Über den Wolken

…. so sang es Reinhard May.

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Bis auf dem neuen Flughafen südlich von Berlin, vom Flughafen Berlin Brandenburg International, dem BBI, für das erste Flugzeug das Kommando „Start frei“ gegeben werden kann, und „die Freiheit grenzenlos“ sein kann, vergeht noch eine Weile.

Wir, eine 10-Personen starke Gruppe der St. Dominicus KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung), wollten uns von den bis jetzt erfolgten Baumaßnahmen selbst ein Bild machen.

Wir trafen uns am 12.09.09 um 15.00 Uhr vor unserer Kirche und wollten wie geplant mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis vor die Eingangstür des Besichtigungsturmes fahren.

Gravierende Fahrplanänderungen zwangen uns kurzfristig, die Fahrt zum Infotower mit den eigenen Pkws zu organisieren.

Nach einer dafür kurzen Zeit erreichten wir unser Ziel.

In dem flachen Eingangsgebäude konnten wir an den beleuchteten Schautafeln und Übersichtskarten erahnen, welche Beobachtungen wir von der Plattform machen könnten. Die Mehrzahl machte sich mit dem Fahrstuhl (ja, den gibt es im Turm) auf den Weg bis zur Ebene 9. Fußkräftige Läufer benutzten die sich um den Fahrstuhlschacht windende Stahltreppe. Vom Fahrstuhlausgang waren es dann nur noch wenige Stufen bis zur Aussichtsplattform, Ebene 10.

Bei bestem Wetter konnten wir die herrliche Aussicht genießen.

Vor und unter uns lag die zurzeit größte Flughafenbaustelle Europas.

Mehr als 1000 Tage sind seit der Grundsteinlegung und dem Beginn der Baumaßnahmen vergangen. Eine Sicht wie man sie selten erlebt. Viele Fragen, wo, was und wie hörte man von den Besuchern. Schautafeln, leider auf der oberen Fahrstuhlebene, gaben Auskunft über die brandenburgische Umgebung und die schon im Bau befindlichen oder geplanten Flughafengebäude. Reges Treiben, ich meine natürlich emsiges Arbeiten und viele umherfahrende Baufahrzeuge zeigten, dass fast rund um die Uhr gearbeitet wird, um die Fertigstellung bis zum 30.Oktober 2011 zu schaffen.

Startende und landende Flugzeuge und Hubschrauber auf dem „Alten“ Flughafen mit der Startbahn nördlich des Neuen, rundeten den Überblick ab. Besucher, die noch Genaueres erfahren möchten, können sich gegen eine Gebühr ein Audio-Guide-Gerät ausleihen, um elektronisch von einem persönlichen Baustellen-Begleiter Erklärungen geben zu lassen.

Uns hatte der Besuch des Infotowers einen auf das Bauvorhaben gerichteten  Zwischenbericht gegeben. Wenn mit diesem Bericht das Interesse geweckt worden sein sollte, besteht an den Werktagen, nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit, eine Baustellenbesichtigung mit einem Bus zu unternehmen.

   Lothar Paedelt

1. Vorsitzender , KAB St.-Dominicus

 

 




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