Liebe Gemeinde,

wir stehen wieder einmal am Anfang. Das Jahr hat begonnen und ich frage mich: „Was wird es bringen? Wo stehe ich in 12 Monaten? Welche Erfahrungen darf ich machen und worauf hin bewege ich mich?“ Anfänge haben einen Zauber inne. Sie tragen Zweifel und Sorge, Frage und Auftrag, Hoffnung und Zuversicht in sich. Eine kraftvolle und brisante Mischung Leben wartet.

Einen der bewegenden und bedeutsamen Anfänge haben wir gerade gefeiert. Einige sind der Versuchung erlegen, schon während des Feierns das Fest abzubrechen und zum Alltag überzugehen. Der Weihnachtsbaum vor den Türen der Häuser berichtet von diesem Abbruch des Festes, vom Platzschaffen für das nächste Fest, den Jahreswechsel. Es weicht dem Dreikönigsfest und dieses dem Faschingstreiben.

Verweilen wir bei allen Anfängen. Halten wir inne bei dem Anfang schlechthin und entnehmen wir diesem Anfang der Anfänge Hoffnung und Zuversicht für das Neue Jahr:

Ein unübertroffenes Zeugnis des Anfangs und des Kommens Gottes in unsere Zeit. Es ist für mich eine Meditation und Vergewisserung, eine Orientierung und Ansage der Treue Gottes für mein ganz persönliches Leben. Sein Wort wird Wirklichkeit und wirkt. Es zeichnet die Spur der Sorgfalt und Liebe Gottes in meinen Lebensweg als Lebensskizze auch für dieses Jahr 2010.

Lassen Sie die Worte in Ihre Seele und sehen Sie dem Licht nach, wie es ist, wie es in Ihnen wirkt

und die Finsternis erhellt. Lassen Sie es ein und lassen Sie sich von diesem Licht des Anfangs erleuchten. So kann Gottes Wort Mensch werden und Lebensprogramm für die Zeit, die es zu gestalten gilt. Auf diese Weise nehmen wir Ihn auf und unser Leben gewinnt an Perspektive, an Weitsicht, an Helligkeit, an Licht, an Himmel auf Erden, an Liebe.

Möge diese Liebe Gottes Sie und Ihre Familien im Neuen Jahr begleiten, behüten, beschützen und bewegen. So wird der Segen zum Leben, den die einen oder anderen als Gebet über ihre Haustür schreiben in Erinnerung an diesen Anfang der Anfänge.

20 C+M+B 10

Christus mansionem Benedicat.

(Christus segne die Bewohner.)

Ihr Pfarrer

 

 

 

 

 

 

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott.  Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.  In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.  Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.  Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.  Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.  Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.  Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.  Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.  Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Joh 1,1-14

 

 




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