Bistumsjugendtag 2009

Lifestyles wird der Bistumsjugendtag rund um den eigenen Lebensstil.

…was läuft in meinen Kopf ab?

…was will ich sein?

…wo will ich hin?

Idee des Bistumsjugendtags 2009, der vom 4.-6. 9.09 stattfinden wird, ist es, dass Jugendliche in einem von fünf speziellen Lifestyles Erfahrungen mit Gleichgesinnten machen und natürlich auch die Gelegenheit haben, andere Lebensstile kennenzulernen. Fünf Lifestyles haben wir für den Bistumsjugendtag kreiert:

Fester Halt

Sich treiben lassen oder unrealistische Ziele stecken? Nein danke! Schritt für Schritt die eigenen Wege gehen. Dabei Verantwortung übernehmen und einen eigenen Beitrag leisten. Eine verschworene Gemeinschaft gibt Kraft, Identität und Geborgenheit. Aber längst nicht mehr jedem Medien- und Trendhype blind hinterherlaufen und jeden Scheiß mitmachen müssen.

„Wer hoch steigt, kann tief fallen. Lieber auf Nummer sicher gehen.“

 

Bistumsjugendtag

 

Traumwelt

Sich weitestgehend selber versorgen und organisieren, von den Eltern ist nicht viel zu erwarten. Endlich ausziehen, sich was leisten können und es irgendwann einmal besser haben, das wär’s. Das Leben ist der alltägliche Kampf ums Überleben: Schule

bewältigen, nicht den Job verlieren, nicht krank werden, Geld verdienen... und mit Lust einkaufen gehen. Was zählt, ist der Eindruck, den man nach außen macht. Zum Glücklichsein gehört eine heile Familie mit Auto, Haus und Kind.

 

Weltverbesserung

Immer kritisch auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens, eintreten für eine Sache, die sich wirklich lohnt. Mit Überzeugung, Talent und Mut gegen den Strom schwimmen, Probleme schonungslos beim Namen nennen. Mit Idealismus und Engagement die Welt verbessern. Es geht um Lebensqualität und nicht um Karriere oder Alles-Haben-Kultur . „Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern will arbeiten, um zu leben.“

 

Spaßgesellschaft

Leben muss man hier und jetzt. Zukunftspläne? Wofür? Nichts vorschreiben lassen und immer auf der Suche nach Spaß und Genuss. Unterwegssein und ausbrechen aus den Zwängen des Alltags, Lust am Trash. Frei sein, das zu tun, was man gerade möchte – ohne sich viele Gedanken machen zu müssen und bitte nicht endlos diskutieren.

Langweilig wird’s selten, nur alleine macht es keinen Spaß.

 

Performance

Sich und anderen beweisen, was man alles kann: Mit Ehrgeiz sich persönlich selbst verwirklichen und intensiv leben mit Lust und Verantwortungsbewusstsein. Erfolg haben, wo immer sich Chancen auftun, mit Energie und Risiko. Sich nicht auf eine Meinung oder Clique reduzieren lassen, alle Wege und Möglichkeiten offenhalten. Nicht auf der Stelle treten, nichts verpassen, Widersprüche unter einen Hut bekommen.

„Geht nicht – gibt’snicht.“

Die Lifestyle-Idee durchzieht das ganze Programm: Kultur – Musik – Gottesdienste – Themen - Chillen. Ausgenommen sind allein die Mahlzeiten und die Unterbringung in fünf Zeltquartieren, darum kümmern sich eigene Orga-Teams. Für jeden Lebensstil gibt es eine verantwortliche Vorbereitungsgruppe.

Gibt es einen „christlichen Lebensstil?“ Vielleicht ja, vielleicht nein, vielleicht gibt es mehrere.

Beim Bistumsjugendtag 2009 wird auch ausprobiert, wie Christsein in unterschiedlichen Lifestyles aussehen kann. Fünf Themen, denen wir eine besondere christliche Herausforderung zuschreiben, sollen in den jeweiligen Lifestyles lebensstilbezogen aufgegriffen werden:

Globale Nachbarschaft – Verantwortung für die Eine Welt

Ökologischer Wohlstand – Bewahrung der Schöpfung

das Private ist politisch – Mitwirkung in Gesellschaft

Körperwelten – den Nächsten lieben wie mich selbst

Kunst: Werke des Lebens – Talente nicht vergraben.

ember 2009 in Zinnowitz rd-bjt

 

 




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