Liebe Gemeinde,

Mit vielen Männern waren wir damit beschäftigt, dass der Christbaum zum Fest wieder in unserer Kirche seinen Ort findet. Alle, die mit dem Baum in Berührung kamen, haben gemerkt, wir sind unterwegs zum Weihnachtsfest. Eine frohe und gelöste Stimmung zwischen Jung und Alt.

Mir wird deutlich: Weihnachten ist Berührung. Gott berührt die Welt. Er wird Mensch. Samenkorngleich pflanzt er Sein Wort Jesus in diese unsere Welt. Die Vollkommenheit und Reinheit, die Vollendung und das Ziel allen Seins wohnt so unserer Gegenwart verborgen inne und ist die innerste Motivation und Bewegung aller Hoffnung und Träume, aller Sehnsucht und Liebe.

 

Im Anfang war das Wort, …. und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. … Joh 1,1.14

 

Diese Menschwerdung Gottes bewegt unser Leben, weil sie die Liebe Gottes bezeugt, die uns das Leben schenkt. In dieser göttlichen Liebe geborgen, erfahren wir zutiefst uns selbst als Ort der Handlung Gottes. Er fragt mich, ob Er Platz finden kann in meinem Denken und Handeln inmitten meines Alltags.

So wird in der Berührung des Himmels mit der Erde das Licht der Sonne zum Quellgrund der Liebe und Wärme alles Lebenden. Im Titelbild unseres Gemeindebriefes wird das weiße Rund der Berührung zum Symbol des Absoluten. Es färbt die braune Erde ins Morgenrot der Liebe und verbindet dabei das unendliche Oben des Himmels mit dem Erdenrund unserer erfahrbaren Welt.

Das mögen philosophietheoretische Gedanken sein, die für mich im Konkreten aber Namen haben:

Zum Jahreswechsel kommen Jugendliche aus ganz Europa über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg zum Gebet nach Berlin, um Wege der Versöhnung und des Vertrauens zu wagen, herauszufordern und Wirklichkeit werden zu lassen. Bis in unsere Häuser hinein dürfen wir dieses Vertrauen probieren, erleben und den Segen des Gebetes und des Lobpreises erfahren.
Im Neuen Jahr sind für uns als Gemeinde der Lobpreis und das versöhnende Segensgebet wichtige Aufgaben für unser eigenes Leben, für unsere Familien, für die Menschen in unserer Stadt, in unserem Land und auch weltweit.
Ich wünsche uns die spirituelle Kraft der Nähe Gottes, das Wunder seiner Menschwerdung, die Freude der Gemeinschaft, den Frieden seines Wortes und die Stärke des Heiligen Geistes im alltäglichen Tun, im Dank und Lobpreis, damit Jede und Jeder die Heilung für Leib und Seele erfahren kann, die Gott allein schenkt.

Herzlich Ihr Pfarrer

 

 

 

 

 

 

Bertram Tippelt

 

 




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