Aus unserer Kita


Vor Weihnachten erhielten wir vom Caritasverband die freudige Nachricht, der schon lange geplante Umbau der Sanitärräume wird vom Caritasverband befürwortet. Ja, er muss sogar erfolgen, damit wir die Betriebserlaubnis für unsere Kindertagesstätte nicht verlieren.

 

Die geplante Sanierung unserer Sanitärräume wird vom Träger und den ErzieherInnen stark herbeigesehnt. Der Alltag zeigt es und es entspricht den Verordnungen: Unsere Waschräume müssen größer werden. Sieben Kindertoiletten für alle Altersstufen, eine Töpfchenspüle, Platz für eine Wickelkommode und ein Dusche sollen ihren Platz bekommen. Und ganz wichtig für die ErzieherInnen: die Arbeitsorganisation (Töpfen und Wickeln) soll in den neuen Waschräumen leichter werden. Deshalb erwarten wir den Umbau alle mit Spannung.

 

Nach der Sanierung sollen im Bereich der jetzigen Schulkinder ca. 26 Kinder von ein bis zehn Jahren und im jetzigen Kindergartenbereich sollen ca. 34 Kinder von zweieinhalb bis zehn Jahren ihre Kindergemeinschaftsgruppe erhalten.

Jede Kindergemeinschaftsgruppe hat vier feste ErzieherInnen (mit unterschiedlichen Arbeitsstunden) und jede/jeder hat feste Aufgaben/Schwerpunkte innerhalb der Kindergemeinschaftsgruppe, die das Team später festlegen wird.

Kinder-(Gemeinschafts)-Gruppen sind eine Antwort auf die veränderten Lebensbedingungen von Kindern und Eltern.

Dass Kinder früher in altersübergreifenden Gruppen zusammenlebten, war eine Selbstverständlichkeit. Großfamilien gibt es aber heute kaum noch. Die Tendenz zum Einzelkind hält weiter an. Besonders bei uns in der Gropiusstadt ist die Kontaktaufnahme zu anderen Kindern durch die städtebauliche Struktur und den Verkehr für Kinder allein kaum möglich.

 

Ein Vorteil der Gruppen mit großer Altersmischung ist die lange Verweildauer der Kinder in einem Bereich. Sie bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, intensive Beziehungen zueinander aufzubauen.

Spiele können sowohl altershomogen, wie -heterogen stattfinden. ErzieherInnen begleiten die Kinder in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien, was zu einem tieferen Verständnis für die Kinder führt.

 

Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und sind dankbar, dass wir diese Chance durch die Sanierung erhalten.

Vor uns liegt erst einmal die Zeit mit Ausräumen und Umräumen, mit den Handwerkern, mit viel Schmutz und auch Baulärm. Daneben steht die Organisation an, für unsere Kinder einen guten Platz zu finden, an dem sie sich während der Bauphase aufhalten können. Ich bin aber zuversichtlich, dass in unserer großen Gemeinde dafür ein oder zwei Räume zur Verfügung stehen werden.

 

Theresia Dorschfeldt 

Kitaleitung




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