Die Ankunft - RKW 2009 - Zinnowitz

Die Kirche füllt sich still mit vielen Eltern, Kindern, Reisetaschen und Rucksäcken. Wir singen „Danke für diesen guten Morgen“ und empfangen den Reisesegen. Der Bus lässt auf sich warten und wir entscheiden uns für den Schulhof als Spielplatz. Es gibt Kaffee für die Eltern und Fußball für die Jungs. Mit 2 Stunden Verspätung geht es dann pünktlich mit einem super Bus los. Die Zugfahrkindergruppe steigt zur gleichen Zeit in den Zug. Wir treffen uns in der Begegnungs– und Familienferienstätte St. Otto und haben die Strapazen der Fahrt schnell vergessen. Wir verabschieden die Jugendlichen „Um Himmels Willen“ und beziehen unsere Zimmer und das Zelt. Alles passt, sogar die Sonne zeigt sich schon mal von ihrer besten Seite. Wir probieren unsere Stimmen. Wir teilen uns in drei Gruppen, um in drei Häusern unser warmes Abendbrot zu genießen. Es gibt Rostbratwurst und Kartoffelpüree mit Tomatenpaprikasoße. Lecker. Die ersten Orientierungs-

RKW

schwierigkeiten sind überwunden. Jeder hat sein Bett, seinen Platz zum Essen. Wir wissen sogar inzwischen wo, wie und wann der Abwasch zu machen ist und wer die Tische wann und wo zu decken hat. In der Alfred-Bengsch-Halle hören wir erstaunt unsere sich findende Band. Mehrere Gitarren, Klavier, Schlagzeug, Saxophone, Trompete, Geigen und unsere Stimmen mischen sich zum Um Himmels Willen Sound. Die Glieder zucken schon mal zum Rhythmus. Die Bildspirale vom werdenden Reich Gottes unter uns Menschen vom indonesischen Künstler Suryo Indratno lässt uns staunen. Der Erkenntniszuwachs an diesem Tag ist enorm und das mitten in den Ferien. Zum Danke sagen, gehen wir in die Kirche und das Abendgebet wird uns allen zum Segen. Danke, guter Gott, für die Menschen, die ich heute neu kennenlernen durfte und segne unsere Träume und unser Schlafen. Amen.

Pfr. Tippelt

 

 




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