Aus dem Kirchenvorstand

Auf 41 klein gedruckten Protokollbuchseiten findet sich in nüchternen Worten, was der 11. Kirchenvorstand im Jahr 2004 beraten und beschlossen hat. In 10 Sitzungen traf sich der Kirchenvorstand nach seiner konstituierenden Sitzung vom 27.11.03. Erstmalig wurde mit dem PGR und KV ein Klausurwochenende durchgeführt. Ebenso konnten regelmäßige Gemeindesprechstunden des PGR-Vor­standes und des stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden eingeführt werden. So erhoffen wir uns eine größtmögliche Transparenz der Arbeit.

Wir haben im neuen Kirchenvorstand die Aufgaben verteilt. Herr B. als stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender kümmert sich um das sehr komplexe Problem der Rechtsfragen besonders im Personalbereich. Seit diesem Jahr gibt es eine Arbeitsgruppe Kita. Frau B., Frau P., Frau D., Herr W.l und Pfarrer Tippelt gehören ihr an. Hier werden alle die Kita betreffenden Probleme bearbeitet und für die KV-Sitzungen vorbereitet. Im Vorstand des Miniclubs ist Frau P. im Namen des Kirchenvorstands die Vertreterin der Gemeinde. Herr F. und Herr M. kümmern sich um die Vorbereitung und Begleitung baulicher Maßnahmen und Akti­vitäten externer Firmen in unserer Gemeinde. Frau C. vertritt den Kirchenvorstand im PGR. Frau R. ist als Rendantin für die Finanzen zuständig. Die Kassenprüfung übernahmen Herr K. und Frau P.. Das Protokoll schreibt Frau P..

Allen Mitgliedern des Kirchenvorstandes sei an dieser Stelle für alles Nach- und Mitdenken, für die Zeit und das Engagement herzlich Dank gesagt.

Wie sah nun die Arbeit des Kirchenvorstandes konkret aus? Zu Beginn wurde eine Maßnahmenliste erstellt und die Prioritäten festgelegt. Die inzwischen maroden Rollläden wurden im gesamten Pfarrzentrum erneuert. Die Fassade zum Lipschitzplatz wurde durch das Anbringen von Rollläden im Gruppenzimmer und Gemeindezentrumsflur einbruchssicherer gemacht. Eine wesentliche Erleichterung zur Gebäudesicherung ist die automatische Betätigung der Rollläden zum Lipschitzplatz und an den Schulhoftüren des Gemeindezentrums. Für die wöchentliche Reinigung im Gemeindezentrum konnte trotz der sehr beschränkten Finanzen eine Reinigungsfirma gefunden werden. Die tiefen Einschnitte im Personalbereich machten eine Verkürzung der Bürozeiten notwendig. Ein neues Schlüsselausgabesystem wurde entwickelt und funktioniert immer besser. Der Arbeitsrechtsstreit mit dem Küster ist noch nicht abgeschlossen. Die Besetzung der Stelle des Kirchenmusikers wird in Kürze erfolgen. Im vergangenen Jahr waren insgesamt sechzehn Frauen und Männer über ABM-Projekte oder Praktika im Gemeindezentrum tätig.

Die Solaranlage arbeitet im prognostizierten Bereich. Die längst überfällige Sanierung unseres Gemeindesaales konnte, nach dem das EBO endlich die Gelder bewilligt hatte, in Angriff genommen werden. Die brandgefährlichen Lampen wurden durch neue hochwertige Energiesparlampen ersetzt. Die Beleuchtung des kleinen Saals lässt sich jetzt auch von der Schiebetürseite aus betätigen. Die neue leistungsfähige Bühnenbeleuchtung ist sehr flexibel einsetzbar und äußerst energiesparend. Der Gemeindesaal erhielt eine hochstrapazierfähige Faserwandoberfläche und einen neuen Anstrich. Die acht Lüftungsfenster des Gemeindesaales wurden durch neue ersetzt und durch eine veränderte Konstruktion der Fenster wurde, die Belüftung des Saales verbessert. Die Kettenmotoren an den Fenstern gestatten die Lüftung des Saales jetzt per Knopfdruck. Ebenso wurden die längst überfälligen Rauchabzugsschalter an allen Hauptausgängen des Gemeindesaals installiert. Die Hebeanlage im Untergeschoss der Kirche wurde Instand gesetzt, die Heizungsrohre im Heizungskeller isoliert und der Heizungsschacht zur Kita und Schule zugemauert. Die Kellertemperatur im Winter sank von 65°C auf 25°C erstaunlich ab. Im Gemeindezentrum wurden die Kaplanswohnung einschließlich der Fenster neu gestrichen und im Untergeschoss der Kirche die Küche und der Flur. Sechs Fenster der Lichtschächte wurden umgebaut, um einen Wartungszugang zu ermöglichen. Alle 22 Licht­schächte des Gemeindezentrums sind von Grund auf erneuert worden und geben das, wofür sie da sind: Licht. Das Gruppenzimmer, der Flur zum Gemeindesaal, die Gemeindeküche und der Kelleraufgang im Küsterhaus erhielten einen neuen Anstrich. Der Blumenopferstock am Fuß der Gottesmutter ist noch nicht von allen Verehrerinnen und Verehrern bemerkt worden. Der hl. Antonius hat für seine bildliche Darstellung schon für 3.500€ „Suchhife“ für alle Bedürftigen geleistet.

Das Hauptprojekt in diesem Jahr war die Grundsanierung unserer Kita. Veränderungen gab es bei den Sanitäranlagen, die nahezu vollständig umgestaltet wurden; sehr zur Freude der kleinen Nutzer. Auch für die Mitarbeiterinnen wurde eine neue Toilette installiert. In der gesamten Kita wurde die Beleuchtung neu und dimmbar gestaltet. Alle Fenster und Türen sind überarbeitet und neu gestrichen. Die gesamte Kita erhielt eine neue strapazierfähige Faserwandoberfläche und einen neuen Anstrich. Zwei Kinderspielhäuser wurden umgesetzt. Zwei Räume sind durch hochwertige Teppichböden zu warmen Ruhe- und Traumzonen umgestaltet worden. Eine Ecke im Flur wurde durch eine Glaswand abgeteilt und es entstand ein beliebtes, neues Spielzimmer. Alle Innentüren sind jetzt durchsichtig und geben dem Ganzen eine großzügige Transparenz.

Kopfzerbrechen bereiteten während der Bauphase, die am Dach zutage getretenen Schäden. Sie konnten, wenn auch nur sehr aufwändig, beseitigt werden.

Durch eine weitere Finanzzusage der Caritas konnten wir auch die Ausstattung den neuen Bedürfnissen anpassen und Tische und Stühle für die ganz Kleinen sowie eine neue Garderobe im ehemaligen Hortbereich, der jetzt auch von den Kleinen genutzt wird, anschaffen.

Nach vielen Mühen und sehr kurzer Bauphase ist die Kita jetzt wieder voll in Betrieb genommen.

Allen, die haupt- und ehrenamtlich an den Maßnahmen zur Verbesserung unseres Gemeindeanwesens beigetragen haben, sei herzlich „Gott vergelt´s“ gesagt. Die Räume sind der Lebensort unserer Gemeinde. Wir leben hier, um die befreiende Botschaft der Liebe Gottes in unserer Welt lebendig zu machen. Er hat auch in diesem Jahr seine Hand spürbar über uns gehalten.

Axel Bünner, Stellvertr. KV-Vorsitzender

Bertram Tippelt, KV-Vorsitzender




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