Liebe Gemeinde

Kalinowski
Himmel über Berlin, Regenbogen über der Gropiusstadt - am Dominicustag vor einem Jahr entstand die Aufnahme, die das Titelblatt dieses Pfarrbriefs ziert. Wie über die Gropiusstadt spannt sich der Regenbogen auch über die Zeiten, in dem er uns als ältestes Bundeszeichen zurückführt an den Anfang der Heilsgeschichte. Als die große Flut endete, versprach Gott dem Noah, nie mehr alles Leben auszutilgen. ER setzte seinen Bogen als Zeichen dafür in die Wolken. Seither – auch wenn sich Noah und die große Flut historisch weder belegen noch zeitlich und räumlich festlegen lassen – gilt Juden wie Christen der Regenbogen als Zeichen der Fürsorge und der Vergebung Gottes. Umgekehrt erinnert der Bogen uns Menschen an diesen Gott und daran, dass er uns ruft, seine Schöpfung zu wahren.

Regenbogen
Der Regenbogen begleitet uns durch unser Leben. Als Kinder waren wir fasziniert von diesem Phänomen (und sind es oft bis heute ebenso wie die Kinder unserer Tage). Legenden ranken sich darum: Dort, wo er den Boden berührt, läge ein Schatz. Leider ist dieser Ort nicht zu finden – doch weist uns dies auf unsere unstillbare Sehnsucht hin, die nicht an ein Ende kommt. Oder: Die Seele eines Sterbenden geht im Moment des Todes auf einem Regenbogen in den Himmel hinauf. Der Regenbogen schafft auf diese Weise die Verbindung von Erde und Himmel, von hier und dort, von damals und jetzt.

Das gute Zeichen beschränkt sich aber nicht darauf, dass wie in der großen Flut der Regen vorbei ist. Regenbogen entstehen ja in der Verbindung von Wassertropfen und Sonnenlicht. Folglich können wir ihn auch machen, etwa mit Springbrunnen und Rasensprengern. Aber wir erleben dann auch, dass der selbst gemachte Bogen nicht als Zeichen des Bundes taugt, sondern uns auf uns selbst und die Erde zurück verweist. In der Mischung aus Sonne und Regen liegt das Eigenartige und zugleich das, was uns Menschen wirklich nützt: Lang anhaltende Trockenheit und Wärme ist ebenso wenig ein geeignetes Lebens­umfeld wie dauerhafte Nässe und Kälte. So ist der Regenbogen ein Zeichen auch dafür, dass Gott für jeden sorgen will: Für die, die Wärme lieben, und für die, die den Regen brauchen. Aber auch die Wechselfälle meines Lebens darf ich darin wiederfinden. Es ist nicht immer eitel Sonnenschein, aber eben auch nicht immer Regenwetter. Die Abwechslung bringt das Leben zur Blüte. Und erst die Regenwolken im Leben ergeben im Einklang mit der Sonne des Heiles das göttliche Heilszeichen.

Zu guter Letzt: Nur aus der Entfernung lässt sich sowohl der Regenbogen am Himmel als auch der über meinem Leben entdecken und bestaunen. Für die Sommer- und Urlaubsmonate wünsche ich Ihnen genau das: Im Blick aus dem Abstand die Nähe und Liebe Gottes zu schauen.

Martin Kalinowski, Dekan, Krankheitsvertretung Administrator

Gemeindefest
Fronleichnam 2014 - Gemeindefest

 

In diesem Jahr hat Petrus uns nicht zur Prozession über die Straße geführt, sondern zu einer Regenschirm-Gabenprozession. Pfr. Kalinowski und alle nahmen es relativ gelassen und feierten nach dem Wortgottesdienststart im Freien ab Gabenbereitung mit Jugendband, Kitatanz, vielen Minis in Kirche und anschl. mit vielen Helfern an den Ständen und in der Küche ein sehr lebendiges schönes Fronleichnamsfest. Und beim Konzert der Jugendband schien die Sonne. Danke allen, die miteinander Glauben leben, Zeugnis geben und sich engagieren. cb

Männer (Rad)Wanderung

Maennerradwandern14
Ich habe richtig Lust bekommen, das wieder zu machen …. Von Bernau nach Angermünde nach Pasewalk bis Ückeritz… und jede offene Kirche haben wir mitgenommen … und hatten unseren Wanderbruder Pfr. Bertram Tippelt im Herzen dabei… Am Sonntag war dann Messe im St. Otto-Heim … „volle Hütte.“ M.V.




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