Die Pfadfinder auf Pfingstlager

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Am Freitagnachmittag trafen wir uns mit 35 Kindern und Jugendlichen am Ostbahnhof, um uns von dort aus auf den Weg zu unserem Pfingstlager zu machen. Mit der

S-Bahn ging es bis Strausberg Nord und von dort aus mit dem Bus nach Prädikow, wo ein alter Gutshof unser Ziel war. Dort angekommen stand das Zeltaufbauen auf dem Programm, das doch ziemlich lange dauerte und die Kinderstufen deswegen direkt nach dem Abendbrot sich schon bettfertig machen mussten und in die Zelte verschwanden. Die älteren Stufen und die Leiter ließen den Abend am Lagerfeuer weitgehend in Ruhe ausklingen. Die Morgenrunde mit der Geschichte des grimmigen Königs und seiner drei Töchter führte uns ins Thema ein, zu dem wir am Samstagvormittag auch einen Postenlauf machten, der durch weite Wege und die Hitze ganz schön an unseren Kräften nagte, aber doch allen Spaß bereitete. Am Nachmittag hatten wir dann Stufenzeit, das heißt, jede Altersstufe  konnte (mehr oder weniger) mit ihren Leitern das machen, was sie wollten, wie zum Beispiel eine Wasserschlacht. Am Abend sangen wir noch erst alle zusammen am Lagerfeuer und als die Kleineren im Bett lagen, taten wir das auch noch weiterhin in kleiner Runde. Das gemütliche Zusammensein am Lagerfeuer wurde von uns Leitern auch genutzt, um den Tag kurz zu reflektieren und den nächsten Tag zu planen bzw. letzte Absprachen zu treffen. Den Sonntag begannen wir mit einer aktiven Morgenrunde und hielten nach dem Frühstück einen Wortgottestdienst in der kleinen Dorfkirche, wo wir uns mit dem Thema Pfingsten und den Fragen: „Wann springt ein Funke über?“, „Wofür sind wir Feuer und Flamme?“ etc. beschäftigten. Danach gab es bis zum Mittagessen Freizeit, in der wir glücklicher Weise ein paar Freiwillige fürs Stockbrotteigmischen, Stockbrotstöckersuchen und Feuerholzholen fanden. Am Nachmittag gab es dann Workshops, in denen die Kinder sich Hennatattoos malen konnten, musikalisch ein kleines Theaterstück umsetzten, sich im Jonglieren und Zaubern ausprobieren  konnten und akrobatisch aktiv wurden. Danach gab es bei einer Wasserschlacht mit allen erst einmal eine Abkühlung, bevor die Kinder und Jugendlichen zu ihren Diensten gingen. Aus den Workshops entstanden kleine Vorführungen für den bunten Abend, die wir zwischen Grillen zum Abendbrot und dem Stockbrotmachen am Lagerfeuer präsentiert bekamen. So klang auch der letzte Abend am Lagerfeuer aus und plötzlich zog ein Gewitter auf. Zum Glück regnete es nur so fünf Minuten, so dass niemand wirklich nass wurde, auch nicht die Pfadis ohne Dach. Am Montag stand dann nur noch das Packen auf dem Programm. Rucksäcke wurden gepackt, Zelte wurden abgebaut, der Platz aufgeräumt und von Müll befreit und wir machten eine Reflektion. Dann wurden die Rucksäcke zur Bushaltestelle gefahren, von der aus wir uns dann am Nachmittag auf den Nachhauseweg machten. Mit Bus und Bahn, auf Grund der Bauarbeiten auf der S5 dieses Mal mit etwas mehr Umsteigen, kamen wir am Ostbahnhof an, wo die Eltern schon auf uns warteten und uns nach Hause fuhren. Alles in allem war es ein schönes Lager, mit ausgewogenem Programm, gutem Wetter, einer guten Stimmung untereinander und einem guten Handeln miteinander und füreinander.

Sonja für die Pfadfinder

aus Dominicus




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