DPSG – Stamm St. Dominicus unterwegs

Götterdämmerung 2009 Pfandfinderzeltlager in Schweden

Nach langer Planung hat es endlich geklappt: Wir fahren im Sommer mal weiter weg und zwar bis nach Südschweden! Mit unserem Stamm St. Dominicus und unserer Siedlung Impeesa aus Michendorf waren wir fast 60 Leute: Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Rover, Mitarbeiter und Leiter. Unser Zeltlagerthema war die nordische Mythologie mit all ihren Göttern und Völkern, die wir zwei Wochen lang mit einem selbst komponierten Lied besangen.

 

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Wir begannen mit einem Hike, d.h. einer mehrtätigen Wanderung, bei der man zwischendurch nicht auf den Platz zurückkommt und daher alles selbst im Rucksack tragen muss. Die Wölflinge liefen gemeinsam mit ihren Leitern, die Leiter der Jungpfadfinder folgten ihren Gruppenkindern mit einigen Kilometern Entfernung und die Pfadfinder waren drei Tage völlig allein unterwegs. Eigentlich wollten sie vier Tage wandern, waren aber so schnell, dass sie abends mit den anderen Gruppen auf dem Platz Abendbrot essen konnten. Allein die Rover warfen wir auf unserer Hinfahrt 40 Kilometer vor dem Zeltplatz aus dem Bus, von wo aus sie mit einer unvollständigen Karte den Weg zu einem Treffpunkt finden mussten, den sie nur anhand von Fragen herausbekommen konnten. Während die jüngeren Gruppen nach drei Tagen auf dem Zeltplatz entspannen konnten, schloss sich für die Rover eine zweitätige Kanutour an.

Neben viel gemeinsamen Programm aller Gruppen wie Lagerolympiade, Postenlauf, Angeberspiel und Workshops (Schwedischkurs, Backofen bauen, Brot backen, Schmuck herstellen, Floß bauen, etc.) konnten wir die Zeit nutzen, um auch mal in kleineren Gruppen unterwegs zu sein: Die Jufis machten einen Kanutag, die Wös waren noch einmal wandern, die Pfadis paddelten zu einer Außenstelle und standen um 4 Uhr nachts auf, um den Sonnenaufgang auf dem See mitzuerleben - es war leider völlig bewölkt! Dennoch hatte sich das frühe Aufstehen gelohnt. Gerade die älteren Pfadfinder konnten sich für

das Mörderspiel und die „Werwölfe“ begeistern.

 

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Natürlich gab es jeden Abend Lagerfeuer, einmal sogar mit allen anderen Pfadfindern, die noch auf dem Platz waren. Wir machten den zweiten Platz beim Platz-Fußballturnier und luden die anderen Gruppen ein, an unserem Gottesdienst teilzunehmen, da wir die einzigen mit Pfarrer (Frank Hoffmann) im Gepäck waren.

Beim nächsten Stammeslager geht es bestimmt wieder ins Ausland!

Hejdå och var redo!

Scouterna från Dominicus

Micha

 

 




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