Impulse aus dem PGR und den Sachausschüssen

AK St. Domincus

Mit dem Monat Juni stellt der Arbeitskreis St. Dominicus für Entwicklungshilfe und Mission den Verkauf von Produkten des FAIREN HANDELS ein. Der Grund: Die einzelnen Gepa-Filialen in Deutschland werden zum Ende des Jahres geschlossen und der Vertrieb der Artikel geschieht nur noch von der Zentrale in Wupperta aus per Internet.

Als Christen sind wir stets aufgerufen, durch einen fairen Preis die Produzenten in den Entwicklungsländern zu unterstützen und ihnen dadurch ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Deshalb sind wir sehr daran interessiert, dass Sie weiterhin die Möglichkeit haben, entsprechende Produkte zu kaufen. Wir haben in der Gropiusstadt und Umgebung einmal bei verschiedenen Supermärkten nachgesehen, wo man fair gehandelte Produkte kaufen kann. Hier kommt also eine (sicher unvollständige) Aufzählung:

* Kaufland (Gropiuspassagen): Tee, Kaffee, Honig, Schokolade

* Lidl (Lipschitzallee): Kaffee, Schokolade

* Reichelt (Johannisthaler Chaussee), Kaffee, Tee, Honig

* REWE (Alt-Rudow): Kaffee, Schokolade

* Edeka (Wutzky-Center): Kaffee (und eventuell Weiteres in der Bio-Abteilung)

* Bioladen Kornblume (Lipschitzallee, beim Gesundheitszentrum): verschiedene Produkte, noch dazu in Bio-Qualität

* Penny-Markt in der Hirtsieferzeile sowie Edeka am Lipschitzplatz führen leider nichts aus fairem Handel, schade.

Der „Indigena-Indio-Kaffee“ kann auch von allen Interessierten direkt bei der „Aktion 365“ in Frankfurt telefonisch oder schriftlich in jeder beliebigen Menge und Sorte bestellt werden. Informationen unter

„www.action365.de“

oder Telefon 069-68 09 12 33.

Fragen Sie bei Ihren künftigen Einkäufen immer mal wieder gezielt nach fairen Artikeln, so wird in den Geschäften ein Bewusstsein für dieses Anliegen geschaffen und das Angebot vielleicht um andere Produkte erweitert.

Helga Wolf und Barbara Schwarz,
Arbeitskreis St. Dominicus für Entwicklungshilfe und Mission

Die Gropiusstädter Gemeinden in der Bürgerplattform Neukölln

Aha! Aber was ist denn nun eine Bürgerplattform? Schon folgt die Erklärung: Eine Bürgerplattform ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichsten Gruppierungen, Kirchengemeinden, Moscheevereinen, Stadtteilinitiativen usw., die miteinander die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern wollen, denn wenn viele Menschen gemeinsam ihre Interessen vertreten, sind sie eine wirkungsvolle Kraft, an der Politik und Wirtschaft nicht vorbei entscheiden können. Die Bürgerplattform befindet sich noch in der Aufbauphase, in der sich die unterschiedlichen Gruppen, Vereine, Religionsgemeinschaften etc. kennen lernen, um sich dann als Bürgerplattform geschlossen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ziel ist es, auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern zu verhandeln, um konkrete Probleme zu lösen. Der Prozess wird professionell begleitet durch das DICO - Deutsches Institut für Community Organizing (http://www.dico-berlin.org/). Die Bürgerplattform arbeitet übrigens parteipolitisch, ideologisch und finanziell unabhängig, überkonfessionell und generationsübergreifend. Bisher gibt es folgende Mitgliedsgruppen im Gründungskreis der Bürgerplattform Neukölln (im Aufbau): St. Christophorus Gemeinde, Freie Neuköllner, Nikodemus Gemeinde, Community Channel Europe, Martin- Luther Gemeinde, IGMG Landesverband, United Brethren in Christ Church, St. Clara Gemeinde, Gruppe Neuköllner Geschiss, Gruppe Fenjan – Friends of Jesus and Neukölln, Familienzentrum Manna – Malteser, Islamisches Zentrum Imam Riza, St. Richard Gemeinde, AKM – Neukölln, Al-Irshad e.V., Die Gropiusstädter Gemeinden in der Bürgerplattform Neukölln Verein zur Förderung von Migrantinnen, Rütli Wear e.V., Palästinensische Gemeinde Berlin, Integrale Medizin e.V., NBS – Nk Begegnungsstätte Dar Al Salam. Förderverein der Peter-Petersen GS, Palotti Mobil, Martin-Luther-King Gemeinde/ Gropiusstadt-Süd. Die Gründungsveranstaltung ist für Herbst 2011 geplant. Dort wird die Zusammenarbeit verbindlich für ein Jahr zugesagt. Nach diesem einen Jahr wird Bilanz gezogen und jede Gruppe entscheidet dann selbst, ob sie weiter dabei ist. Die Erfahrungen anderer Bürgerplattformen hat aber gezeigt, dass keine Gruppe wieder ausgetreten ist. Aber das ist immer möglich. Grundsätzlich entscheiden die Gruppen selbst, ob sie sich zur Gründung eine rechtlichverbindliche Form geben wollen. Ziel ist aber, möglichst keine Hierarchie aufzubauen, alle Gruppen sollen gleichberechtigt sein, und bürokratischer Aufwand soll vermieden werden. Aber natürlich braucht eine solche Bürgerplattform auch Geld. Für die Organisation der Bürgerplattform und für Büro, Telefon etc. und Seminare etc. fallen Kosten an. Einen Teil des benötigten Etats bringen die beteiligten Gruppen selbst auf. Der Rest wird durch Spende gedeckt. Falls Sie grundsätzlich mal etwas über Bürgerplattformen lesen möchte, ist das Buch: Community Organizing - Menschen verändern ihre Stadt, herausgegeben von Leo Penta ein guter Einstieg. Zukünftig werden Sie in Ihrem Gemeindebrief immer mal wieder etwas über die Bürgerplattform Neukölln erfahren. Jetzt möchten Sie sicherlich noch gerne wissen, wer das denn nun ist, der vor Ort bei der Bürgerplattform Neukölln die Gropiusstädter Ökumene - das sind die evangelischen Gemeinden Martin-Luther-King, Gropius Süd, Dreieinigkeit und die katholische Gemeinde St. Dominicus - vertritt? Mein Name ist Ulrike Fischer und ich bin seit 2007 Gemeindemitglied in der Martin-Luther-King Gemeinde. Beruflich bin ich als Diplom- Finanzwirtin (FH) bei der Senatsverwaltung für Finanzen beschäftigt. In der Gemeinde bin ehrenamtlich vor allem im musikalischen Bereich anzutreffen. Ich spiele im Posaunenchor und dem FlautandoConsort und singe im Cantemus- Chor mit. Auch als Lektorin bin ich im Gottesdienst öfter anzutreffen. Für die Arbeit in der Bürgerplattform konnte ich mich schnell begeistern, da ich es wichtig finde, dass sich Kirche in ihrem sozialen Umfeld engagiert und sich – insbeso ndere auch über den eigenen konfessionellen Tellerrand hinaus – für den Bezirk, in dem wir hier leben einbringt. Bei Fragen können Sie mich gerne ansprechen.

Ulrike Fischer  

Gern stellen wir den Kontakt zu den Gruppenleitern und Vorständen her.

(Unser Pfarrbüro Tel. 66 79 01 0)




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