Infos aus dem Kirchenvorstand 2003
Der Kirchenvorstand traf sich im Jahr 2003 in zehn Sitzungen in der zehnten Legislaturperiode, um über Personalia, Finanzen und die Erhaltung unseres Anwesens zu beraten und zu beschließen. 
Die elfte Sitzung 2003 war nach den PGR/KV-Wahlen die konstituierende Sitzung des XI. Kirchenvorstandes. Herr B wurde als stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender wieder gewählt, die Schriftführung übernahmen Frau P und die Kassenprüfung Frau Pl und Herr K.Zu Beginn des Jahres erstellte der Kirchenvorstand eine Baumaßnahmenliste für das Gemeindezentrum und die Kita und legte Prioritäten fest. 

In der österlichen Bußzeit wurde ab Aschermittwoch begonnen, die Kirche zu renovieren. Über achtzig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren an diesem Projekt beteiligt. Der Kirchenfußboden wurde neu verfugt, die losen Fußbodenteile neu verlegt und der gesamte Kirchenfußboden wurde erstmalig stahlbürstengereinigt. Alle Bänke wurden demontiert, mehrmals abgeschliffen, lackiert und die über 250 Bankteile wieder montiert. Der große Kronleuchter wurde demontiert, gereinigt und kurz vor Abschluss aller Arbeiten wieder in Position gebracht. Die innere Kirchenkuppel wurde Segment für Segment gereinigt, angeschliffen, grundiert und neu gestrichen. Dabei wurde das ursprüngliche Farbkonzept eines abgestuften Himmels aufgenommen. Die Elektrik im Dachbereich der Kirche wurde durch die separat geschaltete Betonringbeleuchtung und die Dachsteckdose für den Weihnachtsstern ergänzt. Die neuen Fenstermotoren für die Kuppeln sind kaum zu hören. Die rekonstruierten Fensteröffner im Ringbereich lassen etwas vom Schließgeräusch der alten Motoren ahnen. Die Altarwand, der Marienaltar, die Sakramentenkapelle und die Eingangsbereiche der Kirche erhielten einen Neuanstrich. Die Grundreinigung und Neumontage der Infotafel im Foyer der Kirche lässt sich nur bei genauer Betrachtung erkennen. Die Anbringung der Aufhängung für unser Kunstwerk war eine mühevolle Spezialarbeit, ebenso die Kunstinstallation "40 Heilige" selbst. Die Kuppelfenster wurden gereinigt. Das mittlere Kuppelfenster fiel "vom Himmel". Bei der Außenreinigung der Dachhaut geschah ein tragischer Unfall. Dies bedauern wir alle sehr. Wir drücken Herrn S unser Mitgefühl aus und wünschen Genesung. Der Glockenturm erhielt nicht nur einen Neuanstrich, sondern die Neudeckung des Glockenturmdaches verhindert jetzt erstmalig das Korrodieren der Glockenaufhängung wirkungsvoll. 

Seit Ende Januar sind in der morgen- und abendlichen Dämmerung "Gebete am Glockenturm" als digitale Bildsequenzen sichtbar. Grundinformationen unseres Glaubens lassen das gefeierte Kirchenjahr in einem verständnisvollerem Licht erscheinen. Die neue Dachhaut der Ministrantensakristei und des Durchgangs zum Schulhof sichert ein trockenes Anlegen der Gewänder für die Feier der Gottesdienste. Die Reparatur des Küsterhausdaches in den Giebelbereichen hindert die weitere Zerstörung des Giebelmauerwerkes. Das Auswechseln von zehn defekten U-Glaswandelementen in der Kirche hatte fast niemand bemerkt, ebenso den Umbau der Luftzufuhr an der Orgel, um die Windstößigkeit des Instrumentes zu verringern. Der Schriftzug "Katholische Kirche Sankt Dominicus" über dem Kirchenportal half den ÖKT-TeilnehmerInnen, unsere Kirche zu finden. Die zunächst provisorische Tresentischerweiterung im UG-Foyer diente während des ÖKT beim Internetcafé als Bildschirm- und PC-Konsole. Der Tresen ist nun dauerhaft größer geworden und hat sich so den Bedürfnissen angepasst. Die ökumenisch zu Gehör gebrachte Bachmotette wurde auch ökumenisch finanziert.

Der im vorigen Jahr neu verlegte Fußboden in der Kita wurde nun in allen Räumen plangemäß versiegelt. Die marode Betonkonstruktion der vier Treppenanlagen in der Kita, die vor drei Jahren mit einer Außenverkachelung zu retten versucht wurde, wich nun einer verzinkten Stahlkonstruktion. Die sieben Dachhauben in der Kita mussten neu eingedichtet werden und spenden nun trockenes Licht von oben in die Kitaräume. Nach dem aufwändigen Genehmigungsverfahren für den Geräteport Kita wurde das Abstellhaus an den Carport der Gemeinde angebaut und die Dachentwässerung mittels einer 50m Ragiole versickert.

Der größte Teil dieser Arbeiten in der Gemeinde wurde ehrenamtlich ausgeführt. Für alle Mühe, Kreativität, Fantasie und beispielhaften Einsatz möchte ich an dieser Stelle dankbar allen Beteiligten ein ganz, ganz herzliches "Vergelt´s Gott" sagen. Ohne Ihren Einsatz und Ihre Fähigkeiten und Ihre Kenntnisse wäre eine solche Aufbauleistung in der Gemeinde St. Dominicus nicht denkbar. Ihnen und Ihren Familien herzlich Danke.

Insgesamt hat der KV im vergangenen Jahr 18 Personalverträge unterschiedlichster Art beschlossen. Nach langen Beratungen mussten auch die schmerzlichen Sparbeschlüsse des Erzbistums im technischen Personalbereich der Gemeinde umgesetzt werden.

Pfarrer Bertram Tippelt

Personalia
Im Rahmen der Personalentscheidungen, die der Kirchenvorstand im vergangenen Jahr treffen musste, hat uns der vom Erzbistum aufgezwungene Personalabbau beim sogenannten technischen Personal um fünf Vollzeitstellen auf knapp zwei Stellen und die Deckelung der Personalkosten auf 66.000 € insgesamt (einschließlich Arbeitgeberanteile) erhebliche Sorgen bereitet. Der Kirchenvorstand hat nach Anhörung des Pfarrgemeinderates beschlossen, den hauptamtlichen Reinigungsdienst und die hauptamtliche Küstertätigkeit aufzugeben und diese Arbeiten ehrenamtlich von den Gemeindegliedern verrichten zu lassen.

Der Arbeitsvertrag des Hausmeisters und Küsters wurde auf die Hausmeistertätigkeit reduziert. Die Arbeitszeit des Pfarrsekretariats wurde eingeschränkt. Frau S. Einsatz in der Gemeinde wird auf die Hälfte ihrer Regelarbeitszeit reduziert werden. Dies ist bisher in einem Fall gelungen, weitere Schritte sind eingeleitet.

Den ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei an dieser Stelle für ihre langjährige, engagierte Mitarbeit in der Gemeinde ganz herzlich Dank gesagt.

A. B., Stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender




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