Liturgische Kolumne

Mit vollem Mund spricht man nicht,

… so habe ich es gelernt.

Mal ehrlich – normalerweise wird vor dem Essen geschwatzt und dann beim Essen, da tritt meist eine große Stille ein, in der die Hausfrau sich am meisten über das gelungene Mahl freut… und alle satt werden. Dann kann man sich zurücklehnen und sagen: ‚Danke, was geht es uns gut’. Gewiss, das klingt profan…

Jesus hat das Mahl gewählt, als Zeichen der innigsten Vereinigung mit ihm.

Wenn wir zur Kommunionstufe herantreten, ist Schweigen… weil alle Mahl halten … und nicht nur das Herz voll wird, sondern auch der Mund. Es ist eine gute Zeit des Schweigens bis auf den Platz zurück und in meiner Bankreihe zum stillen Gebet. Nein, da spricht mich keiner an und ich will es auch mit keinem anderen zu tun haben, der mich leise anlächelt… da habe ich den Mund und das Herz voll und bin mit IHM zusammen. Da lasse ich mich nicht stören. Nein, mit vollem Mund spricht man nicht.

Schön, dass die Orgel meditative Musik macht.

„DANKE, Jesus, dass Du bei mir bist… und das wollte ich Dir auch schon längst mal erzählen,
nur Dir… „

cb

 

 




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