Die Fastenzeit in unserer Gemeinde

Menschenwürdig leben - Kindern eine Hoffnung geben

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Unsere adventliche Welt hängt zum Kreuz gebunden anstelle des nur alle zwei Jahre erstellten Hungertuches im Altarraum. In der Mitte verdeckt  die Dornenkrone aus Stacheldraht den österlich goldenen Tabernakel. „Komm näher Friede“ - damit alle „menschenwürdig leben“  ist nicht nur für ein halbes Kirchenjahr die Bitte, sondern bleibt uns auch ein Auftrag zum Gebet und zum Teilen bis zur Vollendung der Welt .

In unserer Kita beobachten die Kinder Schatten, sie suchen so auch Dunkelheiten in denen Menschen leben müssen. Bei allem Schönen, das wir als Touristen auf unserer Welt besuchen und beobachten können, leben viele Menschen im Schatten der Gesellschaft… und „die im Dunklen sieht man nicht“.

In der St.-Marien-Grundschule wächst dienstags in der 2. und mittwochs in der 3. Stunde eine Klagemauer in der Pausenhalle,  an der  die  Sprachlosigkeiten unserer Welt einen Ort finden, um wenigstens von Gott gehört zu werden. Das Gebet der Kinder öffnet die Mauer und es wird Licht.

Wir leben sicher in der helleren „Hälfte“ unserer Welt. Vielleicht ist die Fastenzeit eine Zeit  zu sehen, welche Anteile wir an den Dunkelheiten haben durch unseren Konsum und unsere Lebensweise, z.B. durch die Wahl unseres Sprits fürs Auto, unsere Kleidung (welches Label ist eingenäht?), durch das, was wir essen (Wo kommt es her, wie wird es angebaut/ hergestellt?).

Rucky Reiselustig fährt mit den Kindern nach Nairobi und beobachtet Kinder, die auf der Schattenseite des Lebens sich nach dem Licht sehnen. Ob wir mit unserem Licht und unserem Reichtum ihnen die Dunkelheit erhellen und sie menschenwürdig leben lassen?

Unsere großzügige Gabe zur Fastenaktion des Hilfswerkes MISEREOR wird am 25.3. erbeten. Für eine bewußte faire Lebensführung ist jederzeit die richtige Zeit.         

cb

 

 




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