Familienwallfahrt des Erzbistums nach Alt-Buchhorst am 1.6.2008

Christian-Schreiber-Haus, Feldweg 10, 15537 Grünheide / OT Alt-Buchhorst

 

 

Warum denn heutzutage eine Wallfahrt – ist das nicht ein bisschen von gestern?

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„Alles Gute für deinen weiteren Lebensweg!“ An wichtigen Punkten des Lebens geben wir einander einen solchen Wunsch mit. Ja, unser Leben ist ein Weg, mal steinig, mal glatt, bergauf, bergab. Wir gehen miteinander, Wege kreuzen sich auch manchmal oder gehen auch auseinander, immer aber sind wir unterwegs, ob wir ein Ziel haben oder nicht. Auch der persönliche Glaube eines jeden ist eine Weggeschichte, nichts Statisches.

Als Christen sind wir als Gemeinschaft auf dem Weg zu Gott. „Volk Gottes unterwegs“ wird die Kirche auch genannt. Wenn wir nun eine Wallfahrt machen, d. h. miteinander gehen oder fahren, beten, feiern, essen und trinken,  dann bringen wir dabei  ganz fuß- und handfest zum Ausdruck, dass wir unterwegs zu Gott sind und ihn nicht in der Tasche haben.

Wir haben Freude an der Gemeinschaft und stärken uns gegenseitig im Glauben.

Warum denn gerade nach Alt-Buchhorst?

1933 übergab der erste Bischof von Berlin, Christian Schreiber, das nach ihm benannte Jugendhaus in Alt-Buchhorst im Südosten von Berlin der Diözesanjugend. Schon während der Nazizeit war es ein wichtiger Ort der Identifikation für katholische Jugendliche.

Seit 1937 beherbergt die Kapelle des Hauses die Schutzmantelmadonna von Rudolph Heltzel, die von vielen Menschen in Nöten um ihre Fürsprache und Hilfe angerufen wird.

Nicht weniger große Bedeutung hatte das Christian-Schreiber-Haus dann nach dem Krieg.

Zu DDR-Zeiten fanden unzählige religiöse Wochenend- und Ferienfreizeiten hier statt, die für viele Kinder einzigartig und prägend waren. Mehrfach modernisiert und ausgebaut ist das

Haus heute die Jugendbildungsstätte des Erzbistums Berlin, im Grünen und am Wasser gelegen, mit vielen tollen Angeboten.   1965 gab es die erste Familienwallfahrt nach Alt-Buchhorst, die dann eine lange Tradition begründete. Bis heute ist deshalb „AB“ mit der

Schutzmantelmadonna unser Ziel.

Christan-Schreiber-Haus

Dürfen nur Familien mitkommen?

Nein, aber die sind besonders eingeladen. Mit Kind und Kegel, Picknickkorb, Decke, Sonnenhut oder Regenschirm machen wir uns aus den Gemeinden von Rügen bis Jüterbog auf den Weg. Je nach Fitness, Größe der Kinderwagenräder und anderer Bedingungen starten wir zu Fuß in der Nähe des Bahnhofs Fangschleuse oder mit dem Busshuttle vom Bahnhof Erkner. Wir feiern einen fröhlichen Familiengottesdienst mit unserem Bischof, dann

schmausen wir zusammen was die Körbe so hergeben und können uns an einem bunten Programm erfreuen. In diesem Jahr wird die Familienwallfahrt von den Neuköllner Gemeinden vorbereitet.   Übrigens, am Mittwoch, dem 11.6., findet die Seniorenwallfahrt nach AB statt.

Monika Patermann

Gemeindereferentin St. Richard

 

 




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