Protokollbericht der Klausurtagung

des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes
St. Dominicus vom 04.-06.03.2005 in Bad Saarow

Anwesend waren für den PGR die Damen Heike B., Christina B., Marian de S., Maria J., Gabriele L, Reinhild M, Barbara S., Klara S., sowie die Herren Pfarrer Bertram Tippelt, Kaplan Stefan Plitzner, Norbert B., Norbert J., Bertram M.

Für den Kirchenvorstand die Damen Frau Monika B., Frau Rita C, Frau Beate P., Frau Constanze P., die Herren Axel B., Matthias B., Christian F., Detlev W.

Nicht anwesend auf dem Klausurwochenende waren die Damen Alexandra B.(PGR), Dorothea S.(PGR), Theresia D.(PGR) und die Herren Heinrich K.(KV), Roman S. (PGR)

Referentin: Frau Elisabeth Eichert, UAC

 

Am Freitagabend um 18.00 Uhr versammelten sich 20 Mitglieder des PGR und KV zum gemeinsamen Abendessen im Caritasheim in Bad Saarow. Zwei Mitglieder kamen später hinzu, sie vertraten u.a. die Gemeinde beim Weltgebetstagsgottesdienst in Martin-Luther-King. Um 19.00 Uhr begann unsere Arbeit unter der Anleitung von Frau Lizzy Eichert mit dem Kennenlernen und Impulsen zu den Kraftquellen unseres Lebens. Die Kugel aus Münzerschwarzach (Ergebnis der Klausurtagung unseres Pastoralteams zum Thema Offene Kirche), die von innen her Licht nach außen leuchten lässt, stand in der Mitte unseres Kreises. Mit einem Spiel lernten wir uns besser kennen und mit einer Meditation versuchten wir in die Tiefe zu gehen. Nach dem Evangelium vom Jakobsbrunnen ist Jesus die Quelle der Kraft – das Wasser des Lebens, das neues Leben wachsen lässt - unsere Mitte. Mit dem Gedanken, dass aus den Wassertropfen einer Quelle, ein Strom entsteht, beschlossen wir diesen Tag mit dem Abendlob und anschließendem geselligen Beisammensein.

 

PGR-KV-Klausur05

Samstag, 5.3.05

Nach der Morgenandacht und dem Frühstück ging es um 09.30 Uhr weiter mit dem Thema: Gemeinde- und Profilentwicklung. Es fand eine Bestandsaufnahme der Angebote und Aktivitäten im Bereich Liturgie, Diakonie, Gemeindepastoral und Verbände statt. Wir versuchten diese Fülle der Angebote in St. Dominicus den Bereichen: Mitarbeiterschaft, Spiritualität, Strukturen, Gottesdienst, Leitung, Kleingruppen, Evangelisierung, Beziehungen mit der entsprechenden Benotung für unsere Gemeinde zuzuordnen. Hierzu wurden als Arbeitsanleitung die Gedanken von Herrn Schwarz zur Gemeindeentwicklung zu Hilfe genommen.

Es wurde der Sanierungsplan 2009 des Erzbistums erörtert, der massive Einsparungen und Stellenkürzungen bis zum Jahr 2009 vorsieht. Auf dieser Grundlage wurde die Situation in Kleingruppen erörtert – unter dem Gesichtspunkten: Einschätzung, Weiterentwicklung, Hindernisse.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit Vorstellung des Planes 2009:

25% der pastoralgenutzten Fläche soll im Dekanat Neukölln abgebaut werden. Ebenso erfolgt eine weitere Zusammenlegung und eine Zentralisierung der Aufgaben (Pfarrbüro, Hausmeister etc.) Schwerpunktgemeinden und Profilgemeinden sollen entstehen. In Gruppen stellten wir uns der Realität.

Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit muss langfristig gemeindeübergreifend erfolgen. Um die Infos über die Aktivitäten der Gemeinden Süd-Neuköllns zu erhalten werden gemeinsame Pfarrnachrichten angedacht. Um dies alles zu verwirklichen, sollten die Vorstände der Pfarrgemeinderäte, die stellvertretenden Kirchenvorsteher und die Pastoralteams Kontakt aufnehmen, um die Möglichkeit der Kooperation und der Arbeitsaufteilung zu erörtern und in die Wege zu leiten.

Realität ist, dass die Zahl der Kirchensteuerzahler im Bezirk Neukölln durch den zunehmenden Anteil an Senioren sinkt (weniger Einnahem) und ebenso die Anzahl der Kinder. Dadurch verändert sich auch die Anzahl der Erstkommunionkinder und Firmbewerber in den einzelnen Gemeinden.

Hier ist angedacht eventuell die Firmvorbereitung pfarreiübergreifend zu gestalten. Im Dekanat ist keine Hausmeisterstelle mehr vorgesehen. Ein Inspektor soll die Gebäude- und Instandhaltungsfragen koordinieren. Das pastorale Personal wird mehr und mehr regional eingesetzt. Jede Gemeinde ist auf verstärkte ehrenamtliche Tätigkeit angewiesen und muss sich auch auf einen evtl. Verzicht auf einen der Sonntagsgottesdienste einstellen. Wir erarbeiteten, dass in unserer Gemeinde nicht auf den Sonntagsgottesdienst (evtl. aber nur 3 am Wochenende) verzichtet werden kann. Die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit kann aber in einzelnen Bereichen überpfarrlich angeboten werden.

Nach dem Abendbrot wurden alle Gremienmitglieder gebeten, Ihre Zusage für eine ehrenamtliche Mitarbeit in einzelnen Bereichen zu manifestieren. Das Ergebnis war eine sehr große Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit und Mitarbeit bei der Umsetzung des Planes 2009. Ohne zusätzliche ehrenamtliche Beauftragte und Helfer kann diese Arbeit allerdings nicht gelingen.

Mit dem Abendlob um 20.30 Uhr endete dieser Tag nicht – wir saßen noch einige Zeit gemütlich beisammen.

 

Sonntag, 06.03.2005

Im Morgenlob wurde aus dem Buch Ex 18.13ff eben dieser Punkt der Verteilung der Aufgaben angesprochen.

Um 09.30 fand unter Mitwirkung der Jugendband – die zur gleichen Zeit in Bad Saarow ein Proben- und Gemeinschaftswochenende verbrachte – der Gottesdienst mit Predigtgespräch statt. Die Blindenheilung Joh 9,1-41 öffnete uns die Augen für die Gegenwart der heilenden Kraft Gottes. Danach wurden eine KV- und eine PGR-Sitzung abgehalten. Nach dem Mittagessen um 12.30 Uhr ging es zurück nach Berlin zu einem kurzen Wochenende bevor die neue Arbeitswoche begann.

 

06.03.2005 für den Protokollbericht Barbara Schwarz

Vorbehaltlich der Zustimmung der Leitungsgremien




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