75 Jahre (Erz-) Bistum Berlin Im Kreuz ist Hoffnung

Am 13. August 1930 wurde das Bistum Berlin errichtet. Im Jahr 2005 feiert das Erzbistum Berlin sein 75-jähriges Bestehen. Unser Erzbischof, Georg Kardinal Sterzinsky, hat das Jubiläumsjahr unter das Motto gestellt „Im Kreuz ist Hoffnung“: Eine zentrale Bedeutung wird dabei dem Spandauer Kreuz zukommen, einem der ersten Zeugnisse vorchristlichen Glaubens im Berliner Raum.

Eröffnet wurde das Jubiläumsjahr am Hochfest der Erscheinung des Herrn.

Die Feier des Jubiläums werden wir am Sonntag, 14. August 2005, begehen. Um 12.00 Uhr wird das Pontifikalamt vor der St. Hedwigs-Kathedrale gefeiert. Es schließt sich das Fest der Begegnungen und Darbietungen rund um die Kathedrale an. Dazu werden neben den Katholiken aus allen Teilen der Berliner Ortskirche auch etwa 3.000 Jugendliche aus aller Welt erwartet, die vor dem XX. Weltjugendtag in Köln Gäste der Kirchengemeinden unseres Erzbistums sind.

Das Jubiläumsjahr ist für Kardinal Sterzinsky Anlass, Gott zu danken, dass er die Kirche von Berlin durch bewegte Zeiten geführt hat und ihn zu bitten um seine Begleitung bei dem Prozess der „Pastoralen Erneuerung“, mit dem die Pastoral unter veränderten Rahmenbedingungen für die Zukunft sichergestellt werden soll.

Aus der Presse des Erzbistums

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Nachbildung des Spandauer Kreuzes in Stahlguss:

Spandauer Kreuz

Die Urform dieses Anhängers mit der Darstellung des Gekreuzigten ist mehr als tausend Jahre alt und gehört zu den ersten Zeugnissen christlichen Glaubens im Berliner Raum. Zwar ist der Anhänger selbst nicht gefunden worden, wohl aber die Form, in der solche Stücke gegossen wurden und mit deren Hilfe diese Nachbildung gelungen ist. Die aus Ton hergestellte Gussform aus dem 9. Jahrhundert wurde unmittelbar neben der wiederentdeckten Saal-Kirche (erbaut um 980) in der Burgstadt Berlin-Spandau gefunden. Die Haltung des Menschen zeigt deutlich, dass ein Gekreuzigter dargestellt werden soll. Aus dem in heidnischen Religionen gebräuchlichen Radkreuz als Zeichen für die Sonne hat der Gießer durch Verkürzung einer Speiche ein christliches Symbol geschaffen: Jesus Christus, den Gekreuzigten.

Als Zeichen der Verbundenheit im Glauben über die Mauer hinweg, haben Jugendliche der Diözese Berlins aus Ost und West dieses Symbol verstanden. Auch nach dem Mauerfall tragen viele dieses Kreuz als Zeichen der Überwindung aller Grenzen durch den Glauben.

Aus der Presse des Erzbistums




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