Unsere RJW 2009 - Zinnowitz

Ahh, endlich wieder zu Hause, obwohl ich auch nichts dagegen gehabt hätte, noch länger in Zinnowitz auf Usedom zu bleiben. Aber irgendwann ist einfach Schluss. Jetzt sitze ich hier und muss meinen Koffer auspacken... ein Wunder, dass er überhaupt gepackt ist. Schließlich drohte die RJW zu platzen, nachdem uns unser Kaplan Claudius Teuscher weggenommen wurde. Denn er war  fest für die RJW eingeplant, als Leiter. Zum Glück haben wir in St. Dominicus einen Pfarrer und eine Gemeindereferentin, die sich für die Jugend- und Kinderarbeit sehr einsetzen. So fuhr Frau Brath mit uns weg... obwohl sie auch noch  die RKW in Berlin leiten muss! DANKE !!! Vielen Dank auch an Natalie, Julia, Piotrek und Lukas, die sich als Teamer bereit erklärten mitzufahren!

So, jetzt muss ich aber anfangen, meinen Koffer auszupacken. Oh, alles riecht nach Außenlager. Das war toll. Wir mussten zwar erst mal zwei Stunden laufen, sind dann aber gut am Achterwasser angekommen. Doch nichts mit ausruhen, es musste das Zelt aufgebaut, Holz gesammelt und ein Lagerfeuer entfacht werden. Da es ziemlich windig war, ging das Feuer nicht so schnell an. Aber unsere Teamer bekommen alles hin! Dann hieß es: „ Auf in den Wald!“. Das Feuer sollte ja bis spät in die Nacht brennen. Als wir Jugendlichen der Meinung waren, dass das Holz reichen müsste, waren Lukas und Piotrek damit nicht so wirklich einverstanden. Also weitersammeln, wenn auch ein bisschen missmutig, letztendlich hatten sie ja doch Recht. Nachdem dieses Problem gelöst war, gab es für alle Würstchen. Den Abend verbrachten wir dann singend und schnatternd am Lagerfeuer mit Festbeleuchtung vom Himmel. Nach dem Abendgebet zogen sich immer mehr ins Zelt zum Schlafen zurück. Nach einigem Gelächter war dann Ruhe und auch die Letzten gingen, nachdem sie das Lagerfeuer gelöscht hatten, ins Zelt um zu schlafen.

Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Zeltabbau und dem Frühstück zurückgelaufen.

Der Helm... jaja, die Fahrradtour war auch sehr lustig. Wir sind nach Wolgast gefahren und haben uns dort dann eine Kirche angeguckt. Einige sind danach noch auf den Turm gestiegen und haben die Aussicht genossen. Insgesamt sind wir ca. 30 Kilometer gefahren.

 

RJW

 

Was ist das noch, … ach mein Rock, den hatte ich am Casinoabend an. Das war auch eine coole Idee von den Teamern, wir haben sogar Geld bekommen (wenn auch nur Spielgeld). Es gab die verschiedensten Angebote: Kartenspiel, Würfelspiel, Roulette und Pokern. Gewonnen hat Patti,

der am Ende über eine Milliarde hatte. Meine T-Shirts und Hosen, meine Schuhe und hier meine Badesachen… ihh überall Sand, … klar wir waren ja viel am Strand und am letzten Tag durfte natürlich die Strandolympiade nicht fehlen. Es gab die üblichen Stationen: Riesen, Elfen, Zauberer, Krabbenfußball, Tau ziehen und um die Wette Wasser  aus dem Meer schöpfen. Nachdem wir in unseren Gruppen alle Stationen durch hatten, mussten wir noch um den 1. und 2. Platz, sowie um den 3.  und 4. Platz kämpfen, was wir dann nicht mehr  so toll fanden. Doch als wir dann ins Wasser durften, war aller Frust vergessen.

Am Abend stieg dann  unsere Abschlussparty. Es gab viele, die gar nicht aufhören wollten und andere, die lieber draußen an der frischen Luft saßen. Das schönste war wohl dann noch das Abendgebet. Irgendwo hier müssen noch meine Briefchen sein, die die Anderen mir geschrieben haben. Alles in allem war es eine supertolle Fahrt (trotz einiger Startprobleme- wir wollen unseren alten Kaplan Claudius Teuscher zurück!). Vielen, vielen Dank noch mal an Christina Brath, Julia, Natalie, Piotrek und Lukas. DANKE, dass ihr mitgefahren seid.

Oh nein, jetzt muss ich noch die Wäsche sortieren, damit Mama sie waschen kann.

Um Himmels Willen!! 

Maren Gack

 

 

 




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