… in Dominicus geht so Einiges ...

… zum Beispiel ich ...

Kaplan Teuscher
Liebe Gemeinde von St. Dominicus!

 

Vor knapp zwei Jahren drückte mir Pfarrer Tippelt am Tag meiner Priesterweihe einen Ihrer Gemeindebriefe in die Hand. Ich war schwer beeindruckt über die vielen Aktivitäten in Ihrer Gemeinde und voller Freude, fortan meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.

In Anlehnung an meinen Primiz-spruch „Alle meine Quellen entspringen in Dir“ wollte ich Ihnen Wege zu Gott zeigen, immer wieder auf diese Quelle aufmerksam machen, Ihn in Erinnerung rufen.

So habe ich versucht, meinen Dienst in Ihrer Gemeinde zu leisten.

Einiges ist mir gelungen, anderes vielleicht nicht.

Nun heißt es Abschiednehmen und das ist ein Anlass, Rückschau zu halten.

Es wäre mühsam, alle Erlebnisse der vergangenen zwei Jahre aufzuzählen; so voller Erlebnisse und voller Eindrücke war die Zeit, die ich bei Ihnen verbringen durfte. Zwei Jahre, in denen ich mit Ihnen die Höhen und Tiefen des Lebens aushalten durfte. Mit den Kindern und Jugendlichen der Pfarrei durfte ich hier und auf diversen Fahrten Gemeinschaft erleben und ihnen Zeugnis geben von Gott und seiner Liebe.

Ich denke an die vielen verschiedenen Gottesdienste, die wir gemeinsam gefeiert haben. Ganz besonders die von der Familienmusik gestalteten Messen werden mir in Erinnerung bleiben, scheint mir dies doch in unserem Bistum einzigartig zu sein. Die Firmstunden und Wochenenden mit den Jugendlichen, einem sehr engagierten Team von Begleitern, die Arbeit und den Kontakt mit den Jugendlichen an sich, die vielen Gruppen und Kreise, in denen ich so gut und herzlich aufgenommen wurde.

Kaplan Teuscher2
Dafür, und für das Ertragen so mancher „Macke“ des Kaplans möchte ich Ihnen „Danke“ sagen. Ein Danke allen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die auf ihre Weise mithelfen, dass St. Dominicus für so viele Menschen ein Ort ist, wo die Nähe und Liebe Gottes erfahrbar werden.

Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich allen Jugendlichen sagen, die sich durch ihr Engagement eingebracht haben.

Als Neupriester war es für mich ein großartiges Geschenk, bei Ihnen meine erste pastorale Erfahrung sammeln zu dürfen, an Ihrem Glauben, in Gesprächen, Aktivitäten und  Gottesdiensten Anteil zu nehmen und mich darin getragen zu wissen – dafür möchte ich herzlich danken!

Und so gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich

freue mich auf die vor mir liegenden Aufgaben in Alt-Buchhorst. Aber gerade beim Rückblick an die vergangene Zeit bekomme ich schon eine ganze Menge Wehmut, besonders im Hinblick auf die Tatsache, der letzte Kaplan in St. Dominicus gewesen zu sein und der Ungewissheit, wie es weitergeht.

Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen. Ich gehe fest davon aus, den Einen oder Anderen immer wieder einmal zu sehen, bei Wallfahrten oder Festen und Feiern.

Vielen lieben Dank Ihnen und Euch allen für die schöne, gemeinsame Zeit, die für mich so voller Eindrücke war.

 

Alles Gute und Gottes Segen,

Ihr/ Euer Kaplan

 

 




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