Liturgische Kolumne

Wir hören das Evangelium heute auch in ...

Es ist ja purer Luxus, im Urlaub so weit zu fahren, dass man die Sprache nicht mehr versteht. Und doch findet man sich in der heiligen Messe in der Fremde ziemlich zurecht, nach dem 1. Knien beten wir das Vaterunser, wenn die Hostie gezeigt wird, kurz vor der Kommunion, beten wir „Herr, ich bin nicht würdig...“ ja, wer in der hl. Messe zu Hause ist, findet sich zurecht.

Aber beichten in einer Fremdsprache? Das Evangelium verstehen in einer fremden Sprache ... außer den Städtenamen Jerusalem, Emmaus oder Bethlehem. Das Evangelium verstehe ich manchmal schon in Deutsch nicht.

In unserem Hochamt um 11.30 Uhr wird das Evangelium in 18 verschiedenen Muttersprachen gelesen von Gemeindegliedern, die hier in unserer Gemeinde in Berlin, in Deutschland inzwischen zuhause sind – freiwillig oder nicht. Das ist ein Zeichen der Universalität der katholischen Kirche und der christlichen Botschaft. Es ist ein gutes Zeichen, dass man in unserer Kirche auf der ganzen Welt zuhause ist.

Genießen Sie es einfach, Urlaub in fremden Sprachen auch zuhause zu haben.

cb

 

 




Show details for Alle Dokumente in dieser RubrikAlle Dokumente in dieser Rubrik