RKW 2009 Um Himmels Willen Zinnowitz

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Wir treffen uns am Sonntag, 30. August um 9.30 Uhr zum großen Abschlussgottesdienst und anschließendem Gemeindetreff mit Musik und BilderCD. Bringe bitte Deinen Schal mit, damit alle erkennen: Du bist um Himmels Willen da und lebst.
Danke lieber Gott es war um Himmels Willen Wunderschön mitten auf unserer Erde.

Freitag, 28. August Um Himmels Willen wir fahren nach Hause

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Guten Morgen und Danke lieber Gott für diese Tage Um des Himmels Willen … Ein blauer Himmelschal verbindet uns und erinnert uns an das Reich Gottes unter uns. Wir packen, bitten um den Reisesegen und die Busfahrkinder fahren Bus. Die Zugfahrkinder fahren Zug. Wir treffen auf den Schlussandacht der RKW in St. Dominicus. Jeder nimmt sein Gepäck und sich und Papa und Mama und geht geschafft und glücklich nach hause. Wir verabreden uns für Sonntag 9.30 Uhr zum großen RKW-Abschlussgottesdienst. Dann gibt’s die Bilder CD und die Lieder zum Mitnehmen.

Bitte beachten Sie, dass die Zugfahrkinder mit dem RE 85353 um 15.35 Uhr Südkreuz Gl 5 ankommen werden.

Donnerstag, 27. August 09

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Die einen sehr früh vom Morgentau und der aufgehenden Natur geweckt, die anderen in kuscheligen Betten und voll verschlafen. Die einen essen die letzten Reste und trinken das letzte Wasser aus der Tonne und riechen noch den Duft des Lagerfeuers und einer im Erlebniswert kaum zu übertreffenden gemeinsamen Nacht im Licht der Sterne während die anderen mit müden Gesichtern beim Morgengebet kaum einen Ton des Lobes möglich machen können. Die einen wandern frohen Muts durch die wundervolle Natur während die anderen sich um Abwasch und Teller und Tassen fürs Mittag mühen. Das Mittag essen ist noch leicht asynchron der Strand harmonisiert alles und versöhnt. Die Sonne scheint. Quallen werden beim Baden ins Quallenbecken geschafft. Die Sonne lacht und wir suchen im großen Schattensegel Entspannung. Strandmenschärgerdichnicht, Wikinger Schach, Erdölbohrung, Kleckerburgbauen, Gruppenleitermassage, Baden, Wrestling, Ball, Reifenhopsen, Sockenwerfen halten uns in Bewegung. Der Abend naht. Die große „Wetten Sie Dass-Show mit Thomas Gottschalk alias Jonas bringt alles auf den Punkt.
Mit der Andacht zur Nacht sagen wir einfach: „Danke lieber Gott es war so schön, Himmelreich. Amen.“

Mittwoch, 26. August Gemeinschaft stiften

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Schon wieder war die Sonne da. Der Himmel stiftet schon am Morgen beim Beten Gemeinschaft. Die Werbung für das Zelten am Achterwasser Steilküstenstrand hat 42 abenteuerlustige Kinder gefunden, die morgen ihre Geschichten erzählen können. Die 22 Kinder, die im Otto-Heim blieben, wurden das Putzteam für alle Räume. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Nach einem demokratischen Programmfindungsprozess war Abendstrand, Nachtbaden und Sterne gucken angesagt, während die Naturgruppe die Gemeinschaft am Lagerfeuer förderte und den Sonnenuntergang im Blick das Abendgebet erlebte. Lieber Gott Du warst richtig dabei und die Gemeinschaft beginnt im eigenen Herzen, der eigenen Familie für die ganze Welt.

Dienstag, 25. August Im eigenen Haus

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Die Nacht war wie immer kurz und der Morgen mit überzeugenden Sonnenstrahlen lockte zum Morgengebet. Komm näher Friede … so sangen und beteten wir uns dem Thema des Tages entgegen. Die Workshops zeigten wie schwer und wie leicht Frieden durch mich möglich ist. Frieden das ist vor allem Versöhnung. Nelson Mandela steht als Nobelpreisträger uns zu Seite und macht Mut Versöhnung als einzigen Weg in eine friedliche Zukunft zu gehen. Es beginnt im eigenen Herzen und in der eigenen Familie. Ein wirkliches Übungsfeld. Nach dem Mittag war Strand und Baden ohne Ende angesagt. Die Flirtparty am Abend macht brachte alle zusammen und die Musik war toll.
Lieber Gott das war ein schöner Tag. Ich habe neue Freunde kennen gelernt und möchte helfen das Frieden wird auf unserer Erde. Gute Nacht.

Montag, 24. August, Gerechtigkeit

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Die Sonne kitzelte uns beim Morgengebet in den Morgen. Das Frühstück war eigenartig ungerecht. Die Tische trugen Namen von Kontinenten. Afrika hatte nur eine Tasse und einen Teller. Mit dem Essen sah es da mau aus. Amerika hatte die ganzen Brötchen im Korb unterm Tisch. Europa lebte völlig zufrieden und Asien musste zu sehen, dass das, was da war, für alle reicht. Ein reger Handel und Wandel entstand. Es gab sogar Hilfsaktionen. Kriegerische Auseinandersetzungen konnten gerade noch diplomatisch abgewendet werden. Wir merkten schnell, das ist kein Spiel. Unsere Welt ist so. Vor dem Ausmaß der Ungerechtigkeit haben wir Respekt bekommen. In unseren Videoclip haben wir dann gelernt, dass jeder etwas dazu beitragen kann, unsere Welt gerechter zu machen. Das Stadtgeländespiel hat allen Kindern und der Zinnowitzer Bevölkerung Nobelpreisträger näher gebracht. Beeindruckende Persönlichkeiten, die durch ihre Taten zum Frieden und zur Gerechtigkeit in unserer Welt beitrugen: z.B. Albert Einstein und Mutter Theresa. Das Baden bildete den Abschluss der Strandwanderung und die Quizparty war der Renner. Wissen und Geschicklichkeit ist gefragt. Lieber Gott das war ein super Tag. Ich bin völlig ko und glücklich und freu mich auf morgen. Gute Nacht.

Sonntag, 23. August Wir feiern das Leben in Gott
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Länger Schlafen Sonntag und Sonne! Das Programm ist schnell erzählt. Gottesdienst, Stand, Lagerfeuer. Jeder dieser Stichworte ist voller Himmelsspuren. Die musikalische Gestaltung des Urlaubergottesdienstes im Freien, war unsere Sache. Alle verfügbaren Musikinstrumente wurden herbeigeschleppt, die Kabel verkabelt und die Mikros angeschlossen. Nach kurzer Probe haben wir den Gottesdienst feiernd gesungen. Es war wirklich richtig Klasse „um Himmelswillen, da fängt der Himmel an“ Unser neuer Weihbischof hat sich auf die Gestaltung eingelassen und zum Barmherzigen Vater, das die Kinder aus dem internationalen Zeltlager zum Evangelium vorgespielt hatten, gepredigt. Bewegt vom Rhythmus haben wir Kassler zum SonntagMittag genossen und sind zum Strand. Die Strandolympiade spielte in 10 Teams in fünf Disziplinen. Baden mit allen und jetzt sitzen wir am Lagerfeuer und lassen den Tag bei Marchmellows, Stockbrot und Salamiwürfel cross ausklingen. Gute Nacht lieber Gott und danke, denn das war wieder richtig um Himmelswillen … schön.

Samstag, 22. August Durch die Vergangenheit in die Zukunft
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Ganz zart war der morgendliche Andachtsgesang beim täglich größer werdenden Kienapfelkreuz unter den Kiefernbäumen im St. Ottowäldchen. Die heutige Unternehmung führte in die Vergangenheit um unsere Zukunft zu finden. Wir fuhren mit der UBB (UsedomerBäderBahn) nach Bannemin um von dort aus die Klosterkirche St. Michael zu . 1305 wurde das Zisterzienserinnenkloster selbstständig und war bis zur Reformation ein wirtschaftlicher und kulturell-religiöser Schwerpunkt der ganzen Insel. Wir haben die Steine sprechen lassen und sie erzählten von der wechselvollen Geschichte. Die Nonnen haben mit der Natur gelebt (1. Tag Ich staune über die Schöpfung) und mit gefalteten Händen (2. Tag). So haben wir in der Vergangenheit unsere RKW gefunden und wollen Spuren des Himmels auf unserer Erde in die Zukunft tragen. Philipp hat uns um Pfarrers Auto das Essen auf den Krumminer Klosterhügel gebracht. Das war total lecker. Und der gestern selbstgebackene Kuchen war im Geschmack nicht zu toppen. Nach ein paar Gesangsübungen für den Sonntagsgottesdienst ist Pyjamakino angesagt.

Lieber Gott das war ein super Tag. Dank.

Freitag, 21. August Mit gefalteten Händen

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Mit gefalteten Händen starteten wir unseren Tag mit dem Morgengebet, dass nahezu zu einer morgendlichen Geburtstagsfeier umgestaltet wurde. Nachdem unser Geburtstagskind Simeon uns mit Liederwünschen („Schritt für Schritt“ Seite 8) durch das Morgengebet geleitet hatte ging es zum Frühstück. In unseren allmorgendlichen Katechesen haben wir heute Gebetsbücher für jede Alltagssituation gebastelt. Die Sonne zwischen den Wolken hielt uns aber nicht lange auf dem Gelände des Sankt-Otto-Heims. Selbst der Regen konnte einige mutige nicht davon abhalten sich in die Wellen zu stützen. Die Backaktion von Sonja wurde, mit zunehmend verschlechterndem Wetter, dankend angenommen. Hungrig und mit freudiger Erwartung auf das Abendprogramm kehrten wir zurück. Nach dem Abendessen verschwanden alle in den Zimmern um sich für die Party fertig zu machen. Anschließend beendeten wird den Tag in der Kapelle; so wie er begann: Mit gefalteten Händen.

Donnerstag, 20. August 09 Ich staune über die Schöpfung

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Die ganze Welt ist uns geschenkt. Wir spüren den Wind in den Haaren. Wir hören der Natur zu. Wir entdecken, die vielen, vom Menschen gemachten Geräusche. Manch einer denkt an die vom Menschen belastete Unwelt und an den großen Schatz, den wir hüten, schützen und bewahren dürfen. Wir träumen vom Paradies und wollen mithelfen, dass unsere Erde vom Paradies erzählt. Wir lernen Wangari Muta Maathai kennen. Sie schafft das Green Belt Movement 1977 Afrikas größtes Aufforstungsprojekt und erhält den Friedensnobelpreis. Wir werden sensibel für unsere Aufgabe, die Schöpfung zu pflegen und hegen. Wir sammeln Müll am Strand. Das Baden macht einen riesen Spaß und wir haben neben dem Memmorygeländespiel nur wenig Zeit das leckere Essen zu genießen. Es gab Frikase zum Mittag. Zum Abendgebet betraten wir eine riesen große wunderschöne Kathedrale. Gott hat sie selbst zum Lob und Danksagen erschaffen. Wir machten einen Abendgebetspaziergang zum Strand. Als Höhepunkt und Segen schauten wir Milliarden von Sternen, Sternschnuppen nach und sahen Horizont und Meer verschwimmen und die Unendlichkeit Gottes majestätisch. Jonas Geige und Pilipps Gitarre spielten zum Lobe Gottes am Strand in den Sternen übersäten Himmel. Ein wunderbarer Tag geht zu Ende. Danke lieber Gott für Deine wunderschöne Schöpfung und für diesen Tag darin. Gute Nacht.

Mittwoch, 19. August
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Die Kirche füllt still mit vielen Eltern, Kindern, Reisetaschen und Rucksäcken. Wir singen „Danke für diesen guten Morgen“ und empfangen den Reisesegen. Der Bus lässt auf sich warten und wir entscheiden uns für den Schulhof als Spielplatz. Es gibt Kaffee für die Eltern und Fußball für die Jungs. Mit 2 Stunden Verspätung geht es dann pünktlich mit einem super Bus los. Die Zugfahrkindergruppe steigt zur gleichen Zeit in den Zug. Wir treffen uns in der Begegnungs- und Familienferienstätte St. Otto und haben die Strapazen der Fahrt schnell vergessen. Wir begrüßen die Jugendlichen der RJW. Jonas und Silvia sind schon 10 Tage in Zinnowitz und endlich sind alle zusammen: die Busfahrkinder, die Zugfahrer und das ganze Team. Wir verabschieden die Jugendlichen „Um Himmels Willen“ und beziehen unsere Zimmer und das Zelt. Alles passt sogar die Sonne zeigt sich schon mal von ihrer besten Seite. Wir probieren unsere Stimmen. Wir teilen uns in drei Gruppen, um in drei Häusern unser warmes Abendbrot zu genießen. Es gibt Rostbratwurst und Kartoffelpüree mit Tomatenpaprikasoße. Lecker. Die ersten Orientierungsschwierigkeiten sind überwunden. Jeder hat sein Bett, seinen Platz zum Essen. Wir wissen sogar inzwischen wo, wie und wann der Abwasch zu machen ist und wer die Tische wann und wo zu decken hat. In der Alfred-Bengsch-Halle hören wir erstaunt unsere sich findende Band. Mehrere Gitarren, Klavier, Schlagzeug, Saxophone, Trompete, Geigen und unsere Stimmen mischen sich zum Um Himmels Willen Sound. Die Glieder zucken schon mal zum Rhythmus. Die Bildspirale vom werdenden Reich Gottes unter uns Menschen vom indonesischen Künstler Suryo Indratno lässt uns staunen. Der Erkenntniszuwachs an diesem Tag ist enorm und das mitten in den Ferien. Zum Danke sagen gehen wir in die Kirche und das Abendgebet wird uns allen zum Segen.

Danke guter Gott für die Menschen, die ich heute neu kennen lernen durfte und segne unsere Träume und unser Schlafen. Amen.

 

 




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