PGR / KV-Klausurtagung vom 23. bis 25.01.04

 

Mit 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind wir bei herrlichstem Wetter mit der Bahn auf die wunderschön verschneite Insel Usedom ins St.-Otto-Heim gereist. Bei klirrender Kälte haben wir hitzig über unser Gemeindeleben beraten. Eine Wetterkarte der Gemeinde half uns, das Klima des Gemeindelebens wahr zu nehmen. Neben Sonnen wurden Gewitterblitze und Wolken sichtbar. So konnten wir die innere und äußere Situation unserer Gemeinde in verschiedenen inhaltlichen Gesprächsrunden diskutieren.

KVPGRKlausur04

Wir haben uns die Funktionen der Gremien verdeutlicht. Der Kirchenvorstand als Dienstgeber und Finanzverwaltungsgremium bildet den äußeren Rahmen. Der Pfarrgemeinderat gestaltet die Inhalte: Liturgie, Diakonie und Verkündigung als zentrale Lebensorte der Gemeinde. Der Kern der Gemeinde ist das Lob Gottes. Daran messen sich alle Aktivitäten. Geschwätz und Gerüchte sind dabei nicht Gemeinde bildend. Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Pastoralteam stellen ein kommunikatives Dreieck dar. Die Transparenz zwischen den Gremien und in die Gemeinde ist für ein Miteinander unerlässlich. Der lebendige Kontakt zwischen der Gemeinde und den Mitgliedern der Gremien ist die Voraussetzung für ein ehrliches, lebendiges Gemeindeleben. Dabei wurde uns deutlich, wie wichtig die Schnittstellen zwischen Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Pastoralteam sind. Der Informationsfluss ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Klare Regelungen, die Akzeptanz getroffener Entscheidungen und das Einhalten von Absprachen sind Bedingungen, die uns zu einem guten Miteinander führen.

Klausur 04Uns wurde deutlich: Eine Vielzahl von ehrenamtlichen Aktivitäten können wir dankbar in unserer Gemeinde feststellen. Diese ehrenamtlichen Dienste müssen weiter ausgebaut werden, um die Grundfunktionen des Gemeindelebens aufrechterhalten zu können. Die drastische Schuldensituation unseres Erzbistums führt zu massiven Einschnitten der hauptamtlichen Tätigkeiten. So muss z.B. unser Pfarrbüro die Öffnungszeiten reduzieren und der bezahlte Küsterdienst aufgegeben werden. Dadurch werden neue Tätigkeitsfelder ehrenamtlichen Tuns notwendig. So sollen in Zukunft Küsterdienste und die Gestaltung des Blumenschmucks in der Kirche durch ehrenamtliche Teams ausgeführt werden. Die geistliche Begleitung der mit der Liturgie verbundenen Tätigkeiten ist wichtige Voraussetzung für dieses Ehrenamt. Bei den Küsterdiensten ist bereits ein positiver Anfang gemacht. Es gibt viel zu tun: Packen wir es an!

 

SMS unserer Tagung:

Miteinander gereist, gegessen, gebetet, erzählt, spazieren gegangen, diskutiert und gearbeitet, geplant, gestritten, vertragen, durchleuchtet, gefeiert... Danke allen!

C. Polenz, H. Bernsen, B. Schwarz




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