Aus dem Dekanat Neukölln

DekanatNeukölln

Der dritte Dekanatstag am 13. November 2004 gab einen weiteren Anstoß, unter dem Motto zur Pastoralen Erneuerung „Mut zum gemeinsamen Aufbrechen“, den Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen. Zu Beginn waren alle Kirchengemeinden eingeladen, anhand eines Symbols, den aktuellen Zustand der Gemeinde zu beschreiben. Eindrucksvoll stellte dabei Gregor Maasberg den Fusionsprozess in Bruder Klaus anhand von Essig und Öl dar. Zwei Gemeinden, zunächst zwei getrennte Elemente, verbinden sich in der Fusion zu einem schmackhaften „Dressing“! Der Weg dahin ist jedoch nicht leicht, denn Loslassen und Mut, sich auf Neues einzulassen, gehören dazu.

Der Dekanatsrat - der nunmehr 7 Gemeinden im Dekanat Neukölln - hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Motor für die Pastorale Erneuerung in Gang zu halten. Das Öl dazu liegt in den Gemeinden! Eines der ersten Anliegen ist Bewusstseinsbildung. „Keine Gemeinde kann alles, keine Gemeinde kann nichts“, so formulierte es Kardinal Georg Sterzinsky beim Treffen mit Vertreter/innen der Gremien im August letzten Jahres. Um mehr und besser voneinander zu wissen und um darüber vielleicht Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu finden, ist über den Dekanatsrat eine Liste an die Gemeinden geschickt, in denen Verantwortliche und Ansprechpersonen in der Pfarrei notiert werden. Wer ist z.B: verantwortlich engagiert im Bereich Jugend oder Senioren oder Familiengottesdienste oder...! Die ausgefüllte Liste kann beim Vorsitzenden des Dekanatsrates, Herrn Norbert Jüngling, abgegeben werden.

Seit wenigen Tagen ist der Sanierungsplan 2009 für Umstrukturierung und Personalausstattung des Generalvikars zur Diskussion ins Dekanat gegeben worden: „Sanieren – Konzentrieren – Profilieren“. Der Entwurf enthält weitere Kürzungen, sucht Reaktionen des Dekanates bis zum 31. März 2005. Sicher ist, dass die Finanzsituation der katholischen Kirche uns alle betrifft und entscheidende Auswirkungen hat. Wir brauchen wirklich Gottes Hilfe, wenn wir nicht nur Abbau verwalten wollen, sondern versuchen, einen Umbau zu gestalten, der Kirche wieder eine neue Zukunft ermöglicht.

In diesem Sinne darf ihr Mt 6,33 Auftrag und Verheißung sein!

Lissy Eichert UAC, Pastoralreferentin im Dekanat

Dekanatsjugendkreuzweg

JugendkreuzwegLogo
„Vor Augen das Kreuz“

Dienstag, 22.3., Beginn um 19.00 Uhr in St. Christophorus, Nansenstr.,

dann gemeinsamer Weg nach St. Clara, Briesestr., dort gemeinsames Abschlussgebet und anschl. Imbiss

Kpl. Karas, Dekanatsjugendseelsorger




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