Aus der Ökumene

Wir planen eine Fahrt nach Taizé in 2008

Taizé – ein Ort für Jugendliche

Ein Erlebnis ist es, mit vielen Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern zusammen zu
kommen. Ökumene weltweit ist angesagt.

Wie kann man sich denn da verständigen? Ausprobieren! Natürlich kommt Ihr in den Gruppen mit deutschsprachigen Jugendlichen zusammen.

Worum geht’s?

Die Gemeinschaft mit Gott suchen und verantwortlich leben. Das sind zwei Herzensanliegen der Brüder von Taizé. Deswegen wird gesungen und gebetet, in der Bibel gelesen und meditiert. Frieden und Vertrauen stehen im Fordergrund. Jugendliche sind die Akteure.

„Wir wollen vor allem Menschen sein, die anderen zuhören. Wir sind keine Lehrmeister“ sagte Frère Roger, der Gründer der Kommunität.

Informiert Euch doch einfach selber unter www.taize.fr.

Singen

„Wo es Vertrauen auf Gott zu wecken gilt, sind Stimmen von Menschen, die sich im Gesang vereinen, unersetzlich. Ihre Schönheit lässt – wie die Christen in der Ostkirche sagen – etwas von der „Freude des Himmels auf der Erde“ spüren. Inneres Leben kann sich entfalten.

Die Gesänge sind auch eine Hilfe für das persönliche Gebet. Sie bewirken allmählich eine innere Einheit des Menschen in Gott. Während der Arbeit, bei Gesprächen und in der Freizeit können sie unterschwellig weiter klingen und so Gebet und Alltag verbinden. Sie setzen – und sei es im Unterbewusstsein – das Gebet in der Stille und des Herzens fort.“

Stille

„Manchmal verstummt das Gebet. Denn gelassene Gemeinschaft mit Gott kann ohne Worte auskommen. Stille halten heißt erkennen, dass ich nicht viel ausrichten kann, wenn ich mir Sorgen mache. Stille halten heißt Gott überlassen, was außerhalb meiner Reichweite und meiner Fähigkeiten liegt. Selbst ein ganz kurzer Augenblick in der Stille ist wie eine Sabbatruhe, ein heiliges Innehalten, eine Bresche in die Sorgenmauer.

Unsere aufgescheuchten Gedanken lassen sich mit einem Sturm vergleichen, der das Boot der Jünger auf dem Meer von Galiläa erfasst, während Jesus schläft. Auch wir sind bisweilen verloren, verängstigt, unfähig uns selbst zu beruhigen. Aber Christus kann auch uns zu Hilfe kommen. Er drohte dem Wind und dem Meer, und „es trat eine große Stille ein“. Ebenso kann er unser Herz beruhigen, wenn es durch Angst und Sorgen aufgescheucht ist. (Markus 4) Wenn wir Stille halten, richten wir unsere Hoffnung auf Gott.“

Und Du?

Wer möchte, kann mit uns mitkommen. Voraussetzung: Nicht älter als 29 Jahre solltest Du sein, und nicht jünger als 15.

Keine Vorraussetzung: Glauben, Singen können… Sich darauf einlassen wollen reicht.

Unsere Fahrt beginnt Samstagnacht, den 19. Juli 2008 (1. Woche der Sommerferien). Am Montag, dem 28. Juli, kommen wir zurück. So sind wir genau eine Woche vor Ort.

Und bis dahin?

Wir treffen uns am Freitag, dem 27. Oktober 2007, um 18 Uhr im Orchideenweg 77 in der Kapelle. Es gibt einen Film über Taizé, den wir uns ansehen. Natürlich singen wir auch Taizélieder. Am Samstag drauf feiern wir um 18 Uhr eine Taizé-Andacht.

Wer Lust hat, schon vorher eine Taizé-Andacht zu feiern, ist herzlich eingeladen zum 25. August  um 20 Uhr. Die Andachten sind für alle (unabhängig vom Alter) offen.

Taizé-Andachten im Überblick:

25. August              20 Uhr

27. Oktober   18 Uhr

22. Dezember 18 Uhr

in der Philipp-Melanchthon-Kapelle, Orchideenweg 77.

Nun wünsche ich allen, ob jünger oder älter, ob in Berlin bleibend oder die Ferne aufsuchend, einen gesegneten Sommer!

Ihre Pfarrerin Karin Singha

Dreieinigkeit

 




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