Wer glaubt ist nicht allein ….
RKW-Bericht Zinnowitz 2013 

Mittwoch, 24.7.

01Ankunftkl
In Zinnowitz angekommen, erwartete uns eine tanzende Dominicusjugend, half beim Gepäck und fuhr zurück nach Berlin. Sie hinterließen uns die Sonne, den Strand und gute Wünsche. Wir haben den Strand erkundet und unsere Zimmer bezogen. Wegen des guten Wetters haben wir das Programm verändert und waren nach dem Zimmerbezug gleich an den Strand geeilt um das frische und gute Wasser zu genießen. Weißer Strand, blauer Himmel, angenehmes Wasser, gute Stimmung – der Himmel der das Herz berührt. Nach dem Abendbrot haben wir dieses Lied kennengelernt, Paul und Onesimus und die Bastelaktivitäten: der gestaltete Schreibstift, der LandkartenBriefumschlag, der Hauspostkasten, das Teelichtschiff und das Hochseefloß. So sind wir mit Onesimus auf dem Weg um dem Heiligen Paulus zu begegnen. Paul hilft uns dabei mit seinen Gedanken Gott zu finden. Wir gehen in die Kirche und sagen: Gott Danke für diesen wundervollen Tag. Wir haben erfahren wir sind nicht allein.

Donnerstag, 25.7.

02DurchGnade

Wir sind am Morgen im Wald um ein mit Holzstücken in einen Blütenbüschchen gelegtes Kreuz versammelt. Noch ist alles müde, weil es in der Nacht viel zu erzählen gab. Nach dem Frühstück versammeln wir uns um das von Lyly gemalte Bild. Es zeigt die Entdeckung des Ferienkindes Paul beim Lesen der Briefe des Hl. Paulus. Onesimus erscheint immer, wenn er das Buch auf dem Dachboden der Großmutter öffnet. Paul und Onesimus unterhalten sich und es wird klar: Durch die Gnade Gottes bin ich. Das Leben ist ein Geschenk Gottes an mich und ich darf mit IHM in Kontakt sein. Wir gehen in 5 Gruppen, um das Gehörte zu vertiefen. Zum Mittag gibt es Königsberger Klops mit Kartoffeln und Mischgemüse. Am Strand tobten wir uns beim Völkerball und beim Baden richtig aus, weil sich die Sonne zeigte. Heute Abend werden wir durch ein raffiniertes Geländespiel das ganze Ottoheimgelände erkunden. Miriam backt mit ein paar erfahrenen Mädchen Kuchen für morgen. Das Abendgebet hilft uns still zu werden und danke zu sagen, denn „Durch die Gnade Gottes bin ich". Gute Nacht.

Freitag, 26.07.

03klFreitag

Das Morgengebetskreuz wird heute durch Kienäpfel verziert. Collin liest das Tagesprogramm aus dem 2. Brief an die Korinther Kap 11 Vers 23ff vor. Allen ist klar ein abenteuerlicher Tag liegt vor uns und er wird gut enden, weil Gott bei uns ist und wir durch seine Gnade sind, was wir sind. Mit dem Zug fahren wir nach Szwinemünde und auf dem Weg zum Hafen machen wir in der Christus König Kirche halt. Schön kühl ist es hier und ein Bild vom Bischof Otto von Bamberg sagt uns, dass der christliche Glaube durch den heiligen Otto um das Jahr 1000 n.Chr. auf die Insel Usedom kam. Die Namen berichten davon auch unsere Familienbildungstätte St. Otto heißt deshalb so. Wir gehen zum Hafen, mieten uns ein Schiff und schippern in zwei Gruppen zum Leuchtturm. Wir bekommen ein bisschen das Reisegefühl des Heiligen Paulus: Wir sind zu Fuß unterwegs, per Schiff, auf der Bahn (Paulus nutzte die modernsten Transportmittel seiner Zeit, um seine Reisen zu machen.) Im Ford Gerhard – der Verteidigungsanlage aus dem 18. Jahrhundert von Szwinemünde – bekommen wir ein eindrucksvolles Gefühl für Gefängnis. Wir tapsen durch die dunklen Gänge und hören noch einmal den Text 2Kor 11,23 ff. Suchen Sie die Bibel in ihrem Schrank und lesen Sie einfach dieses Stück aus der Heiligen Schrift. Wir staunen noch mehr über das was der Apostel auf sich nahm, um das Evangelium zu verkünden. Es ist klar, trotz Gefangenschaft und Leid ist Paulus total frei und glücklich, weil er weiß, ich bin in Gott geborgen, lebe in seiner Gnade. Der Besuch des Leuchtturms war nur einer kleinen Gruppe vergönnt, die anderen waren bereits zum Shoppen mit dem Schiff in Richtung Hafen und die anderen waren zu erschöpft, um die 280 Stufen auf den 68m hohen Leuchtturm zu erklimmen. Mit der UBB (Usedomer Bäder Bahn) gings zurück. Auf uns wartete ein leckeres warmes Abendbrot und ein Kinokuschelabend. Gute Nacht lieber Gott, das war ein wunderschöner, von Deiner Hand geführter und beschützter Tag. Danke.

Samstag, 27.07.

Am Morgen im Wald ein Segenskanon von 44 Kindern und neun Teamern ist ein schönes seltenes und sehr schönes Geburtstagsgeschenk. Wir sind durch die Gnade Gottes wer wir sind, das feiern wir hoffnungsvoll mit jedem Geburtstag. Beim Lesen in der Bibel auf dem Dachboden mit Paul und Petra lernten wir heute Lydia kennen. Eine reiche Purpurhändlerin, die alles für Christus einsetzte und so eine neue Freiheit in ihrem Hause leben konnte. Alle waren eins Sklaven und Freie, Männer und Frauen, Griechen und Heiden, weil der Herr ihr das Herz öffnete (Apg 16,14ff).

04Samstagkl

Mit dem Herzen hören, dass war heute unsere Übung. Was hat ihr Herz heute gehört und was davon tat ihnen gut und hat sie frei gemacht? In den Katechesen vertieften wir in fünf Gruppen diesen Gedanken und alle merkten es ist gut in Gott geborgen zu sein. Zum Mittag gab es Nudeln und Soße Bolognese, Birnenkompot an Schokopudding lecker. Der Sonnenschein rief uns zum Strand und die tollen Wellen luden zum Baden ein. Beim Tauziehen gewannen traditionsgemäß die Mädchen und das Ostseesandpieling erfasste den ganzen Körper. Die Schwarzlichtparty läuft gerade und ich nutze die Zeit um Ihnen die Freude der Gemeinschaft der Kinder mitzuteilen. Das Abendgebet wird das hörende Herz zum Sprechen bringen. Versuchen sie es auch für sich und die die sie lieben zu öffnen. Es wird so zum Segen, denn wer glaubt ist nicht allein. Gute Nacht lieber Gott und hab Dank.

Sonntag, 28.07.13

Zum Morgenlob konnten wir Merlin zu seinem Geburtstag einen Segenswunsch singen. Der
05Sonntagkl
Gottesdienst am Vormittag war der Hammer. Unsere Band – Benni am Schlagzeug, Lyly am Piano, Charlotta am Chunchon, Leila an der Flöte, Henricke an der Geige – brachten den Gesang zum Lobe Gottes in Schwung und zum Klatschen. Paul und Petra, die Oma und Onesimus und Lydia haben uns den Brief an die Kollosser schon einmal vorgelesen und wir haben gemerkt mit Jesus ist unser Leben in Gott geborgen. Das Evangelium ermutigt uns zu Bitten und zu suchen und anzuklopfen: in unserem Herzen, im Herzen der Lieben, bei Gott. Wann haben sie das Letze Mal am Herzen ihres Partners/Parterin angekopft? Wann haben sie das Letze Mal mit ihrer Seele Gott gesucht? Wann das letze Mal um das Herz ihrer Liebe gebeten? Der Evangelist fordert uns eindrücklich dazu auf, damit unser Leben gelingt.

Das leckere Sonntagsmittagessen (Kasslerbraten mit Kartoffeln an Sauerkraut) hat super gemundet und das Eis war die Krönung. Das Baden am heißen Nachmittag war ein Muss und wunderbar erfrischend und belebend. So können wir am lauen Sommersonntagabend unserer Bastelkreativaktionen nachgehen. Siegel bauen, Segelschiffteelichthalter, das Floss, die Schmuckbriefumschläge und die Stiftverzierungen werden uns an die schönen Tage der Gemeinschaft untereinander und in Gott erinnern. Das Abendgebet ist einfach nur Dank im Kerzenschein der Kirche und im Schwingen unseres Singens. Danke Guter Gott. Segen zur Nacht.

Montag, 29.7.

Nachtrag zum Sonntag:
Unser Abendgebet begann mit einem Weg in die Nacht und die Dunkelheit des Waldes. Nach einiger Zeit der Übung und Eingewöhnung gingen tatsächlich 53 Menschen schweigend durch den Wald und spürten der Nacht des Waldes nach. Immer dunkler wurde es und der laue, sommerliche Windhauch mischte sich mit dem entfernten Rauschen der Ostseewellen. Der Wald lichtete sich zur Düne und zum Strand. In der Ferne des Festlandes durchzuckten Blitze den Himmel. Das Abendgebet zum Rauschen der Wellen in lauer Sommerwindluft am Strand berührte die Seele und wir sangen Wenn der Himmel unser Herz erreicht und wir spürten jetzt ist ein solcher Moment. Der dunkele Weg durch den Wald zurück mit einer kleinen Mutprobe auch alleine ein Stück zurückzulegen führte uns direkt ins Bett. Dort angekommen fing ein toller Landregen an und erfrischte die Luft.

6Montagkl

Am Morgen konnten wir das beim Beten an unserem Kreuz im Wald riechen. Nach dem Frühstück besuchte Paul und Petra Paulus alias Max persönlich. Seine Lebensgeschichte ist beeindruckend. Was wissen Sie über Paulus? Nehmen Sie einfach ihre Bibel aus dem Schrank und lesen Sie die kurze allgemeine Einführung zu den Paulusbriefen. Es lohnt sich. Wir sind diesem erstaunlichen Mann näher gekommen. Was der für den Glauben an Jesus Christus geleistet hat, ist wirklich revolutionär. Wer seinen Gedanken folgt, sieht die Welt in einem neuen, positiven, von Gott geliebten Blick. Er wandelt die eigenen Ansichten in lichtvolle Hoffnung und intensive Liebe. In den einzelnen Katechesen wurde dies in kleinen Gruppen vertieft. Der Stadtgang heute nachmittag in kleinen Gruppen begann im leichten Nieselregen, hörte in der Shoppingphase auf und die zulange brauchten wurden auf dem Heimweg nass. Zum Abend entzündeten wir mit deftigen Kiefernstämmen ein Feuer und brutzelten Stockbrot an Schokochrem und für die Grillfreunde etwas deftig Salami cross. Das Abendgebet am Lagerfeuer führte uns in einen guten Traum. Danke lieber Gott. Wer glaubt, ist wirklich nicht allein.

Dienstag, 30.07
Wir sind gut drauf. Das Morgenlob im Wald lässt uns die frische Waldluft genießen und der Segen Gottes wird für den Tag für alle erbeten - auch für Sie. Segnen Sie uns auch?
Paul und Petra treffen wir auf dem Feriendachboden von Oma und sie sprechen mit Onesimus über den Brief des Apostel Paulus an die Korinther. Wir singen "Folgen - Leben mit Jesus hat Folgen" und merken, dass das stimmt. In den katechetischen Gruppen erleben die Kids das aktiv nach. Das Mittagessen belohnt die Mühen mit Schmorbraten, Kohlrabi und Soße. Das Pfirsichkompott mundet allen und der Plan führt uns auf die Spuren der Reisen des Heiligen Paulus zum Stadtspiel. Die verschiedenen Gruppen sind auf der Suche nach Menschen, die Auskunft geben können.
07Dienstagkl
Die Gruppe, die die meisten Informationen sammelt wird der Sieger sein. Das Wetter sieht nach Baden aus nach dieser gemeinsamen Spielanstrengung. Aber kurz vor dem Gruppenbild regnet es so geht’s direkt oder shoppender Weise zurück. Die nächste Unternehmung wartet schon: die Partner Party. Alle haben sich nach dem Abendbrot gestylt und hübsch gemacht. Die Aufregung ist groß und die Party nimmt seinen Lauf. Feiern sollen wir die Gemeinschaft untereinander und mit Gott dem Leben, die Liebe, den Himmel. Ein bisschen ist beim Tanzen und Rocken davon zu merken. Auf das Abendgebet in der Kirche bereite ich mich derweil vor. Bei soviel Rhythmus und Lautstärke tut die Ruhe und Stille am Ende des Tages allen gut. Guter Gott hab Dank für diesen Tag. Er hat uns zueinander und zu dir geführt. Beschütze uns und alle, die wir lieb haben in dieser Nacht. Guten Traum.

Mittwoch, 31.7.
08Mittwochkl
Guten Morgen lieber Gott. Unser Waldmorgengebetskreuz erhielt heute eine Mandorla aus Kienapfelgebetsanliegen. Wir waren alle noch müde von der Party und den auswertenden Nachtgesprächen. "Geborgen in Gott" war dann unsere katechetische Entdeckung mit Paul und Petra auf dem Dachboden von Oma. Wir leben, bewegen und sind in Gott, der uns liebt. Das ist die Erkenntnis des Heiligen Apostel Paulus, die er in seinen Briefen gedanklich entfaltet. Lesen Sie dazu in der Heiligen Schrift Röm 8.38 oder das wunderbare Lied 1 Kor 13. Es lohn sich. Nach dem Mittagessen war Packen für unsere Reise über die Insel mit dem Apostel Paulus. Auch er zog über gleich mehrere Inseln z.B. Malta oder Zypern und verkündete die Liebe Gottes. Uns überraschte dann der Kardinal mit seinem Besuch. Das hat uns natürlich sehr gefreut. Wir haben ihm dann gleich erklärt: "Folgen – Leben mit Jesus hat Folgen" und "Wenn der Himmel unser Herz erreicht" … Er gab uns dann den Reisesegen für unsere Zeltunternehmung und bemerkte dann, dass der Apostel Paulus ja Zeltmacher war und das das ganz gut zur Reise mit dem Heiligen Paulus passt und das unser Folgenlied genau das ausdrückt, was der Papst Franziskus in seiner Enzyklika schreibt.
Na dann kann uns ja nichts mehr passieren. Die Sonne begann zu scheinen. Der Regen verflog und wir gingen in drei Gruppen auf die andere Seite der Insel. Raffaela und Markus sind schon einmal vorgefahren und haben auf dem kleinen einsamen Zeltplatz alles vorbereitet. Zum Abendgebet wurde das ganze Abenteuer dem lieben Gott erzählt und erhält seine Hand über uns, denn wir sind in seiner Liebe geborgen. Gute Nacht und Guten Traum.

Donnerstag, 1.8.
09Donnerstagkl
Das Feuer wurde von Markus bewacht. Es brannte die ganze Nacht. Es gab keine Zwischenfälle, keine Wildschweine, kein Sturm, kein Regen, kein Hase verlief sich in unser Lager. Es gab nur Kinder, Teamer, Sterne, den Geruch, den Sie riechen wenn Sie die Koffer morgen öffnen und eine Schar Kinder, die bis morgens um 8.30 Uhr schlief. Nach dem Aufstehen im Mädchen- und Jungen- und in den Teamerzelten fanden sich alle am Ufer des Achterwasserstrandes ein und wir dankten im Morgengebet für die vergangene Abendteuernacht. Das Frühstück gestaltete sich in drei Gängen: 1. Gang helles Brötchen mit Schokoaufstrich, 2. Gang: dunkles Brötchen mit Schokoaufstrich, 3. Gang: Brot mit Salami an Ketschup und oder Senf dazu frische, kühle Milch. Die Zelte wurden abgebaut, die Schlafsäcke und Isomatten zusammengepackt alles im Bulli verstaut und ab gings zurück in drei Gruppen. Pünktlich zum Mittag kamen wir im Ottoheim an. Das Duschen wurde auf nach dem Strand verlegt und das Letzte Baden fand ohne Wellen statt. Die See war total ruhig bis zum Horizont. Nach dem Duschen haben wir unseren Bunten Abschlussabend – eine tolle Spielsession. Das Abendgebet in der Kirche ist das große Danke für unsere schöne Zeit auf den Spuren des Apostel Paulus. Das Geodreieick wird alle im Schulalltag an die wunderschönen Tage in Zinnowitz erinnern. Wir wissen aus seiner Gnade sind wir was wir sind, wir leben in Ihm und bewegen uns in IHM, sind in IHM geborgen und jeder und jede haben eine wichtige Aufgabe, denn wir sind wie die Glieder an einem Leib. Unser Miteinander gibt Zeugnis von seiner Liebe. Mögen Sie auch in ihrer Familie dieses Geheimnis der Gnade und Liebe Gottes spüren.

Um unsere Erlebnisse auszutauschen, die Fundsachen zu sichten, die Bilder und Lieder entgegenzunehmen und vorallem noch einmal neu zu verstehen, welch wichtige Botschaft der Apostel uns ins Herz geschrieben hat, treffen wir uns am Sonntag um 10.00 Uhr zur großen RKW-Abschlussmesse mit anschließendem Gemeindetreff. Seien Sie herzlich willkommen. Gruß und Segen aus Zinnowitz auf die Fürsprache des Heiligen Paulus sendet Ihnen herzlich Ihr Pfarrer Bertram Tippelt




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