Wir haben einen neuen Bischof

Grußwort unseres neuen Bischofs

WappenBischofKoch
Liebe Schwestern und Brüder im Erzbistum Berlin!
Sofort nach meiner Ernennung zum Erzbischof von Berlin sende ich Ihnen einen herzlichen Gruß! Als Ihr Dompropst mich anrief und mir die Wahl des Domkapitels mitteilte, wurde es mir angesichts der Verbundenheit mit vielen Menschen in meinem Bistum Dresden-Meißen sehr schwer ums Herz. Aber nachdem ich mich vor Gott entschieden habe, dem Ruf nach Berlin zu folgen, wächst in mir die frohe, gespannte und zuversichtliche Erwartung auf unsere gemeinsame Zeit im Erzbistum Berlin. Ich danke dem Heiligen Vater für die Ernennung, Ihrem Domkapitel für die Wahl und Ihnen, die Sie für den neuen Erzbischof gebetet haben, für Ihr Gebet, um das ich Sie auch weiterhin bitte.

Vom Rhein führte mich mein Weg zur Elbe und nun weiter zur Spree: Vom gotischen Dom in Köln zur barocken Hofkirche in Dresden und nun zur klassizistischen St. Hedwigs-Kathedrale im Herzen Berlins. Welcher Reichtum des Lebens und des Glaubens steht hinter diesen Kirchen! Wie tief ist dabei die uns verbindende Einheit des Glaubens und der Kirche, wie tief die uns zu allen Zeiten und an allen Orten geschenkte Gegenwart Gottes, in der wir leben dürfen! Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Der Herr ist nahe." (Phil 4,4-5) Diese Worte aus dem Philipperbrief wählte ich bei meiner Bischofsweihe zu meinem Wahlspruch und werde ihn auch in Berlin im Glauben aus tiefem Herzen weitertragen.

Anfanghaft weiß ich um die so unterschiedliche Situation und die verschiedenartigen Herausforderungen unserer Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern mit ihren Stadt- und Landregionen. Ich bin froh, dass wir miteinander dieses Erzbistum Berlin bilden und unsere unterschiedlichen Prägungen, Lebens- und Glaubenserfahrungen und unsere Charismen in ein fruchtbares Miteinander einbringen können. Ich freue mich sehr auf unsere Begegnungen und unser aufmerksames Kennenlernen.

Im Dienst und im Amt des Bischofs wird die sakramentale Verbindung der Ortskirche mit Christus, mit dem Heiligen Vater und mit den Bischöfen und Gemeinden zu allen Zeiten und an allen Orten sichtbar. Mit ganzem Herzen übernehme ich die Verantwortung meines bischöflichen Amtes in Verbundenheit mit meinen Vorgängern Kardinal Woelki, Kardinal Sterzinsky und Kardinal Meisner, mit denen ich auf meinem bisherigen Lebensweg schon verbunden war. Gerne werde ich meinen Weg auch mit den Bischöfen und den Bistümern in unserer Metropolie gehen.

Mein erstes Jahr in Berlin wird das Jahr sein, das Papst Franziskus als ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen hat. Hinter unserem Leben und dem Leben aller Menschen steht der gute Gott, der uns in seinem Herzen trägt und aus dessen Liebe wir nie fallen, nicht im Leben und nicht im Tod. Welch frohe Botschaft für alle Menschen! Sie ermutigt uns, auch mit den Menschen, die unseren Glauben nicht oder noch nicht teilen, Gottes Gegenwart zu entdecken. Auf die Begegnung mit Ihnen, den Ungetauften, freue ich mich. Vielleicht werden wir miteinander auf unserem Weg erfahren, dass nicht nur wir nach Gott fragen, sondern dass schon viel früher Gott nach uns fragt. Wahrscheinlich sind wir einander viel näher als wir es ahnen.

Voll Zuversicht sehe ich den Begegnungen mit unseren Schwestern und Brüdern in der Ökumene entgegen. Es ist gut, dass wir miteinander auf dem Weg sind, füreinander eine Bereicherung, und so einander helfen, den uns von Gott gegebenen Auftrag der Sendung um Gottes und der Menschen willen zu erfüllen. Ich grüße herzlich die jüdischen Gemeinden, die islamischen Gemeinschaften und alle, mit denen wir im interreligiösen Dialog verbunden sind.

In Berlin leben wir in der so lebendigen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Ich bin auf den Dialog mit den Menschen in den verschiedenen gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebensbereichen sehr gespannt. Ich bin froh, dass wir gemeinsam Verantwortung wahrnehmen und unsere demokratische Gesellschaft mit Leben zu füllen versuchen.

Mit all meinen Kräften werde ich mich bemühen, für die Menschen in unserem Bistum ein guter Hirte zu sein. Ich weiß um die Armut und Not vieler Menschen, die für uns als Christen eine Herausforderung und ein Herzensanliegen sind: in ihnen ist Gott uns ganz besonders nah.

Ich freue mich auch auf viele Begegnungen mit den Schwestern und Brüdern, die aus so vielen unterschiedlichen Ländern dieser Welt zu uns gekommen sind und mit ihrem ganzen Reichtum zu uns gehören und hoffe auf ein gutes Miteinander mit den Migranten und Flüchtlingen.

Nach den ersten Begegnungen mit den Verantwortlichen unseres Erzbistums erahne ich ein wenig die Herausforderungen, die sich uns in unserer Gesellschaft und in den verschiedenen Lebensbereichen unseres Bistums stellen. Ich bitte Sie um Ihre Bereitschaft, miteinander diese Herausforderungen anzugehen mit all' den Gaben, die Gott uns geschenkt hat, und mit der Zuversicht des Glaubens , dass Gott mit uns geht und sein Geist uns Anteil gibt an seiner schöpferischen Kraft. Wir befinden uns in einem Prozess der Überlegung, wie wir inhaltlich und strukturell den Weg der Kirche und ihren Sendungsauftrag zu den Menschen hin weitergehen sollen: Wo Glauben Raum gewinnt". Gerne gehe ich mit Ihnen diesen Weg, uns unserer Berufung vor Gott neu bewusst zu werden und gemeinsam mit allen Gemeinden, Gemeinschaften und Einrichtungen in unserem Erzbistum nach Wegen zu suchen, das Wort Gottes in unserer Zeit den Menschen nahe zu bringen. Diesem Ziel müssen alle personellen, strukturellen und finanziellen Entscheidungen kraftvoll dienen.

In Leipzig durfte ich vor wenigen Wochen die dortige Propsteikirche im Herzen der Stadt weihen. Unsere St. Hedwigs-Kathedrale steht ebenso mitten im Zentrum Berlins. Ihre Sanierung steht dringend an, verbunden mit Überlegungen zu ihrer Umgestaltung. Vielleicht ist dies ein Zeichen für die noch viel größere Aufgabe, die vor uns liegt: miteinander Gott die Ehre zu geben und für die Menschen in unserer Gesellschaft offen und einladend Kirche zu sein. Ich hoffe, dass wir so mit ihnen die Erfahrung teilen können, dass Gott mitten unter uns lebt und den Weg unseres Lebens mit uns geht. Es wäre mein Herzensanliegen, dass die Zeit der baulichen Erneuerung auch eine Zeit der geistlichen und gemeinschaftlichen Auferbauung werde.

Voller Erwartung, Spannung und Zuversicht möchte ich mich mit Ihnen auf meinen Weg als Erzbischof des Erzbistums Berlin begeben.

Bis dahin wünsche ich Ihnen von Herzen eine gute Sommerzeit! Gott segne uns alle und unseren gemeinsamen Weg!

Ihr neuer Erzbischof Dr. Heiner Koch


Dresden Meißen gibt auf seiner Internetseite folgende Infos:

Brief von Bischof Dr. Koch an die Priester und die Gemeinden im Bistum Dresden-Meißen

"Gott führt uns auch weiterhin"

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitbrüder im Bistum Dresden-Meißen!

Heute hat mich Papst Franziskus in das Amt des Erzbischofs von Berlin berufen. Als ich vor einigen Tagen bei einem meiner gewohnten spätabendlichen Spaziergänge an der Dresdner Elbe die Nachricht erhielt, dass das Berliner Domkapitel mich zum Erzbischof gewählt hat, zog es mir gefühlsmäßig den Boden unter den Füßen weg. Eben noch hatte ich mich an die so eindrucksvolle Feier der Einweihung der Leipziger Propsteikirche erinnert, an die Firmungen, die ich an diesem Nachmittag gespendet hatte, an die Konzeption der langfristigen Personal- und Finanzplanung, die nun nach hohem Einsatz der Verantwortlichen unterschriftsreif vorliegt, und an die Begegnung mit den jungen Männern, die im kommenden Herbst ihr Studium der Theologie mit dem Ziel der Priesterweihe beginnen wollen. Ich schaute auf die mir so lieb gewordene Hofkirche, die vor mir lag, und dachte an so manches festliche Hochamt mit den Kapellknaben dort. „Das lässt du sein“, war der erste Gedanke, der mir noch während des Anrufes kam. Wieder zu Hause angekommen, setzte ich mich ziemlich erschöpft und völlig aufgedreht an den Schreibtisch, auf dem mein Predigtentwurf für die Weihe unseres Neupriesters lag. „Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.“ (Lk 9,3) Mir war völlig klar, dass ich diese Predigt nicht halten könnte, wenn ich dem Heiligen Vater erklären würde, dass ich nicht bereit wäre, dieses Bistum zu verlassen, das mir in den beiden vergangenen Jahren so ans Herz gewachsen ist. Ich musste an all die Pfarrer denken, denen wir in unserem Bistum derzeit einen Stellenwechsel zumuten, weil der Blick auf die Seelsorge im Ganzen des Bistums solche Aufbrüche nötig macht. Würde ich ihnen noch ins Gesicht schauen können, wenn ich zur gleichen Zeit meinen Aufbruch verweigern würde, wenn auch aus – so empfinde ich es bis jetzt – guten Gründen, aber die trugen mir die Mitbrüder gegen ihre Versetzung ja auch vor. Meine Bedenken im Hinblick auf meine eigene Versetzung habe ich den Verantwortlichen im Vatikan am Pfingstmontag vorgetragen: den Hinweis auf meine kurze Wirkungszeit im Bistum Dresden-Meißen, den Hinweis auf den angestoßenen Erkundungsprozess, den Hinweis auf den 100. Katholikentag, der in Leipzig vor der Tür steht. Vor allem aber auch den Hinweis auf das gewachsene Vertrauen von und zu so vielen Menschen in dieser Region, ob nun in der Kirche oder außerhalb. Ich war erstaunt, wie gut die päpstlichen Mitarbeiter über die Situation unseres Bistums informiert waren und wie klar sie mir die Gründe für meine Versetzung darlegten, verbunden mit dem ausdrücklichen Willen des Heiligen Vaters, dass ich nach Berlin gehen solle. Deshalb war für mich in meinem priesterlichen und bischöflichen Gehorsamsversprechen klar, dass ich nach Berlin aufbrechen werde, auch wenn es mir dabei sehr schwer ums Herz wird.

Was mir bei meiner Zustimmung für den Schritt nach Berlin geholfen hat, ist die tiefe Überzeugung, dass Gott uns auch in dieser Entscheidung führt und auch in Zukunft führen wird. Mir hat die Zusage geholfen, dass sehr bald wieder ein neuer Bischof ins Bistum Dresden-Meißen berufen werden soll. Ich hoffe darauf, dass dieser gut an meinen Dienst anknüpfen und unserem Bistum Impulse geben kann, die ich nicht hineinbringen konnte. Mir hat zudem die Überzeugung geholfen, dass unser Bistum, seine Gemeinden, Gemeinschaften und Einrichtungen so stark sind, dass sie in ihrer Vitalität nicht vom jeweiligen Bischof abhängig sind. In diesem Sinne lege ich Ihnen auch ans Herz, den Erkundungsprozess in unseren Verantwortungsgemeinschaften entschieden und mutig weiter zu gehen: weiter zu fragen, was Gottes Ruf an uns heute ist, einander im Glauben zu stärken und das Evangelium den Menschen in unserer Gesellschaft in Tat und Wort nahezubringen. Ich freue mich, dass ich demnächst als Metropolit der Kirchenprovinz Berlin, zu dem unser Bistum gehört, mit Ihnen lebendig verbunden bleiben werde.

So werde ich demnächst aufbrechen mit einem dankbaren Herzen für so viele Begegnungen hier mit Gott und mit Ihnen, für so viele überraschende Erfahrungen innerhalb und außerhalb der Kirche, für manches Ringen um den richtigen Weg, für die Verantwortlichen in der Leitung des Bistums und vor Ort, die große Belastungen zu tragen bereit sind, für so viele geistliche Aufbrüche, die ich erleben durfte, und für so manche froh machende Erfahrung im ökumenischen Miteinander. Vielleicht findet dies ja auch seinen Ausdruck darin, dass Landesbischof Bohl und ich zur gleichen Zeit unsere Aufgabe in Sachsen verlassen werden. Nicht zuletzt bin ich auch dankbar für fruchtbare, spannende und interessante Begegnungen mit Menschen, mit Kreisen und Einrichtungen, die nicht unserer Kirche angehören und mit denen wir gemeinsam auf dem Weg sind. Ich danke Ihnen allen von Herzen.

Damit hat das Bistum Dresden-Meißen jetzt mit mir und Bischof em. Reinelt zwei Altbischöfe! So schnell kann es gehen! Als Metropolit aber werde ich wie auch in vielen persönlichen Beziehungen mit Ihnen verbunden bleiben. Meine Türen in Berlin stehen Ihnen offen und ich komme gern immer wieder in unser so wunderschönes Bistum Dresden-Meißen!

Vergelt Gott Ihnen alles!
Ihr

+ Bischof Heiner Koch

 


Dr. Heiner Koch wurde am 18. Januar 2013 zum Bischof von Dresden-Meißen ernannt. Am 16. März 2013 wurde er in der Dresdner Kathedrale als 49. Bischof des Bistums in sein Amt eingeführt.

Heiner Koch kam am 13. Juni 1954 in Düsseldorf zur Welt. Er studierte an der Universität Bonn Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft und beendete das Studium mit dem Staatsexamen in Erziehungswissenschaft und der Promotion zum Doktor der Theologie. Seine Promotionsarbeit trägt den Titel „Befreiung zum Sein als Grundperspektive christlicher Religionspädagogik“.

An seinem 26. Geburtstag wurde Heiner Koch im Kölner Dom zum Priester geweiht. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit mit Schwerpunkt in der Seelsorge an Jugendlichen und jungen Erwachsenen und als Hochschulpfarrer in Düsseldorf leitete er ab 1989 die Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln. Zugleich war er als Diözesanfrauen- und  männerseelsorger sowie Diözesanpräses der Katholischen Frauengemeinschaft Köln tätig. 1992 wurde er zum Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, im Oktober 2002 zum stellvertretenden Generalvikar ernannt. 1993 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum "Kaplan seiner Heiligkeit", 1996 zum Päpstlichen Ehrenprälaten. Während des Domjubiläums 1998 – anlässlich der Grundsteinlegung des Kölner Doms vor 750 Jahren – wurde er als residierender Domkapitular in das Kölner Metropolitankapitel eingeführt.

In der Funktion des Generalsekretärs leitete Heiner Koch von 2002 bis 2005 die Vorbereitung und Durchführung des Weltjugendtags in Köln.

Am 17. März 2006 ernannte Papst Benedikt XVI. Dr. Heiner Koch zum Weihbischof im Erzbistum Köln und Titularbischof des nicht mehr bestehenden irischen Bistums Ros Cré (Roscrea). Sein Aufgabengebiet umfasste nun die Sorge um den Pastoralbezirk Süd des Erzbistums Köln. Außerdem war er Bischofsvikar für die Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln, zu der 36 Gemeinden mit etwa 300.000 Katholiken gehören. Seit April 2012 war er zudem Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln.

Seit Februar 2010 ist Dr. Heiner Koch als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Deutsche Auslandsseelsorge zuständig. Dafür bricht er regelmäßig zu Visitationen in die weltweit 120 Gemeinden und Gottesdienststellen auf.

Seit März 2014 ist er bischöflicher Beauftragter für das Osteuropahilfswerk der katholischen Kirche Renovabis. In der Deutschen Bischofskonferenz gehört Bischof Dr. Koch der Migrantenkommission und der Kommission Weltkirche an und ist Mitglied der bischöflichen Arbeitsgruppe Europa. Im September 2014 wählten ihn die deutschen Bischöfe zum Vorsitzenden der Kommission Ehe und Familie. Als Bischof des Bistums Dresden-Meißen gehört er der Leitung des 100. Katholikentags Leipzig 2016 an, der vom 24.-29. Mai 2016 in Leipzig stattfinden soll.

In seinem Wahlspruch spielt die Freude eine zentrale Rolle: "Gaudete semper, Dominus prope - Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Der Herr ist nahe" (Philipperbrief 4,4).

Als Rheinländer fühlt sich Bischof Koch dem Karneval verpflichtet und trägt viele Ehrungen der Rheinischen Karnevalisten. So war er Regimentsbischof der Prinzengarde Köln und ist Ehrenmitglied der Prinzengarden Düsseldorf und Shanghai.

Für den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften – mit rund 300.000 Mitgliedern einer der starken kirchlichen Verbände – war Koch seit 1995 als Bundespräses zuständig. Dieser Bund wurde 1928 gegründet und 1936 durch die Nationalsozialisten verboten. Die Neugründung erfolgte 1948. Im Jahr 2000 wurde der Bund als katholische Vereinigung anerkannt. Er ist der Dachverband von rund 250.000 Schützen in 1.300 Bruderschaften aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier.

 


Unsere Erzbistumsseite gibt bekannt

 
DrHeinerKoch

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Wahlspruch: „Gaudete semper, Dominus prope -
Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!
Der Herr ist nahe“ (Philipperbrief 4,4)

 

·         Am 13. Juni 1954 in Düsseldorf geboren.

·         Heiner Koch ist promovierter Theologe, seine Doktorarbeit trägt den Titel: „Befreiung zum Sein als Grundperspektive christlicher Religionspädagogik“.

·         Nach seiner Priesterweihe am 13. Juni 1980 arbeitete er zunächst in der Seelsorge, bevor er ins Erzbischöfliche Generalvikariat Köln wechselte. Dort war er erst in der Erwachsenenseelsorge tätig und dann Leiter der hauptabteilung Seelsorge.

·         Von 2002 bis 2005 leitete Heiner Koch als Generalsekretär die Vorbereitung und Durchführung des Weltjugendtags in Köln.

·         2006 zum Bischof geweiht, war Koch zuständig für den Pastoralbezirk Süd des Erzbistums Köln, Bischofsvikar für die Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln, und seit April 2012 zudem Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln.

·        Seit Februar 2010 ist Dr. Heiner Koch als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Deutsche Auslandsseelsorge zuständig.

·         Seit Januar 2013 war er der 49. Bischof des Bistums Dresden-Meißen

·         Zum Erzbischof von Berlin ernannt am 8. Juni 2015

·        Als zehnter Bischof des Erzbistums Berlin hat Verbindungen zu dreien seiner Vorgänger: Mit Kardinal Woelki zusammen war er Weihbischof im Erzbistum Köln unter Kardinal Meisner. Mit Kardinal Sterzinsky arbeitete er schon als Weihbischof in der Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz, ihm folgte er als Vorsitzender dieser Kommission nach.

 


Die LZ Leipziger Internetzeitung titelt

Stühle rücken in der katholischen Kirche

Die katholische Kirche spielt gerade Reise nach Jerusalem, wobei anders als im Spiel ein Stuhl nach jeder Runde leer bleibt. Bischof Heiner Koch wird neuer Erzbischof von Berlin. Das bestätigten am Montag um 12:00 Uhr zeitgleich die Ordinariate in Dresden und Berlin sowie der Vatikan. Vor zwei Jahren erst war er aus Köln gekommen. Er wird Nachfolger von Kardinal Rainer Maria Woelki, der 2014 nach Köln berufen wurde. Damit ist nun der Dresdner Bischofsstuhl unbesetzt.




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