Liebe Gemeinde,

Pfr.Tippelt
schöne und frohe Feste haben wir als Gemeinde gefeiert: mit unseren evangelischen Geschwistern 40 Jahre Martin-Luther-King-Kirche, am Pfingstmontag das zur Tradition gewordene Fest der Christen, diesmal in der Dreieinigkeitsgemeinde. Wir haben am Dreifaltigkeitssonntag mit vielen Familien die Erstkommunion ihrer Kinder gefeiert. Mit über 300 Kindern konnten wir in Gemeinschaft der Neuköllner Gemeinden Christus im Eucharistischen Brot im Britzer Garten am Fronleichnamstag verehren. Wir feiern unser Gemeindefest am Fronleichnamssonntag und die ganze Zeit sind wir mit Maria unterwegs ins Leben - treu in guten und bösen Tagen. Dass unser Gemeindefest mit dem Fronleichnamsfest verbunden ist, hat nicht nur die praktische Erwägung, dass wir unter freiem Himmel den Gottesdienst feiern und Gottes Segen über die Stadt und unser Leben erbitten, sondern auch damit, dass wir selbst, wenn wir so zusammenkommen, Leib Christi sind.

Paulus schrieb zu den Großstädtern nach Rom: „So sind wir, die Vielen, ein Leib in Christus, als Einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.“

Wir bilden als Christen in unserer Stadt den Leib des Herrn. In unserem Feiern, Denken und Tun geben wir ein Zeugnis der Gegenwart Christi, seiner Art, das Leben zu ergreifen und zu gestalten. Wir geben IHM Raum, Kontur und eine konkrete Gestalt.

Das ist eine große und schöne Aufgabe. Das ist immer ein Grund zum Feiern. Das ist der Grund der Freude, der Liebe und die Quelle unseres Lebens.

Wenn der Sommer sich jetzt die Bahn bricht, lädt uns die Natur ein, dem Schöpfer Dank zu sagen.

Tun Sie es. Genießen Sie den leichten Sommerwind im Gesicht, das fröhliche Gezwitscher der Vögel, das Licht der Sonne, die Erfrischung des Regens, die laue Kühle der Nacht, das Funkeln der Sterne und sagen Sie Dank für das Leben, das uns geschenkt ist: die Menschen, die wir lieben, mit denen wir leben, die vielen Facetten der Wunder der Natur.

Das alles ist die Veranstaltung Gottes, der jeder und jedem mitteilen möchte: „Ich habe dich lieb.“ Mit dieser Stärkung des Herzens und der Seele können wir die vielen Dinge des Alltags bewältigen. Wir werden in die Lage gebracht, Berge zu versetzen, Täler zu überwinden und auszugleichen, Frieden zu stiften und Versöhnung zu leben.

Ich möchte Ihnen und Ihrer Familie Mut machen, so Zeugnis von der Liebe Gottes zu leben.

Herzlich Ihr  Pfarrer 

 

 




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