Die Misereor-Fastenaktion

Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können...

 

Wie würde es uns gehen, und was würden wir heute tun und lassen, wenn wir so schöpfungsbewusst und der Erde und den Menschen so tief verbunden wären, wie es jener Jesus von Nazareth offensichtlich gewesen ist? In einem über zwei Jahre gespannten Themenhorizont von „Armutsbekämpfung und Bewahrung der Schöpfung“ konzentriert sich die Misereor-Fastenaktion 2009 auf den Zusammenhang von Klimawandel und Ernährungssicherheit. Ausgehend von Erfahrungen in Burkina Faso, Haiti und auf den Philippinen macht die Fasten-aktion deutlich, wie sehr Menschen unter den Folgen des Klimawandels leiden, sich aber kraft ihrer Selbsthilfepotenziale und in der Entwicklungszusammenarbeit mit Misereor auch behaupten. Auf dem Erfahrungshintergrund von 50 Jahren Arbeit gegen den Hunger heißt die Antwort Misereors in der Entwicklungszusammenarbeit: Vorrangige Förderung der nachhaltigen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft! Nur sie ermöglicht den Menschen auf kleinen Flächen und mit nur geringen Investitionen eine krisensichere, umweltverträgliche Produktion von Lebensmitteln. Diese Ansätze bewähren sich selbst bei sich wandelnden klimatischen Verhältnissen und gewährleisten damit auch Ernährungssicherheit in der Zukunft.

Die Misereor-Fastenaktion 2009 setzt Impulse zur Veränderung des individuellen Konsumverhaltens, ermutigt die Gemeinden zu nachhaltigem Umweltmanagement, bietet Projektpartnerschaften an, erbittet Spenden zur Unterstützung der Menschen im Süden und regt die Bürgerinnen und Bürger an, das Gespräch mit Politikern über Klimaschutz und Ernährung zu führen.Auch das neue Hungertuch, das wieder von einem afrikanischen Künstler geschaffen wurde, weist auf diese Zusammenhänge hin. Wir sehen auf ihm  deutlich getrennt einerseits eine Thorarolle, die auf die Welterschaffung hindeutet, und eine Taube deutlich getrennt von dem Teil mit rauchenden Industrieschornsteinen und einer Versammlung von Menschen. Ein Getreidehalm ragt aus dieser Gruppe in die zerstörte Umwelt hinüber.

Der Arbeitskreis für Entwicklungshilfe und Mission wird die

Frühschicht am 19. März um 6.00 und die Eucharistiefeier am Sonntag, den 29. März um 11.00

im Sinne der diesjährigen Misereor-Thematik gestalten. An diesem Wochenende sind alle Kollekten für Misereor bestimmt. Im Anschluss an die Messfeier wird es im Pfarrsaal ein Fasten-Essen geben, zu dem alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen sind. Der Erlös aus diesem Essen wird ebenfalls der Misereor-Kollekte zu geführt.

Dr. Rudolf Neider

 

 

 

Logo Koch

MISERIOR Fatenessen

 

Sonntag,  29.3. 12.00 Uhr

s. Artikel Dr. Neider

Das Essen kommt aus unserer Küche und wird von

AK St. Dominicus aufbereitet.

Der Erlös ist für Misereor.

 

 




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