ArchitekturfotoFotoausstellung

In der Zeit vom

16. Januar bis zum 13. Februar 2004

läuft die Ausstellung

"Gropiusstadt Fragmental“

eine künstlerische Stadtteilarchitektur

 

Dokumentation des Berliner Fotokünstlers Hitch

in der Foyer-Galerie

Gemeinschaftshaus Gropiusstadt

Bat-Yam-Platz 1

 

Die Vernissage beginnt am Freitag, dem 16.01.2004

um 19 Uhr in Anwesenheit des Künstlers.

Es spielt das Akkordeonorchester Senftenberg

 

Öffnungszeiten: Di. bis Sa. von 10-20 Uhr

 

weitere Künstlerinfos:

www.hitch-art.com

 


St. DominicusDie Ausstellung des Kulturamtes Berlin-Neukölln - mit Unterstützung der Gehag als ursprünglichen Initiator der Gropiusstadt - zeigt 40 Farb- und S/W-Fotoarbeiten mit architektonischen Ansichten der Gropiusstadt - gesehen und festgehalten durch die Kameralinse des Fotokünstlers Hitch als Dokumentation der baulichen Besonderheiten dieses erst 40 Jahre alten Wohnviertels im Süden Berlins.

1959 von einem herausragenden Vertreter der modernen Architektur, Walter Gropius, als "urbane Stadt", großzügig und mit höherer Wohnqualität geplant, wurde sie auf die damaligen Felder zwischen Britz, Buckow und Rudow - aufgrund der politischen und sozialen Verhältnisse nach dem Mauerbau dichter und vor allem höher gebaut als gedacht.

 

Dennoch blieben die Wohnungsgrundrisse und das Wohnungsumfeld beliebt, viele junge Berliner Familien freuten sich über zentralbeheizte Räumlichkeiten und fließend Warmwasser. Inzwischen wurden die Defizite bei Kinderbetreuung und schulischer Versorgung aufgehoben, Verkehrsanbindungen beschleunigt, Freizeitmöglichkeiten erweitert und Wohnumfeldverbesserungen gestartet, um dem Anspruch der Wohnstadt-Planer nach "Urbanität auf der grünen Wiese" zu entsprechen.

 

Hitch knüpft mit seinen künstlerischen Schwarz-Weiß- und Farbfotografien an die bildnerische Moderne an, die seit

Beginn des 20. Jahrhunderts auch in der Fotografie mit ihrer formal-geometrischen Ästhetik besonders in den 20er Jahren Einzug gehalten hat. Sämtliche Aufnahmen werden ohne spätere Eingriffe im Labor oder am Computer wiedergegeben.

Durchgängiges Merkmal seiner Fotografie ist die ausgeprägt offene Art der Wahrnehmung, die spürbare Freude an der Materialität der Gegen­stände und die lebendige Interpretation räumlicher Verhältnisse. Fasziniert von geometrischen Strukturelementen experi­mentiert er mit Perspektiven, „schneidet“ die Motive teilweise an und erzeugt damit eine auf den Betrachter im ersten Moment geheimnisvolle, interessante Bildathmosphäre. Auch beim Gang durch die "Gropiusstadt Fragmental" fordert der Fotokünstler Hitch ihn dadurch heraus, das Bild eingehender zu ergründen.

Presseinfo zu Hitch




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