RJW 2005

RJW 2005 Teilnehmer

Vom 18.07. – 27.07. fuhren 20 Jugendliche aus unserer Gemeinde, drei Teamer aus Erfurt und der Sommerkaplan nach Zinnowitz ins St. Otto-Heim. Dies bedeutete 10 Tage Spaß, Gemeinschaft, den Glauben kennen lernen und viele Erlebnisse. Bevor dies aber Wirklichkeit werden konnte, hieß es erst einmal auf den Zug warten. Der kam sogar pünktlich, war aber dafür recht voll. So hatten wir gleich das erste Großereignis von Gemeinschaft. Unser Platzangebot konnten wir zum Glück etwas erweitern, da ein Teil unseres Gepäcks in der ersten Klasse fahren durfte.

Nach solch einem guten Start konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Und so war es zum Glück auch. Leider hatten wir mit dem Wetter etwas Pech, das durchwachsen war. Aber das konnte uns nicht die gute Laune verderben; selbst,als wir einen ganzen Tag im strömenden Regen durch Stralsund gewandert sind. Das Meeresmuseum und die Extra-Sonderfahrt auf dem Rummelplatz haben das zum Teil wieder aufgewogen.

Dafür hatten wir dann aber bei unserer Radtour nach Wolgast gutes Wetter. Auch wenn Usedom recht flach ist, kann eine solche Tour sehr anstrengend sein, besonders, wenn man auf Sandwegen fahren muss. So ist es dann auch kein Wunder gewesen, dass wir alle recht erschöpft zum Abendessen im Otto-Heim ankamen.

Wie bei der Fahrradtour nutzten wir auch sonst jede Gelegenheit des Sonnenscheins, um an den Strand zu gehen, die Wassertemperatur und die Wellen zu testen, beim Volleyballspiel den Strand umzupflügen und im warmen Sand zu relaxen.

Wir haben uns aber nicht nur erholt, sondern auch gearbeitet. Dabei besannen wir uns auf die Grundlagen unseres Glaubens, lasen in der Bibel, suchten im Labyrinth nach Orientierung, konnten im Rollenspiel erfahren, was es heißt, Zeuge zu sein und probierten schon, die Weltjugendtagshüte zu basteln. Durch das Petrusamt, die Märtyrer und die Sukzession der Bischöfen konnten wir begreifen, dass der Glaube nicht bei mir aufhört, sondern über St. Dominicus, über Berlin und Rom in die ganze Welt hineinreicht durch alle Zeiten hindurch. So wird das Katholischsein zu etwas Weltumspannendem, was wir auch in der Begegnung mit den chilenischen Jugendlichen erfahren durften.

In guter Tradition übernahmen wir das Kochen des Mittagessens selbst. Zwar lief nicht alles wie bei Muttern, doch konnten wir das Essen immer futtern. Und natürlich hatten wir auch immer Spaß beim Kochen – na ja, vielleicht auch nicht alle.

Die Nachtruhe war wie alle Jahre natürlich zu kurz. Dies lag aber nicht an dem frühen Aufstehen, sondern eher an dem späten Einschlafen. Aber dafür wurden wir dann am Morgen durch „Radio Horst“ mit Musik geweckt, die „life und in Farbe“ zu hören war. Spätestens nach diesem Morgengruß war keinem mehr zum Schlafen zumute.

Einen Höhepunkt auf der diesjährigen Fahrt war der Tanzkurs. So viel Spaß gab es noch nie und die Begeisterung für Disko-Fox und Wolfgang Petry war riesig. Schon nach einem Abend hatten alle die Tanzschritte im Blut und waren nicht mehr zu bremsen.

Leider fiel trotz der guten Stimmung der Abschlussabend sehr kurz aus. Aber es kann eben nicht alles perfekt laufen. Außerdem brauchen wir auch noch Steigerungsmöglichkeiten für das nächste Jahr.

Darauf freuen wir uns schon und können allen nur empfehlen, mitzufahren.

Die Teilnehmer und Leiter der RJW 2005




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