Waldtage Kita St. Dominicus 2005

 

In einer Welt, in der die Leistungsansprüche immer mehr zählen und die Distanz zur Natur immer größer wird, haben wir nach Möglichkeiten gesucht in der wir die Natur für die Kinder noch mehr (als in unserem wunderbaren Garten)
in den Mittelpunkt stellen.

Deshalb haben wir für 4 Tage im Juni einen Bus bestellt, der 38 Kinder morgens im Kindergarten abgeholt und gegen

15.00 Uhr wieder zurückgebracht hat.

Die Kinder haben die Chance, die Natur dort zu begreifen, wo sie tatsächlich pur vorhanden ist und nicht künstlich arrangiert werden muss:

Sie nutzen die situativen Bewegungsanlässe, die die Natur bietet.

Sie rennen, springen, balancieren, klettern, steigen,

kriechen, heben, tragen und rutschen.
 

Sie beschäftigen sich mit dem, was sie im Wald finden, was „im Weg liegt“, sie spielen und bauen damit, konstruieren selbsttätig und schaffen ihre eigene Ordnung. 

Die Erzieher begleiten die Kinder, ermutigen sie (stellen Material, wie Seile, Sägen und Feilen bereit) und machen sie auf unterschiedliche Geräusche und Gerüche aufmerksam.

Bäume, Büsche und Gräben sind wunderbare Verstecke

und sind zum Balancieren und Besteigen geeignet.

Pfützen fordern zum Spielen auf.

Kinder werden kleine Pioniere und Forscher, die selbst bestimmen, welchen Schritt sie tun.

Der Wald ist ein wahres Paradies für Entdeckungsreisen.

Th. Dorschfeldt, Kitaleitung

 




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