Konzeption

Kath. Kindertagesstätte St. Dominicus

Lipschitzallee 74, 12353 Berlin, Tel.: 604 30 90

Leitbild

 

Die Kindertagesstätte St. Dominicus ist in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Dominicus.

 

Die religionspädagogische Arbeit in unserer Kita ist ein Weg zum christlichen Glauben. Der Jahresrhythmus, die Jahreszeiten und die religiösen Feste im Kirchenjahr bringen uns in die Begegnung mit dem Leben und mit Gott.

Basierend auf dem christlichen Welt- und Menschenbild sind wir bestrebt, gemeinsam mit den Eltern und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde den Grundstein für eine religiöse Wertevorstellung zu legen.

Wir fördern die Entwicklung zu fröhlichen, mutigen und selbstbewussten Kindern.

Wir ermutigen Kinder im sozialen Miteinander neue Erfahrungen zu machen.

Wir bemühen uns um Lebendigkeit und Liebe.

 

Die Sinneswahrnehmung und das Naturerleben werden durch unser Spielmaterial und durch gezielte Aktivitäten angeregt. Wir bieten Zeit und Raum für freies Spiel und die Entfaltung der Fantasie. Gleichzeitig versuchen wir, der zunehmenden Materialisierung und Konsumhaltung unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.

 

Wir sorgen dafür, dass jedes Kind eine ihm entsprechende Eingewöhnungszeit erhält, um sich vom ersten Tag an wohl zu fühlen. Sicherheit und Geborgenheit jedes Kindes sind oberstes Gebot. Mit Ritualen bieten wir den Kindern Orientierung, Halt und Vertrauen. Wir achten auf viel Bewegung und Entspannung sowie gesunde Ernährung. Jeden Tag wird das Essen frisch und liebevoll in unserer Küche zubereitet. Dabei orientieren wir uns an den Grundsätzen der Vollwerternährung. Wir beziehen unsere Lebensmittel aus kontrollierten Betrieben mit biologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung.

 

Engagierte Erzieher/-innen sorgen dafür, dass dieses Leitbild in die Praxis umgesetzt wird. Wir orientieren uns in unserer Arbeit am Berliner Bildungsprogramm.

 

Wir verstehen unsere Einrichtung als eine Weggemeinschaft mit den Eltern.

Auf Wünsche und Anregungen gehen wir ein und nehmen diese zum Anlass, unsere Arbeit zu reflektieren.

 

Alle Mitarbeiter/-innen qualifizieren sich durch Fortbildungen und bringen Erfahrung, Kreativität, Begeisterung und Herzlichkeit ein.

Wir tauschen uns regelmäßig in Teambesprechungen aus. 

 

Wir achten und respektieren die verschiedenen Religionen und Kulturen und sehen das Miteinander als Chance zur Entwicklung von gegenseitigem Verständnis.

 

Gott wohnt da, wo man ihn einlässt. Darum bemühen wir uns jeden Tag neu.


 

 

„Hilf mir es selbst zu tun.“

Damit meint das Kind:

„Zeig mir, wie es geht.

Tu es nicht für mich.

Ich kann es selbst, und

Ich will es selbst erfahren und ausprobieren.

Hab` Geduld meine Wege zu begreifen.

Sie sind etwas länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit,

weil ich mehrere Versuche machen will.

Bitte, beobachte nur – und greife nicht ein.

Ich werde üben, und ich werde Fehler machen,

diese erkennen und korrigieren.

So finde ich meinen Weg“.

Maria Montessori

Unsere Kindertagesstätte liegt in der Gropiusstadt, eingebettet zwischen Pfarrgemeinde und der Grundschule St. Marien. Der Träger ist die Katholische Kirchengemeinde St. Dominicus.

Unsere Kindertagesstätte hat beim Ökumenischen Umweltpreis 2000 den 1. Platz für die Gesamtkonzeption erhalten.

Leiterin

Theresia Dorschfeldt,

Diplom-Pädagogin,

5 jährige Zusatzausbildung in Körperarbeit und Entspannungstechniken

Seit 1990 bin ich in St. Dominicus Leiterin und halte alle Fäden in der Hand: pädagogisch, konzeptionell und organisatorisch. Es ist für mich eine Freude mit all meiner Energie hier wirken zu können.

Ich wünsche mir täglich, dass göttliche Energie uns alle durchdringt und wir dadurch freudig und produktiv arbeiten können. Ich trage dafür Sorge, dass alle Menschen hier wirklich gute Arbeit leisten und ihre Begabungen und Fähigkeiten entfalten können. Wo es Freude und

Lachen gibt, ist ein guter Platz für Kinder. Nur in einer freudigen, entspannten Atmosphäre können Kinder sich wohl- fühlen, sich entwickeln und lernen.

Mir ist es ein großes Anliegen, dass den Kindern, die uns anvertraut werden

Wertschätzung, Respekt, Sicherheit und Zeit gegeben wird.

Die Interessen der Kinder, die Wünsche der Eltern und des Trägers versuche ich auszubalancieren. Fortbildungen und Supervision unterstützen mich dabei.

Immer stehen die Interessen der Kinder in ihrem jeweiligen Lebensalter im Mittelpunkt.

Anmeldung

Nach telefonischer Terminvereinbarung und einem persönlichen Gespräch.

Über den „Bedarf“ entscheidet das Bezirksamt Neukölln. Anmeldeformulare gibt es bei uns.

Aufsicht und Beratung

Caritasverband für das Erzbistum Berlin Ref. III A

Residenzstr. 90, 13 409 Berlin

Kostenbeteiligung

Der Beitrag wird nach dem Einkommen und der Familiensituation berechnet. Grundlage ist das Berliner Kita-Kosten-Beitragsgesetz.

Unser Team

Leiterin:                 Theresia Dorschfeldt – Erzieherin, Diplom-Pädagogin,

Stellvertretung:       Annette Knobel – Erzieherin und Facherzieherin für Integration

Angela Soberl         Erzieherin und Facherzieherin für Integration;

Anja Dammann        Erzieherin und Facherzieherin für Integration;

Nadine Wegener      Erzieherin in Ausbildung zur Facherzieherin für Integration;

Andre Dilong           Erzieher;

Barbara Werther      Erzieherin;

Christina Gustmann  Erzieherin;

Kathrin Kühn           Erzieherin;  

Sabine Bossert        Erzieherin,

Ralf Schuder           Erzieher

Mariola Jasinsky und Johanna Wieschalla sind verantwortlich für die Sauberkeit im Haus und für unsere Wäsche

Öffnungszeiten

Montag – Freitag: 6.30 – 17.00 Uhr

Schließungszeiten

Im Jahr insgesamt ca. 25 Tage, davon in der Regel im Sommer ca. 3 Wochen und immer zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie an zwei Konzeptionstagen

In unserer Kindertagesstätte haben wir 62 Plätze für Kinder von ein bis zehn Jahren, die in zwei großen Bereichen betreut werden.

 

Wir bieten in unserer Kindertagestätte integrative Unterstützung an und arbeiten mit der Neuköllner Lebenshilfe eng zusammen.

 

 
36 REGENBOGEN-Kinder und 26 SONNE-MOND-UND-STERNE-Kinder bilden je eine Kindergemeinschaft als Antwort auf die veränderten Lebensbedingungen von Kindern und Eltern

Dass Kinder früher in altersübergreifenden Gruppen zusammenlebten war eine Selbstverständlichkeit. Großfamilien gibt es aber heute kaum noch. Die Tendenz zum Einzelkind hält weiter an. Besonders bei uns in der Gropiusstadt ist die Kontaktaufnahme zu anderen Kinder durch die städtebauliche Struktur und den Verkehr für Kinder alleine kaum möglich.

Jede Kindergemeinschaftsgruppe hat feste ErzieherInnen und jede/jeder hat Kinder, für die sie Verantwortung hat, sowie pädagogische Schwerpunkte innerhalb der Kinder- gemeinschaftsgruppe. 

Ein Vorteil der Gruppen mit großer Altersmischung ist die lange Verweildauer der Kinder in einem Bereich. Sie bietet allen Beteiligten die Möglichkeit intensive Beziehungen zueinander aufzubauen.

 

Die Räume der Gruppe

Jede Gruppe hat unterschiedliche Räume. Einen Gruppenraum, einen Schlafraum und einen Bereich für die größeren Kinder. Sie brauchen Ecken, um sich zum Lesen oder zum Musikhören zurückziehen zukönnen.

Im Gruppenraum finden die vielen gemeinsamen Aktivitäten statt: Mahlzeiten, Besprechungen, Feste, gemeinsame Spiel, etc. Er ist der Anlaufpunkt für Kinder und ErzieherInnen.

Jede Kindergemeinschaft hat eine Malecke, eine Bastelecke und eine Bauecke. Durch unsere individuellen Spielhäuser bekommen die Räume eine zweite Ebene und bieten Rückzugsmöglichkeiten für unsere Kinder.

 

Die Schlafräume haben neben den Liegen für jedes „Schlafkind“ auch große und kleine Sitzkissen. Hier können die Kinder zu Yoga und zu Stilleübungen angleitet werden.

Der Blick über die Gruppe hinaus

KitaWasserspielplatzkl
Wir haben einen grünen Garten mit einem Wasserspielplatz, in dem Kinder Natur erleben und spielen können. Spielhäuser, der Schaukelgarten und der große Sandbereich laden zum Experimentieren ein. Außerdem gibt es Käfer, Kellerasseln, Ameisen, Schmetterlinge, Regenwürmer und Schnecken zu entdecken.

Vom Schneeglöckchen bis zur letzten Herbstaster blüht es das ganze Jahr bei uns.

 

Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit und unsere Zielsetzung

Ausgangspunkt für alle strukturellen und konzeptionellen Überlegungen zur

Weiterentwicklung unserer Kindertagesstätte sind die gewöhnlichen Lebensbedingungen unserer näheren Umgebung, die Welt der Kinder.

Deshalb orientieren wir uns an der Lebenswirklichkeit der Familien bei uns in der Gropiusstadt. Wir versuchen uns die Lebenssituation eines Kindes in seiner Familie genau anzuschauen.

 

Wir wollen jedes Kind unterstützen seinen Platz in unserer Mitte zu finden und es soll die Möglichkeit haben seine inneren Kräfte und Schätze zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen.

KitaFreundekl
Bewusst versuchen wir positive Grunderfahrungen für ein Kind zuschaffen.

Bei uns in der Kita darf man:

  • miteinander leben lernen
  • Freunde finden
  • Freund oder Freundin sein
  • sich zanken und sich vertragen
  • Achtung vor dem Tun des Anderen entwickeln
  • neugierig und phantasievoll sein und sich begeistern
  • eigenständig gestalten und die „Welt“ entdecken
  • Käfer und Ameisen beobachten
  • Blätter sammeln
  • rennen, klettern, toben, sich ausruhen, still werden, träumen, tanzen, singen,
  • Töne machen, malen, kleben, kleistern, sich schmutzig machen
  • eigene Ideen haben und sie verwirklichen
  • mit richtigen Werkzeug hantieren
  • Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen
  • lachen, weinen, schmusen
  • riechen, schmecken, fühlen
  • träumen
  • sich sein Essen selber nehmen
  • sich sein Getränk eingießen
  • die Pfützen selber wegwischen
  • Tische decken und abwischen
  • sein Frühstück selber machen
  • Vertrauen spüren und Glauben erleben

Aus diesem Grund sind wir keine „Animateure und Macher“. Wir leben mit den Kindern und bieten keine fertigen Programme an.

 

Mit einem Thema beschäftigen wir uns oft über einen längeren Zeitraum. Dadurch wird es spannend, viele Ideen werden geboren und neue Erfahrungen können gemacht werden..

Wir greifen die Ideen der Kinder auf und lassen sie ausprobieren. Eigene Erfahrungen zu machen stärkt das Selbstbewusstsein, die Sinne werden ausgebildet und das Kind entwickelt Freude beim Tun.

Bei besonderen Aktivitäten werden die kleineren und die größeren Kinder getrennt, so können wir auf die Fähigkeiten und Defizite der einzelnen Kinder gezielter eingehen.

 

Das Berliner Bildungsprogramm in unserer Einrichtung

 

Alle Kinder unserer Einrichtung, holen wir da ab, wo sie uns brauchen. Sie lernen in diesen ersten sechs wichtigen Lebensjahren ihren Körper beherrschen und die Grundlagen für die Sprache. Sie lernen aber auch Grenzen ausloten, Ängste überwinden und nutzen alle Sinne um den Körper und die Gefühlswelt kennen zu lernen.

Konzeptdetails

Bezug zur Chancengerechtigkeit

Im August 2004 haben wir unsere Gesamtkonzeption so umgestellt, dass alle wichtigen Erkenntnisse und Theorien der Lernforscher und –psychologen, sowie unsere eigenen Erfahrungen, die wir durch Beobachtungen unserer Kinder gemacht haben und machen, in unsere Arbeit einfließen

Uns ist es ein Anliegen und wir tragen Sorge,

§         dass alle Kinder täglich neu die Chance bekommen „lernbereit“, „offen“ für die Welt zu werden und sich verwurzeln können,

§         dass Bildung und Förderung kontinuierlich, täglich erfolgen kann.

 

„Ohne Wurzeln keine Flügel“

In jeder Kindergemeinschaftsgruppe gibt es zwei Projekte. Sie helfen die Intelligenz unserer Kinder zu entwickeln.

 

Musik, Tanz  und Bewegung (2 mal in der Woche)

 

Unsere Kinder werden durch Spannungsabbau geerdet, sie kommen bei sich an, um dann konzentriert und neugierig lernen zu können.

Es gibt Bereiche der Seele, die nur durch die Musik angesprochen werden. Musik ist für viele Kinder (und Erwachsene) eine Quelle für reiche Empfindungen, für Freude und Genuss und sie hat Auswirkungen auf den Geist und die Seele des Kindes Sie fördert die Intelligenz und die innere Ausgeglichenheit.

Singen – summen – klatschen – stampfen – trommeln – tanzen, sich  dazu bewegen, alleine singen, miteinander singen, einen oder viele Rhythmen kennen lernen und dazu tanzen.

Traurige, fröhliche Musik unterscheiden lernen. Was brauche ich, um mich zu entspannen, mich zu freuen oder auch um Energie zu haben?  Einfache Instrumente kennen und spielen lernen.

Können, statt kennen.

Orte zum Klettern und zum Springen, Parcours.

Wir erkunden unseren Stadtteil und verbringen Tage im Wald.

 

Musik ist ein fester Programmpunkt an jedem Tag in unserer Kita. Die Stimme ist den Kindern angeboren. Sie ist der Weg zum anderen Menschen und sie ist das Tor zur Seele. Singen macht schon den Kleinsten großen Spaß und fördert die Entwicklung.

Jedes Kind hat einen Sinn für Musik Wir wollen ihn entwickeln helfen. Durch eigenes Mittun und Experimentieren erleben die Kinder musikalische Grundelemente (laut, leise, schnell, langsam).

Orff`sche Klang- und Rhythmusinstrumente lernen die Kinder ausführlich kennen und „spielen“.  Verschiedene Klänge, wie auch die Stille mit Muße kann erlebt werden.

 

Kreisspiele werden dem natürlichen Spiel- und Bewegungsdrang gerecht. Die Kinder lernen den Körper nach Melodie und Rhythmus zu bewegen und sie erleben den Körper als Instrument, wenn sie klatschen, stampfen, summen, trommeln und ihre Arme und Beine bewegen.

Die Lied- und Spielinhalte wählen wir aus nach den Bedürfnisseen und Fähigkeiten der Kinder in Verbindung mit dem Tages- und Jahresablauf, festen und speziellen Themen.

 

Uns ist es besonders wichtig, in der vom passiven Konsum geprägten Zeit, Kindern zu der Erfahrung zu verhelfen, dass Musik eine Bereicherung für ihre eigene Welt und die Seele ist.

 

Sprachförderung (täglich)

Durch nichts zu ersetzen – das Gespräch

  • Wir kommunizieren, statt zu üben.
  • Dialog auf Augenhöhe (der Blick ist auf das Kind gerichtet).
  • Ein liebevoller Ton
  • Alles, was wir in Anwesenheit des Kindes tun, beschreiben und kommentieren wir in gutem Deutsch.
  • Die Beweggründe der Erzieher werden immer erklärt und einsichtig gemacht.
  • Wir sorgen für Transparenz.
  • Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und die Kunst des Zuhörens - kontrollierter Dialog - positives Feedback geben – es wird nicht negativ bewertet.
  • Gelassenheit und Humor
  • Der Erzieher hat immer eine Vorbildfunktion – und lebt sie auch.
  • Rhythmusbetonte Spiele
  • Märchen, Bilderbücher
  • Sachbücher Wörterbücher, Atlanten für alle Altersstufen.
  • Beschriftung von Spielsachen und Möbeln
  • Immer: Orte zum Schreiben und Malen, dabei verschiedene Utensilien
  • Ausgewählte besondere Lernmaterialien
  • Alles hat seine Ordnung (alle Spielmaterialien haben einen festen, über einem Foto beschrifteten Platz).

Das Sprachlerntagebuch wurde als Instrument zur Beobachtung und Dokumentation der sprachlichen Entwicklung für die Berliner Kindertagesstätten entwickelt. Es gehört dem jeweiligen Kind und enthält Gesprächsaufzeichnungen der ErzieherInnen  mit dem Kind, die im Wortlaut dokumentiert sind. Zu Zeichnungen und Fotos des Kindes fügt die Erzieherin Erklärungen hinzu, die die sprachliche Entwicklung des Kindes aufzeigen.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist dabei sehr wichtig.

Über die Zeit des Kindes in der Kita entsteht nach und nach ein lebendiges Buch.

 

Malen ist eine Beschäftigung, bei der wir die Kinder frei schaffen lassen. Vormalen oder Ausmalen sind Beengungen, die das Kind in die Passivität bringen, das Schöpferische unterbinden und die Phantasie abtöten. Wahrnehmungen des Kindes verwandeln sich zu inneren Bildern, die von ihm mit Farbe und Pinsel auf dem Papier gestaltet werden. Seele und Farbe haben eine tiefe Beziehung zueinander, sie werden von uns wahrgenommen, aber nicht bewertet. Jedes Bild eines Kindes drückt seinen seelischen, aber auch seinen körperliche Entwicklungsstand aus.

 

Gebasteltes sieht niemals perfekt aus. Jedes Kind hat seine Vorstellung eine Aufgabe zu lösen, und diese Vorstellung wollen wir unterstützen.

Die Bedeutung von Maria Montessori in unserer Einrichtung.

„Hilf mir es selbst zu tun“ – dieser Satz von Maria Montessori gibt unserer Einrichtung eine besondere Richtung in der Arbeit mit den Kindern. Das Kind wird als eigenständige Persönlichkeit ernst wahrgenommen und in seiner Selbständigkeit gefördert, es ist der Akteur seiner eigenen Entwicklung und es kann selbst erfahren und ausprobieren. Im Gruppenraum befinden sich bereitgestellte Materialien. Aus dem Regal kann sich das Kind ein Arbeitsmaterial zur Selbstbeschäftigung frei wählen.

Es gibt für jedes Alter entsprechend konzipierte Materialien. Sie bieten dem Kind die Möglichkeit sich aus zuprobieren, gemachte Fehler zu erkennen und diese selbständig zu korrigieren.

Dazu braucht das Kind einen geduldigen Begleiter, der es Kind unterstützt und ihm zur Seite steht.

 

Arbeit mit Integrationskindern
Kitaintegrationkl

Integrationskinder brauchen Anbindung an stabile und verlässliche Bezugspersonen sowie klare Strukturen.

Für Integrationskinder, aber auch für alle anderen Kinder gilt:

  • verlässliche Bezugspersonen, die ein einheitliches Konzept verfolgen
  • die Beziehung steht im Vordergrund jedes Kind wird individuell nach seinen Begabungen gefördert
  • jedes Kind erhält Respekt und Wertschätzung
  • jedes Kind ist wichtig bei uns im Haus. Wir freuen uns, das es da ist und zu uns gehört.
  • Jeder Erzieher macht sich immer wieder bewusst, dass es eine Verknüpfung von Körper, Geist und Seele gibt.
  • Jeder Erzieher weiß, nur, wenn der Körper, sich wohlfühlt, sich das Kind entspannen und neue, positive Erfahrungen machen kann.
  • Die Kleinen lernen von den Großen – und umgekehrt.
  • Die Eltern fühlen sich mit ihren Sorgen und Nöten angenommen.. Geht es den Eltern gut, geht es auch dem Kind gut.
  • Eltern und Erzieher formulieren gemeinsame pädagogische Ziele und halten sie fest.
  • Die Entwicklung jeden Kindes wird dokumentiert.

Weniger Spielzeug ist mehr.
KitaReifenspielkl

Unser Spielzeug lässt viele Möglichkeiten offen.

Die Spielhäuser laden zum Rollenspiel, Zurückziehen und Höhlenbauen ein.

In jedem Spiel ist Welterfahrung und Lebensbewältigung verborgen. Spielorte und Spielmaterialien, die von einer standardisierten Künstlichkeit geprägt sind, erfüllen diesen Anspruch nicht. Sie vermitteln dem Kind ein mechanisches, unlebendiges, ja totes Weltbild. Das Lebendige, das Lebensbejahende fehlt und wird auch in den Herzen der Kinder verschüttet. Eingeschränkte Spielerfahrung heißt auch immer eingeschränkte Lebenserfahrung.

 

Tücher, Decken, Stoff, Seile, Schnüre und Wolle reichen für ein phantasievolles

und glückliches oft Spiel aus.

 

Gleichzeitig wollen wir damit auch versuchen aus der zunehmenden Materialisierung und Konsumhaltung unserer Gesellschaft auszusteigen.

 

Die religionspädagogische Arbeit ist ein Weg zum Glauben

 

KitaKerzekl
der in vielen kleinen Stufen vor sich geht. Er ist ein Weg nach Innen, zum Stillwerden, Lauschen, sich selbst lieben und das nächste Kind annehmen (und nicht ausgrenzen). Das ist ein Weg zu Gott.

Der Jahresrhythmus, die Jahreszeiten und die religiösen Feste bringen uns in eine Begegnung mit dem Leben und mit Gott. Das Kind macht die tiefsten und prägensten Erfahrungen zu Hause, in seiner Familie. Bis zum 3. Lebensjahr ist der größte Teil seiner Persönlichkeit schon festgelegt. Die Erzieher können nur Wegbegleiter des Kindes sein. Dabei wollen wir werterhaltend sein und Orientierung geben.

 

Wir sind eine Begegnungsstätte, in der Eltern und Kinder „Christen“ begegnen.

Das ist weitaus mehr als ein Dienstleistungsbetrieb am Menschen. Wir wollen hier im Haus Glauben leben und ihn dadurch verkündigen:

 

Zuwendung geben und Vertrauen aufbauen ist das Fundament für jede weitere Entwicklung.

Geborgenheit wird erfahren, wenn das Kind alle Gefühle äußern darf, auf die gut und angemessen eingegangen wird.

Freiheit im Zulassen von Kreativität, sie ist die Schöpfungskraft des Menschen und hilft die Individualität auszubilden.

Das Zugehörigkeitsgefühl zu den Kindern der eigenen Gruppe soll aufgebaut und gestärkt werden, später zur gesamten Einrichtung.

Zutrauen in die Kräfte der Kinder haben und altersgerechte Forderungen stellen. Kinder brauchen und suchen Verantwortung. Sie wachsen daran und erfahren, dass sie ihren Platz in der Gemeinschaft haben.

Wir bemühen uns um Lebendigkeit und Liebe. Gott wohnt da, wo man ihn einlässt und darum müssen wir uns jeden Tag neu bemühen.

Die Ernährung in unserer Kindertagesstätte

KitaMalenkl

 

Unser Mittagessen ist immer etwas Besonderes. Es fördert unsere Gemeinschaft.

Unsere Kindertagesstätte hat ein eigenes Kita-Kochbuch herausgegeben. Die Kinder sollen Freude beim Essen erleben und deshalb sollen sie auch über die Menge mitentscheiden. Neue Gerichte werden probiert und kennen gelernt.

Jeden Tag wird das Essen frisch und liebevoll in der eigenen Küche, die für unsere Kita, den Hort und die Schule kocht, zubereitet. Dabei orientieren wir uns an den Grundsätzen der Vollwerternährung. Es gibt viel frisches Obst, Gemüse und Rohkost. Fleisch, Eier und Milchprodukte beziehen wir seit 1994 aus artgerechter Tierhaltung, Getreide aus kontrolliertem Anbau. Zum Süßen verwenden wir ausschließlich Honig und Apfeldicksaft. Die Küche St. Dominicus trägt das offizielle BIO-Siegel.

Allergiekranke  und Kinder, die eine spezielle Diät benötigen sind bei uns willkommen. Wir benötigen ein Attest des Arztes. In Absprache mit der Erzieherin und der Küche werden wir für jedes Kind eine gute Lösung finden.

 

Essen in der Gemeinschaft der Kindergartengruppe soll den Kindern Freude bereiten. Sie sollen Lust verspüren etwas Neues auszuprobieren und Dinge zu kosten, die sie vielleicht noch nicht kennen. Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass Kinder, die von ihren Eltern als „schlechte Esser“ beschrieben werden, nach einem halben Jahr mit Lust und Freude essen.

 

Wir legen Wert auf ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück, und wollen zum Frühstück keine mitgebrachten Süßigkeiten und Getränke.

 

Die Zeit nach dem Essen ist unsere ruhige Zeit, für Kinder, die müde sind und eine Erholungsphase brauchen beginnt die „Traumstunde“. In ihrem eigenen Bett hören die Kinder eine ruhige Musik, um sich besser entspannen zu können. Kinder, die schon früh am Morgen hier sind, brauchen diese Ruhezeit, um am Nachmittag ausgeglichener dabei sein zu können.

 

Aufnahme neuer Kinder

 

Mit dem Aufnahmetag eines Kindes sollte der Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten fließend gestaltet werden. Eine gute Eingewöhnungszeit ist äußerst wichtig. Von ihr hängt ab, wie sich das Kind in der Zeit danach bei uns fühlen wird, und ob es wirklich bereit ist, sich von den Eltern, meist der Mutter, zu trennen. Trotz Begleitung der Eltern wird der erste große Loslösungsschritt des Kindes nicht unbedingt reibungslos verlaufen. Wichtig ist nur, dass das Kind seine Gefühle wie Schmerz, Angst, Unsicherheit, aber auch Wut über die Trennung von der Mutter ausdrücken darf. Es darf dafür nicht bestraft oder angehalten werden „brav“ oder vernünftig  zu sein. Es sollte sich verstanden fühlen und muss getröstet werden.

 

Es wird deutlich, dass neue Situationen, die ohne Bindungspersonen (Mutter oder Vater) bewältigt werden müssen, für junge Kinder, aber auch noch für Kinder, die älter als drei Jahre sind, eine außergewöhnliche Belastung bedeuten. Die Kinder reagieren unterschiedlich auf diese Stresssituation.

 

Alle Kinder sollen deshalb bei uns Eingewöhnungsbedingungen erhalten, die ihnen dabei helfen können, mit der neuen Situation möglichst unbelastet umgehen zu können. Das heißt für jedes Kind, dass die Anwesenheit von Mutter oder Vater an den ersten Tagen notwendig ist.

Ziel ist, Lernen vom ersten Tag an für alle Kinder in unserer Einrichtung zu einem spannenden Moment zu machen.

Folgerichtig führen wir die Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell durch.

Damit wollen wir erreichen, dass alle Kinder bei uns gut „landen“, egal, welchen sozialen und familiären Hintergrund sie haben.

Unser Ziel ist, dass das Kind ausschließlich in dem wichtigen / exklusiven Dreieck Mutter / Vater und Erzieherin eine Beziehung aufbauen kann. Diese Beziehung soll ihm dann helfen, sich später ohne Eltern „frei“, interessiert und unbelastet mit all dem Spannenden auseinander zusetzen, was ihm in der „neuen Welt“ des Kindergartens begegnet. Dabei braucht das Kind eine Bindungsperson, die Erzieherin, die es ermuntern, unterstützen und trösten kann.

 

Nur, wo es Bindung und Kontinuität gibt, entsteht Sicherheit und Vertrauen.

Vertrauen ist die beste Basis für eigenes Zutrauen (Lernbereitschaft).

 

Schlussfolgerungen für unsere Einrichtung:

Für die Erzieher gilt: Die Bereitschaft sich auf ein Kind einzulassen, eine liebevolle, aber demokratische Bindung  zuzulassen und eine neue Definition und Einübung der Erzieherrolle als Lernorganisator. Die Chance für unsere Kinder:

  • sich selbst fordern zu lernen
  • Zuversicht und Vertrauen zu lernen
  • Einübung in eigenverantwortliches, lebenslanges Lernen
  • Kreative Lösungen finden, also Lösungen, die nicht offensichtlich sind, sondern sich im Dialog entwickeln
  • Erkennen und erproben und etwas riskieren (Fehler machen dürfen)
  • Entdeckendes Lernen
  • Interessen ausbilden
  • beobachten und riskieren
  • Begeisterungsfähigkeit und Phantasie
  • Mitmachen und Ausprobieren

Unser Ziel dabei ist, dass das Kind im Beisein der Mutter oder des Vaters zu der Erzieherin eine Beziehung aufbauen kann Diese Beziehung soll ihm dann helfen, sich später ohne Eltern „frei“, interessiert und unbelastet mit all dem Spannenden auseinander zusetzen, was ihm in der „neuen Welt“ des Kindergartens  begegnet. Dabei braucht das Kind eine Bindungsperson, die Erzieherin, die es ermuntern, unterstützen und trösten kann.

Nur so wird der Boden für Vertrauen bereitet.

 

Übergang in die Schule

Unsere ErzieherInnen tragen zu einem gelungenen Übergang des Kindes in die Grundschule bei,

·         indem sie die Neugier des Kindes, seine Lernbereitschaft und die Vorfreude auf die Schule unterstützen,

·         indem sie die Kinder unterstützen mit Unsicherheiten oder Ängsten zurecht

zu kommen,

·         indem sie die Kinder ermutigen, ihre Wünsche in der Gruppe zu äußern, ihre Fragen zu stellen, anderen zuzuhören und Kritik zu äußern,

·         indem sie der sprachlichen Entwicklung aller Kinder Aufmerksamkeit schenken,

·         indem die Kinder erleben, wie wichtig die Achtung jedes einzelnen für das eigene Wohlbefinden und für das Zusammenleben des Gemeinschaft ist.

Wir arbeiten mit der Kath. St. Marienschule gut zusammen und finden für die Kinder einen guten Übergang in den neuen Lebensabschnitt.

 

Kinder, die unseren Hort nach der Schule besuchen kennen durch unsere Kita schon einige Erzieher, die auch im Hort arbeiten, somit ist ein fließender Übergang möglich.

 

Elternarbeit - Elternmitarbeit

 

Der Austausch zwischen Eltern und Erzieher ist uns sehr wichtig. Wir wollen das Kind verstehen, wir wollen seine Gewohnheiten, seine Eigenarten und die Lebenszusammenhänge der Familie kennen lernen. Dann verstehen wir auch ein Kind immer besser und können uns einfühlen.

 

Die Arbeit mit den Eltern findet bei uns auf vielen Ebenen statt. Dazu gehören im Alltag die vielen Gespräche zwischen „Tür und Angel“, und ein Entwicklungsgespräch- einmal im Jahr –für jedes Kind.

 

Ein wichtiger Teil in der Zusammenarbeit mit den Eltern liegt bei der Mithilfe der Eltern bei Neu- oder Umgestaltungen, z.B. Renovierungs- oder Instandhaltungsarbeiten im Haus oder im Garten. Diese Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben, sie stärken die Zusammengehörigkeit und die Identifikation mit uns. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es den Kindern sehr gut tut, wenn sich ihre Eltern mit einbringen und ihr Interesse auf diese Art und Weise an unserer Kita ausdrücken. Bei den Kindern entsteht mehr Achtung, Verantwortung, Freude und Stolz für ihre Kindertagesstätte-

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gezeigt, wie fruchtbar diese gemeinsame Arbeit mit den Eltern sein kann: man lernt sich besser und von einer ganz anderen Seite kennen. Aus diesem Grund wollen wir sie fortführen und ausbauen.

 

In jedem neuen Kindergartenjahr wählen die Eltern aller Gruppen geheim drei Elternvertreter. Die Elternvertreter vertreten die Interessen der Kinder, der Eltern und die Konzeption unserer Kita. Einmal im Jahr treffen sich die Elternvertreter mit der Leiterin und der Stellvertretung Bei Bedarf kann der Träger eingeladen werden. Weitere Treffen ruft die/der Vorsitzende der Elternvertreter ein.

 

Krankheit des Kindes

 

Kinder sollen die Möglichkeit haben ihre Krankheit auszukurieren. Ein krankes Kind braucht die Mutter oder den Vater, es ist hier bei uns in der großen Gruppe nicht gut aufgehoben. Ein Tag in der Kindertagesstätte ist sehr anstrengend und braucht Kraft. Fieberzäpfchen sind keine Alternative, sie unterdrücken nur die Krankheit und das Fieber. Der Heilungsprozess mit Fieber wird dadurch verhindert und die Kinder können keine Abwehrstoffe bilden und werden immer schneller anfällig.

 

Bei Kindern, die sich morgens unwohl (oder auch manchmal unlustig) fühlen, brauchen wir eine kurze Information über den Zustand des Kindes.

 

Wir - als Team

 

Die Teamarbeit bei uns ist ein wichtiges Standbein für eine gute Zusammen- arbeit. Regelmäßig finden Dienstbesprechungen statt, um organisatorische Abläufe, neue Ideen und Projekte entwickeln, durchsprechen und umsetzen zu können.

Diese Zeit dient auch der gegenseitigen Information und der Unterstützung. Probleme müssen miteinander besprochen und gemeinsam gelöst werden.

Uns ist es sehr wichtig, dafür Ruhe und Zeit zu haben, um diese Dinge nicht vor den Kindern zu besprechen.

Theresia Dorschfeldt März 2005 Kitaleitung

Unser Tagesablauf

 

Wichtig ist uns, dass eine Begrüßung am Anfang und ein Abschied am Ende des Tages steht, den wir mit dem Kind verbracht haben.

 

 

6.30                      unsere Kindertagesstätte öffnet

7.45 - 8.45             freies Frühstück

9.00                     Morgenkreis – wir beginnen den Tag gemeinsam

(bitte spätestens 10 Minuten vorher eintreffen)

 

danach Angebote für Kleingruppen oder mal für einzelne Kinder

Sprachförderung, Turnen, Yoga, integrative Arbeit, Musik und Singen, Malen, Basteln

 

11.00                     Mittagessen für die Kleinsten

11.45                     Mittagessen

 

12.30 - 12.45          Abholen der Kinder (nach Absprache)

 

13.00 - 14.00          Traumstunde für alle Kinder, die den Schlaf noch benötigen

13.00 - 14.30          für alle anderen Kinder bieten wir ruhige Beschäftigungen an

§         Tuschen/Malen

§         Kneten

§         Sticken/Weben

§         Legen

§         Märchen- und Geschichtenvorlesstunde

§         Mandala-Malen mit Musik

(Wir bitten Sie, Ihr Kind in dieser nicht Zeit abzuholen.)

13.15                     Mittagessen der großen Schulkinder

Hausaufgaben können in der Stammgruppe gemacht werden

 

ab 14.30 - 17.00 Abholen der Kinder

 

Theresia Dorschfeldt im März 2011

Kita-Hort-Leitung                         




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