Liturgische Kolumne

Wann beginnt der Gottesdienst?

a) am Weihwasserbecken?

b) mit dem Glockenläuten der Ministranten?

c) mit dem Lied zum Einzug?

d) mit der Zusage: Der Herr ist mit euch?

 

Ich gehöre ja nicht gerade zu den Frühaufstehern und da mag mir ein „Guten Morgen“ manchmal nicht so leicht von den Lippen kommen, wenn es denn eine Feststellung ist, dass der Morgen gut sei. Ja, er ist gut – ein Tag von Gott geschenkt und Gott ist mit mir.

Bimm, bimm… die Ministranten läuten die Glocken – aufwachen, aufhören zu schwätzen… es geht los - mit einem Lied zum Tag. Früher, als Kind hat mich immer fasziniert, dass der Pfarrer zu Beginn des Gottesdienstes immer Worte fand, die genau zu dem Lied passten. Heute denke ich manchmal – der hat aufgepasst, was er da singt. Habe ich auch gemerkt, was ich singe?

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Herr sei mit euch.“ Eine geniale Zusage, die wir geschenkt bekommen. Zählen Sie doch mal, wie oft der Priester uns das zusagt. „Der Herr ist mit euch.“ Und ich sage: „Amen.“ Ja, so ist es wohl… ich wünschte mir das manchmal …, hab’ ich heute noch nicht gemerkt, dass Gott mit mir ist  und in der letzten Woche auch nicht …, ja, so ist es, Gott ist mit mir. Amen.

Egal wo Sie der Urlaub hintreibt… zwischen Balkonien und Zypern… „Der Herr sei mit euch.“ Feiern Sie das im Gottesdienst – im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

   cb

 

 




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