Liturgische Kolumne

Das Kreuz mit der Stadt - die Stadt mit dem Kreuz

 

In hohen Häusern wohnen viele Menschen nah beieinander, das merken wir hier in der Gropiusstadt.  Was bedeutet das? Wie leben die Menschen miteinander? Macht  Enge eng?   Oder ist die Nähe zueinander hilfreich? Kann ich zum Nachbarn gehen und um ein Ei bitten? Kenne ich meinen Nachbarn überhaupt?

Wir haben auf dem Hungertuch die Slumhütten betrachtet und entdeckt, dass die Menschen in den Werken der Barmherzigkeit in oder trotz aller Not einander nahe sind und helfen.

Auf unserer Osterkerze sind Slums (waagerecht) und Hochhäuser (senkrecht) zu einem Kreuz geformt.

„Das Kreuz mit der Stadt“. Jesus wird genau dort sein und aus diesem Kreuzestod auferstehen. Auf dem Hungertuch kommt das Licht von oben und auf der Kerze leuchtet  die Mitte goldhell - Gott ist unter uns Menschen.

Ja, möge Jesus aus unserer Mitte heraus auferstehen, in allen Häusern und Familien, in Enge und Nähe, in Hochhaus, Einfamilienhaus und Slum.                                                   cb

 

 




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