Liebe Gemeinde

Der Sommer ist vorbei. Die Kinder haben längst ihre Ferien vergessen und sind fast einen ganzen Monat fleißig in der Schule am schaffen.

In unserer Gemeinde haben Viele ehren­amtliche Dienste übernommen und mitgeholfen, das Gemeindeleben zu gestalten, trotz knapp gewordener Kassen. Herzlich sei allen Gott vergelt´s gesagt.

Ein Glücksumstand ist es, dass wir trotz allem unsere Kita sanieren konnten. Der Kirchenvorstand hatte in seiner Sommersitzung beherzt reagiert und sich entschieden, die geplante Teilsanierung auf die ganze Kita auszuweiten. Allen Spenderinnen und Spendern, vor allem unserem Bau- und Förderverein St. Dominicus, sei herzlich Dank gesagt. Viele fleißige Helferinnen und Helfer haben mit angepackt. Wir sind im Gemeindezentrum zusammengerückt und haben den Sommer zwischen Kisten und Möbeln verbracht. Jetzt lichtet sich das Chaos allmählich. Aus den überholungs­bedürftigen Räumen der Kita ist ein Schmuckkästchen für unsere Kinder geworden. Unter diesem Blick bekommt „Erntedank“ für mich eine neue Perspektive. Lange haben wir die Umgestaltung der Kita erwogen. Viele Pläne wurden verworfen. Jetzt bot sich endlich die Möglichkeit zur realen Umsetzung.

Möge dieser Neuanfang in der Kita vom Segen Gottes begleitet sein. Den Kindern und Familien, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mögen die neuen Räume Freude, Mut und Fantasie geben, die Kinder für die Welt, in der wir leben, im Horizont der Geborgenheit unseres Gottes zu erziehen, das Gespür für seine Gegenwart zu entwickeln und in tiefer Dankbarkeit jeden Tag des Lebens als Geschenk neu entgegen zu nehmen.

Unser Leben – so sagt es das Bild auf der Titelseite des Gemeindebriefes – ist uns vom Himmel gegeben und von der Erde geschenkt. Mit dieser Gabe und dem Geschenk verantwortungsvoll, nachhaltig und liebevoll umzugehen, ist unsere Aufgabe. Dabei haben wir viel Schönes in diesem Sommer erleben dürfen. In den Berichten der Fahrten des Sommers kommt das ursprünglich zum Ausdruck.

Dankbar dürfen wir auch auf das Wirken von Frau Maria S. zurück schauen. Zum Monatsende hört ihr hauptamtlicher Dienst in der Gemeinde auf. Das ist eine der bitteren Konsequenzen der erzbischöflichen Finanzkrise. Frau Maria S. hat in ihrer Person die Gemeinde über 30 Jahre geprägt. Ihr Engagement hat viele mitgerissen. Ihr caritativer Einsatz hat Not gelindert und Lebensfreude geschenkt. Der PGR lädt alle zum Dankfest ein.

Möge die Dankbarkeit eine Grundstimmung unseres Alltags werden. Möge der Dank in Wort und Geste die Gemeinschaft untereinander stärken und uns gemeinsam in der Hand Gottes wissen. So erbitte ich für Sie alle den Segen unseres Gottes.

Herzlich Ihr Pfarrer Bertram Tippelt




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