Bau-Sommer, Bericht aus dem Kirchenvorstand

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Mit einem zünftigen Küchenfest konnten wir am 25. Juli unser Küche einweihen. Noch im Frühjahr des Jahres war der Platz des jetzigen Küchengebäudes eine kaputtgespielte Wiesenfläche. Die Finanzierung wurde in den letzten Details im Kirchenvorstand im Frühjahr beraten und die Baukommission gegründet. Das rasante Tempo und die Qualität des Baugeschehens verdienen allen Respekt. Herr Hartmut Klar hat als Mitglied der Baukommission sein zweites zu Hause in St. Dominicus aufgeschlagen. Jeden Tag begleitete er mit Rat und Tat das Geschehen.  Mit der Fertigstellung des Gebäudes und der technischen Ausstattung, wurden neben den vielen kleinen Dingen, die eine solche Küche braucht , die Vorbereitungen für das geplante Bio-Vollwertkost-Catering des sozialen Mittagstisches getroffen: Besteck, Geschirr, Thermoporte etc. Absprachen wurden getroffen, das in der Wutzkyallee von den Maltesern neu eingerichtete Familienzentrum mit frisch zubereiteter BioVollwertkost zu beliefern.  Ebenso werden die Malteser  den Transport unseres Essens in andere katholische Einrichtungen organisieren. Die enge Zusammenarbeit mit den Maltesern wird ein wichtiger Teil unserer Sozialarbeit werden. Derzeit werden drei ABM-Stellen vom Familienzentrum der Malteser für den sozialen Mittagstisch über das QM in Kooperation mit St. Dominicus eingerichtet. So starten wir ab 1. September. Möge Gott diese gemeinsame Unternehmung mit seinem Segen füllen.

Durch den Küchenneubau ist die Kitaküche nicht mehr notwendig. Der Kirchenvorstand hat deshalb beschlossen, in unserer Kita in der ehemaligen Küche den Personalraum einzurichten und den bisherigen Personalraum zu einem Gruppenraum besonders für die unter Dreijährigen umzubauen. In diesem Zusammenhang gelang es eine Förderung zu beantragen, die es ermöglichte, die gesamte marode Türanlage neu zu gestalten. Den

Umbauten folgen die Putzer- und  Malerarbeiten und ein neuer Fußboden.  Als kleine Herausforderung stellte sich die Alarmanlage der Kita heraus, die ebenso einen entsprechenden Umbau erforderlich machte. Zum Beginn des neuen Kitajahres am 1. September wird alles in neuem Licht erstrahlen.

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Neben der Küche und den Umbauten in der Kita wurde fast unbemerkt das ehemalige Küsterhaus nun komplett zum Hort umgestaltet. Die Brandschutzmaßnahmen erfordern Brandschutztüren im Treppenhaus und einen zweiten Fluchtweg aus der ersten Etage. So wurde ein neuer Flucht-und Rettungsweg durch eine Außentreppenanlage geschaffen. Sie verbindet gleichzeitig die oberen Horträume mit dem geplanten neuen Spielplatz im ehemaligen Küstergemüsegarten. Der ehemalige Clubraum wird durch seine neue Beleuchtung und den neuen Teppichboden zum Kinderkonferenzraum. Die Hausalarmanlage im neuen Hortgebäude gehört ebenso wie die verschiedenen neuen Durchbrüche und Türen, die die einzelnen Zimmer verbinden zur Notwendigkeit des Brandschutzes für ein solches Gebäude.  Der Gemeindesaal und der kleine Saal steht der Hortbetreuung montags bis freitags von 13.30 bis 16.00 zur Verfügung.  Die Gemeindenutzung ist vor 13.00 und ab 16.00 abgesichert. Bitte beachten Sie, das die Klingel im Pfarrhaus verändert worden ist.

Die Betriebserlaubnis für den Hort wurde der Gemeinde erteilt. So können in den Räumen der Schule 65 Kinder und in den Räumen der Gemeinde 100 Kinder durch den Hort St. Dominicus betreut werden. In diesem neuen Schujahr werden 116 Kinder im Hort und 62 Kinder in Kita betreut und gefördert.

So sind wir für die Zukunft gut gerüstet. Die Kooperation mit der St. Marien Grundschule hat unser Gemeindeleben nachhaltig beeinflusst. Wir haben uns den Herausforderungen gestellt und sind somit der Einsparlethargie entflohen. Wir haben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen können.

Hinter uns liegt ein ziemlich aktiver Bausommer. Vor uns liegt eine sehr bewegte Zeit, die es zu gestalten gilt. Bestimmte Gewohnheiten gemeindlicher Gruppen werden sich ändern und die neue Nutzung der Räume, wird viele Menschen in unserer Gemeinde beheimaten. Sind wir doch gemeinsam auf dem Weg, dem Geheimnis des Lebens einen konkreten Ausdruck zu geben.

Stellen wir uns dieser interessanten Herausforderung, Christus ein Gesicht in unserer Stadt zu geben. Alle können sich daran auf verschiedene Weise beteiligen.

 

für den Kirchenvorstand

 Pfr. Bertram Tippelt

 

 




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