50 Jahre kfd in Berlin

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Am 25. September feierten Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands des Diözesanverbandes des Erzbistum Berlins ihr 50-jähriges Jubiläum in unserer Gemeinde.  Auch in unserer Gemeinde gibt es 27 kfd-Frauen.  Das Jubiläum fand unter dem Motto „Ein Netz, das trägt"  statt, denn kfd-Frauen knüpfen ein dichtes Netz an Verbindungen zu Pfarreien und zu anderen sozial engagierten Gruppen. Sie setzen sich für eine gerechte Teilhabe von Frauen in der Kirche ein  und unterstützen Frauen in ihren jeweiligen unterschiedlichen Lebenssituationen.  Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst in unserer Kirche mit Pater Klaus Mertes SJ, der von Frau Luzia Hömberg und Frau A. Borucki-Voss unterstützt wurde.  Frau Hömberg und Frau Borucki-Voss legten den Evangeliumstext eindrucksvoll aus.  Unsere Jugendband   begleitete den Gottesdienst musikalisch und vier jugendliche Ministrantinnen unserer Gemeinde mit Pater Mertes am Altar.  Im Anschluss an den Gottesdienst begannen die Feierlichkeiten im Gemeindesaal mit einem Sektempfang.  Die Tische im Gemeindesaal waren  einladend mit wunderschönen Herbstblumen und Kerzen auf weißen Tischdecken geschmückt. Nach dem Willkommenssekt begrüßte die Sprecherin des Leitungsteam des kfd Diözesanverbandes des Erzbistums Berlin, Frau Gerlinde Maus, zunächst Frau Maria Theresia Opladen, die Bundesvorsitzende der kfd Herrn Pater Mertes  sowie Monsignore Tobias Przytarski, der Grüße des Kardinal überbrachte   und unseren kfd-Frauen als ehemaliger Kaplan unserer Gemeinde bekannt ist. Weiterhin begrüßte Frau Maus  Vertreterinnen von vier weiteren kfd-Diözesanverbänden und die Frauenvertreterin der Evangelischen Kirche in Berlin, Frau Magdalena Möbius. Diese richteten auch Grußworte an die Festgemeinde und überreichten Gastgeschenke. Hierbei hoben sie das soziale Engagement der kfd-Frauen und die besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Frauenbildung hervor. Im Anschluss daran trug Frau Maus die wechselvolle Verbandsgeschichte   der kfd-Berlin vor. Während deutschlandweit  immerhin 600.000 Frauen der kfd angehören, zählt im säkularisierten Berlin die Gruppe leider nur   noch 300 Frauen. Frau Maus erinnerte an die prägenden Projekte und   Initiativen aus den 50 Jahren kfd im Erzbistum Berlin,   Gremientätigkeiten, Weiterbildungsangeboten, Gottesdiensten,   politischen Initiativen, lokale Aktionen und Überlegungen, wie sich in   der heutigen Welt eine mutige Glaubensvertiefung gestalten läßt.   Weiterhin erinnerte Frau Maus an das einschneidende und bewegende   Erlebnis, wie nach 1989 der Dialog mit Frauen aus dem Osten Berlins,   Brandenburg und
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Vorpommern entstand, die sich auch wieder Katholischen   Verbänden anschließen durften. Frau Opladen trug vor, dass die Ziele und Themen der kfd auch nach 50 Jahren nicht an Aktualität und Dringlichkeit eingebüßt hätten. Sich für  eine Welt mit  gerechten und gewaltfreien  Lebens- und Arbeitsbedindungen zu engagieren,  ist notwendiger denn je. Hierzu gehören folgende Themen wie   Altersarmut von Frauen, Frauengesundheit, Pflege, eigenständige   Existenzsicherung, flexible Arbeitszeiten oder Lohngerechtigkeiten, aber auch das Nachdenken über das Thema Scheidung und Wiederverheiratung.   Frau Opladen würdigte die Arbeit des Berliner kfd Diözesanverbandes mit   den Worten „Sie sind für uns unverzichtbar."  Nach den Grußworten und der Verbandsgeschichte gab es ein von unseren Köchen hervorragend hergerichtetes Buffet. Es war für alle etwas dabei, auch die Vegetarierinnen kamen auf ihre Kosten.  Danach wurden Frauen, die sich für den Berliner kfd-Diözesanverband in   herausragender Weise engagiert haben, verabschiedet bzw. für die Gestaltung des Buches „Vergessene Frauen -Auch Frauen gestalten das  Bistum“  geehrt.  Bevor zwei Kabarettistinnen sich Frauenthemen in hervorragender   kabarettistischer Weise widmeten und die Jubiläumsgäste mit ihrem Programm erfreuten, gab es bei Kaffee und Kuchen noch einmal Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen.  Die Zeit ist schnell verflogen und um 17 Uhr endete das Fest. Zum Abschied gab es für jeden Gast die Publikation über vergessene Frauen im   Erzbistum, die auf eine Ausstellung anlässlich des 75. Bistumsjubiläum zurückgeht, sowie die Verbandsgeschichte der Berliner kfd und zwei vorgetragene Gedichte. 

I. Königstorfer

 

 

 




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