Liebe Gemeinde

BenediktXVI
Die beeindruckenden Bilder und die bewegenden Szenen des Abschieds, des Requiems und der Beisetzung von Johannes Paul II. liefen um die Welt. Sie wurden zum Glaubenszeugnis der Kirche. Das Konklave wurde vom Beten der vielen Christen begleitet. Nun ist ein neuer Papst gewählt und wir schauen hoffnungsvoll in die Zukunft. Die Kirche hat für einen kurzen Moment die Nachrichten der Welt beschäftigt.

Die Nachricht für die Menschen – das Evangelium - werden wir im Mai mit der besonderen Fürbitte Marias in die Gropiusstadt tragen. Ein bewegter Monat steht uns bevor. Unser Kaplan hat unsere Gemeinde St. Dominicus verlassen und reist dieser Tage nach Krasnodar, um dort das Evangelium zu verkünden. Unsere besten Wünsche und Gebete begleiten ihn. Es war eine gesegnete Zeit mit ihm. Geistlich, innovativ, begeisternd, verbindlich und kreativ hat er in St. Dominicus mit angepackt und Spuren hinterlassen. Ich erinnere an die indirekte Beleuchtung der Kirchenkuppel und die Einrichtung regelmäßiger Jugendmessen am Samstagabend. Möge die Zeit in Russland für ihn und die Menschen dort zum Segen werden. Im Mai werden wir nun ohne Kaplan sein. In unserem Erzbistum werden zum Pfingstfest vier junge Männer zum Priester geweiht. Einen dürfen wir in St. Dominicus am Fronleichnamsfest zunächst für den Sommer begrüßen. Im September werden dann die neuen Personalentscheidungen des Kardinals wirksam.

Bis dahin bietet der Monat Mai aber noch mehr. Wir können in diesem Jahr 47 Kinder zur Ersten Heiligen Kommunion führen. Den engagierten Frauen, die Woche für Woche den Erstkommunionkurs gestaltet haben, sei Gott vergelt´s gesagt. Der Regenbogen begleitete die Kinder ein Jahr. Es ist das Bild für den Bund Gottes mit uns Menschen. In der heiligen Kommunion wird dieser Bund zum Geschenk und zur Lebensaufgabe. Diese Gemeinschaft – einander Nahrung zu werden - ist uns allen aufgegeben. Das Fronleichnamsfest ist so ein Zeugnis der Gemeinschaft. Wir werden mit den Kindern des Dekanates im Britzer Garten feiern und die künftige Zusammenarbeit der Gemeinden probieren.

Es jährt sich im Mai zum 60. Mal das Ende des 2. Weltkrieges. Wir sind aufgerufen, Wege der Versöhnung und des Friedens im Kleinen und Großen zu suchen und zu fördern.

Wir feiern Pfingsten ökumenisch und wollen uns dem Heiligen Geist öffnen. Diesmal werden wir am Pfingstmontag unter freiem Himmel in der evangelischen Gemeinde Gropius-Süd Gottesdienst feiern und beim Fest der Christen beieinander sein.

So hat der Mai sein geistliches Programm zwischen neuem Papst, Communio, Heiligem Geist in Versöhnung und Ökumene. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie diesen Geist der Versöhnung und Gemeinschaft. Herzlich

Ihr Pfarrer Bertram Tippelt

 




Show details for Alle Dokumente in dieser RubrikAlle Dokumente in dieser Rubrik