48 Stunden Rom

Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen? Zwei Tage Rom, mit Rucksack, Fotoapparat und Stadtplan? Keine Ahnung – die Erstkommunion- und Firmkursbegleiterinnen haben es jedenfalls ausprobiert.

Eine kleine Gemeinschaft müder Menschen fand sich am Mittwochmorgen am Flughafen Schönefeld ein.

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Während des Fluges erwachten die Lebensgeister und wir genossen einen herrlichen Blick auf die verschneiten Alpen. Rom begrüßte uns mit den ersten Sonnenstrahlen und einer vom Frühling verzauberten Landschaft.

Unser erster Weg führte zum Petersdom. Auch wenn man diesen Platz schon oft im Fernsehen gesehen hat, ist es doch ein überwältigendes Gefühl dort selbst zu stehen. Unser Weg führte weiter zur Engelsburg, über den Tiber, durch idyllische, verwinkelte Gassen zur Piazza Navona mit dem Vierströmebrunnen, der leider verhüllt ist. Am Brunnen vor dem Pantheon konnten wir in der Sonne frühstücken mit Blick auf das riesige Kuppeldach.   

Einen Blick über Rom wollten wir natürlich auch haben, also fuhren wir mit dem Bus zurück zum Petersplatz, um dort die phantastische Sicht von der Kuppel aus zu genießen. Auf dem Dach wurden Postkarten geschrieben, Andenken gekauft und E-Mails verschickt (wer wohl?). Erschöpfte Füße nahmen den Fahrstuhl, der Rest lief die Treppen zur St. Peterskirche hinunter. Betritt man den Innenraum, fühlt man sich von der Größe und Pracht dieser Kirche beinahe erschlagen. Wir versammelten uns in einer Anbetungskapelle zum Gebet, um dann auf eigene Faust die Kirche zu erkunden. Wir alle waren beeindruckt von der Architektur, den vielen Skulpturen und Statuen, den kostbaren Materialien und der langen Geschichte dieses Gotteshauses. Bei einem Cappuccino konnten wir erst einmal verschnaufen, bevor wir uns auf den Weg zum Hotel machten.

Dort gab es allerdings nur eine kurze Erfrischung für die müden Füße, dann trafen wir uns,  denn so langsam meldete sich auch der Hunger.

In einer Seitenstraße fanden wir ein gemütliches Lokal. Pizza, Lasagne, Buscetta, Salat, Espresso…mmmmh, alles ist gut! Wir genossen einen wunderbaren, lauen Frühlingsabend.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, spazierten wir durch kleine Gassen zum Trevibrunnen, den man in dieser Größe zwischen den Häusern nicht erwartet. Einfach nur sitzen und staunen – welche Pracht.

(Nervende Händler muss man einfach ausblendenJ ) Den Abschluss unseres ersten Tages bildete die Spanische Treppe.

Bei einem Becher Wein und einem Stück Pecorino konnte man das nächtliche Rom so richtig genießen.

Nach einer kurzen Nacht trafen wir uns um 8.00Uhr MEZJ zum Frühstück. Gut gestärkt wollten wir heute das alte Rom, das Forum Romanum und das Kolosseum erkunden. Petrus meinte es gut mit uns, es war ein herrlicher Sonnentag.
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Oft habe ich gedacht, „Wenn die Steine reden könnten...“ Gerne hätte ich mich  unter einen der uralten Olivenbäume gesetzt und einfach nur geschaut. Vielleicht beim nächsten Mal. Zum Abschluss unserer Reise fuhren wir mit dem Bus zu den Callixtus-Katakomben. Wir waren beeindruckt von der Größe und der Ausdehnung dieses unterirdischen Systems, aber auch vom Glaubenszeugnis der ersten Christen.

In einer kleinen Seitennische, die als Familiengrab diente, durften wir gemeinsam Eucharistie feiern. Ein Erlebnis, das wohl für uns alle etwas ganz Besonderes war und unvergesslich bleibt.

Ein dickes DANKESCHÖN an Christina Brath, die uns mit allen nötigen Informationen versorgt hat und alles super vorbereitet hat, an Herrn Pfarrer Tippelt, dank ihm konnten wir allen „Schlangen“ entkommen, danke auch an Maria, Monika, Angelika, Alexandra, Miroslawa und Franziska, ohne Euch

 




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