Aus unserer Kita

Kitalogo

„Hilf mir, es selbst zu tun.“
Damit meint das Kind:

„Zeig mir, wie es geht.

Tu es nicht für mich.

Ich kann es selbst und

ich will es selbst erfahren und ausprobieren.

Hab’ Geduld, meine Wege zu begreifen.

Sie sind etwas länger,

vielleicht brauche ich mehr Zeit,

weil ich mehrere Versuche machen will.

Bitte, beobachte nur – und greife nicht ein.

Ich werde üben und ich werde Fehler machen,

diese erkennen und korrigieren.

So finde ich meinen Weg“. 

Maria Montessori

 

Herzliche Einladung

am 17. April 2005, zum Tag der offenen Tür

von 9. 00 – 12.30 Uhr

Unsere Kindertagesstätte ist ein sehr wichtiger Teil der Gemeinde. Für alle Menschen, die keine Kinder bei uns oder keine anderen Berührungspunkte haben, arbeiten wir eher im Stillen und im Verborgenen, jedoch mit großer Wirkung. So gibt es immer wieder Taufen von Kindern oder auch Eltern, die wir als Christen überzeugen konnten. So werden auch diesmal zu Ostern ein Kind aus unserer Kindertagesstätte und seine Mutter getauft. Darüber freuen wir uns sehr und das macht uns auch stolz. Viele Erwachsene haben in den letzten Jahren über unseren Kindergarten, über die Kinder, den Weg in die Gemeinde gefunden. Unser Licht leuchtet - auch im Alltag.

 

Der Staat, die beiden großen Kirchen und sehr viele einzelne Menschen befinden sich in einer schlechten finanziellen Situation. Obwohl alle vom Geld reden, ist es angezeigt, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die finanzielle Krise der Kirche kann also auch eine Chance der Erneuerung und Weiterentwicklung sein.

Schon gibt es Stimmen, die sich fragen, ob Kindertagesstätten noch mitgetragen werden können. Oft verbirgt sich dahinter auch die Frage: Entspricht die kath. Kindertagesstätte neben den finanziellen Sorgen den kirchlichen Erwartungen? Offensichtlich muss die Frage nach dem Profil der kath. Kindertagesstätte grundsätzlicher gestellt werden.

Daneben steht die Frage: Wie fühlen sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei diesen heftigen Stürmen, die um uns herum toben?

Und: Wie steht es mit unserer inneren Haltung, mit der wir uns immer wieder neu auseinander setzen müssen? Allein das ist eine große Herausforderung. Es erfordert ein ehrliches und genaues Hinspüren und das braucht sehr viel Vertrauen und Mut. Nur, wenn das vorhanden ist, gibt es die Chance der Wandlung.

 

Stillewerden, innehalten, auf sich besinnen, sich über die eigene Arbeitshaltung klar werden, braucht seine Zeit. Das lässt sich in der Kindertagesstätte nicht „nebenbei“ erledigen.

 

Der Blick auf die innere Haltung ist für uns in der Kindertagesstätte nicht neu. Wir setzen uns schon über viele Jahre mit der Qualität unserer Arbeit auseinander. Da kommen wir immer wieder bei unserer inneren Haltung an. Die Arbeit an der inneren Haltung ist mitunter hart. Unsere Haltung soll, nicht immer gelingt es, jeden Tag neu nach außen spürbar werden und zeigt sich oft durch sehr leise Töne. Und: Sie drückt sich nicht über Statistiken, Werbung und Dokumentationen aus.

 

Wir wollen hier unseren Stand aufzeigen, den wir miteinander in der Kita gefunden haben. In vielen Gesprächen  haben wir darum gerungen. Wir sind auf einem Weg, der breit ist, auf dem jeder seinen Platz zum Ausschreiten hat. Wir sind auf die Nähe zum Anderen bedacht und wollen niemanden aus den Augen verlieren.

 

„Der Weg der Kirche ist der Mensch“ heißt es in der Enzyklika „Redemptor hominis“. Dieser Satz ist für uns ein wichtiger Wegweiser. Hier möchten wir einige, für uns wichtige Wegweiser benennen:

 

Wir sind eine Begegnungsstätte, in der Eltern und Kinder „Christen“ begegnen. Das ist weit mehr, als ein Dienstleistungsbetrieb am Menschen. Wir leben hier im Haus unseren Glauben.

Wir können ohne Mitte nicht leben, denn ohne Mitte sind wir leer und verschlossen.

Wir wollen werterhaltend sein und Orientierung geben. Allen, die auf der Suche sind, bieten wir Unterstützung an.

Ausgangspunkt für alle strukturellen und konzeptionellen Überlegungen zur Weiterentwicklung unserer Kindertagesstätte sind die gewöhnlichen Lebensverhältnisse unserer näheren Umgebung, die Welt des Kindes.

Den Kindern im Umfeld der Gemeinde bieten wir einen wichtigen sozialen Lern- und Lebensraum, in dem sie wachsen und sich entfalten können.

Aus diesem Grund sind wir keine Animateure und Macher, wir leben mit den Kindern im Alltag und bieten keine fertigen Programme an.

Jedes Kind hat ein Recht auf seine eigene Biographie. Jeder Mensch ist von Gott ins Leben gerufen. Er kann von niemandem ersetzt oder vertreten werden.

Wir wollen jedes Kind unterstützen, seinen Platz in unserer Mitte zu finden. Es soll die Möglichkeit erfahren, seine inneren Kräfte und Schätze zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen.

Wir wollen bewusst positive Grunderfahrungen für jedes Kind schaffen. Zuwendung, Geborgenheit und Vertrauen sind das Fundament für jede weitere Entwicklung. Geborgenheit wird erfahren, wenn das Kind alle Gefühle äußern darf, auf die gut und angemessen eingegangen wird.

 

Der Weg zum inneren Wachstum einer kath. Kindertagesstätte geht nicht über weitere Bürokratisierung und Formalismus, sondern über die Stärkung der Kompetenzen. Formalismus bringt Erstarrung und Kälte, das Lebendige und die Liebe erfrieren.

 

Gott wohnt da, wo man ihn einlässt.

Die katholische Kindertagesstätte ist vielleicht einer der Orte in der Pfarrgemeinde, an dem die Kirche den Menschen täglich in ihren gewöhnlichen Lebensverhältnissen der Welt begegnen vermag. Die große Chance, die darin liegt, sollte der Gemeinde bewusst sein und diese Chance sollte nicht vertan oder aufgegeben werden.

 

Liebe Gemeinde, wir freuen uns sehr auf Sie alle. Wir danken allen Menschen noch einmal herzlichst, die gespendet und dazu beigetragen haben, dass diese schöne, gelungene Sanierung wahr werden konnte. Sie alle haben die Gelegenheit, unsere schönen, veränderten Räume kennen zu lernen und etwas von unserer Atmosphäre zu erfühlen und wahrzunehmen. Leider fehlen an diesem Tag unsere Kinder, die unser Haus so lebendig und fröhlich machen.

 

Wir als Mitarbeiter werden da sein und Ihnen gerne unsere Kita zeigen und Ihnen alle Fragen beantworten.

 

Wir freuen uns auf Sie, herzlichst Ihre

Theresia Dorschfeldt, Kitaleitung

Babybasar und Trödel unserer Kita am 24.04.2005

Wir laden wieder die gesamte Gemeinde zu unserem "Trödel" am 24.04.2005, beginnend nach der Familienmesse, auf dem Vorplatz der Pfarrei ein. Angeboten werden neben reinen Trödelsachen überwiegend Baby- und Kleinkinderkleidung und Babyzubehör.

Schauen Sie vorbei, trödeln Sie mit, kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Wenn Sie selbst Sachen anbieten wollen, melden Sie sich bitte bei Alexandra B.

(Tel: 603 26 38) oder direkt in der Kita. Die Standgebühr beträgt für Kita-Angehörige 5,00 €, für alle anderen 8,00 €. Der Erlös aus der Standgebühr wird für dringende Anschaffungen der Kita genutzt.

Wir freuen uns, Sie beim Trödel begrüßen zu dürfen!

Alexandra B., Elternvertreterin

Ein halbes Jahr im „neuen“ Kindergarten…

Der Umbau und die Renovierungsarbeiten sind fast komplett abgeschlossen. An dieser Stelle auch von der Seite der Eltern ein ganz herzliches Danke­schön an alle, die diese Umgestaltung ermöglicht haben und weiter ermöglichen.

Die „alten“ und die „neuen“ Kinder haben sich eingelebt. Was bleibt also zu berichten?

Vieles! Denn nicht nur die Räumlichkeiten sind verändert worden. Auch das gesamte pädagogische Konzept ist an die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst worden. Statt der bisherigen drei Kindergartengruppen und dem Hort gibt es jetzt zwei Gruppen. Die eine Gruppe betreut ca. 25 Kinder, die andere ca. 35 Kinder. In beiden Gruppen befinden sich Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren.

Diese rein technischen Daten bedeuten zum einen für die Kinder eine enorme Umstellung, zum anderen aber auch ein völlig anderes pädagogisches Arbeiten für die Erzieher. Anfangs herrschte auf allen Seiten – auch bei uns Eltern – große Skepsis, ob diese Änderungen den Kindern gut tun würden. Die „alten“ Kinder haben sich erstaunlich schnell, wenn auch in einigen Fällen mit kleineren Schwierigkeiten, an ihre neue große Gruppe und ihre neuen Erzieher/-innen gewöhnt. Dass diese Umstellung so gut funktioniert hat, lag an dem einfühlsamen und liebevollen Umgang der Erzieher/-innen mit unseren Kindern. Dafür auch noch einmal ein großes Dankeschön.

Schließlich mussten sich auch die Erzieher/-innen an die neue Situation gewöhnen, dazu die „alten“ Kinder neu eingewöhnen und noch den „neuen“ Kindern zeigen, wie schön es ist, in St. Dominicus in

die Kindertagesstätte zu gehen. Es ist gelungen. Inzwischen zeigt sich, dass die Integration der Schulkinder in die Kindergartengruppen eine Bereicherung für alle ist. Die Kleinen lernen von den Großen, werden von ihnen bemuttert (und genießen das). Die Großen übernehmen, ohne dass sie es richtig merken, Verantwortung für die Kleinen. Auch sonst läuft der Kindergartenbetrieb reibungslos.

Daneben passierten im Jahresverlauf noch viele Dinge:

Der „Kindergartentrödel“ hat schon Tradition – immer gepaart mit der Gestaltung des Gemeindetreffs an diesem Tag. So auch im September. Bei strahlendem Wetter konnten wir auf dem Vorplatz der Kirche „trödeln“ und einen Teil der Einnahmen für die Renovierungskosten zurücklegen.

Die Gruppen haben sich Gruppennamen gegeben und an den Elternnachmittagen ihre Elternvertreterinnen gewählt. Die „Regenbogengruppe“ wird von den Damen Fenscky, Koschny und Steffen vertreten, die Gruppe „Sonne, Mond und Sterne“ von den Damen Bünner, Carmado und Rother. Gesamt­elternvertreterin ist Frau Bünner, vertreten wird sie von Frau Koschny und Frau Fenscky.

Zum Martinsfest zogen wir am 10.11.2004 mit unseren selbst gebastelten (!) Laternen durch die Straßen, die Schulkinder führten ein wunderschönes Martinsspiel auf, der berühmte Kinderpunsch unserer Köchin, Frau Warszewska, schmeckte und wärmte uns, die Brezeln und Hörnchen stärkten uns an diesem kalten Nachmittag.

Am ersten Advent dann wieder die Gestaltung des Gemeindetreffs und Anfang Dezember die Übernahme der Adventsbude an zwei Nachmittagen auf dem Lipschitzplatz. Der Verkauf von Waffeln, Kinderpunsch und Selbsthergestelltem machte allen Beteiligten Spaß und der Erlös ging ebenfalls ein in die Deckung der Kosten der Sanierung.

Mit der Weihnachtsfeier - kurz vor Weihnachten - ging ein turbulentes Jahr zu Ende. Die Feier, in der jedes Kind jeder Altersstufe beteiligt war, war so gestaltet, dass manche Träne der Rührung und Freude bei den anwesenden Eltern und Großeltern floss – weihnachtliche Stimmung pur! Danke!

Bis zur Faschingfeier beschäftigten sich alle im Kindergarten mit dem Thema: „Dschungel“. Der Kindergarten wurde entsprechend geschmückt, Kostüme wurden gebastelt, es wurde gesungen und Urwaldtänze wurden aufgeführt.

Es ist immer etwas los in unserer Kita!

Kommen Sie uns doch besuchen am „Tag der offenen Tür“ am 17.04.2005, wir freuen uns auf Sie!

Alexandra B., Elternvertreterin




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