RKW 2012 Worauf du dich verlassen kannst

Donnerstag, 2.8.12

Nachtrag zur Nacht.
Das Achterwasser ist das erstemal in meiner Erinnerung am Abend der Zeltübernachtung der Kinder spiegelglattruhig. Wir stehen am Ufer und halten das Abendgebet. Jeder lässt sein Gebet als Kerze auf das Wasser gleiten. Allen Dank, jeden lieben Menschen, jede Bitte wird zum Lichtgebet in der Nacht auf dem Wasser des Lebens. Gute Nacht. Das ging natürlich beim Vollmond nicht gleich. Das Mädchenzelt meinte es würde vom Jungenzelt beim Einschlafen gestört worden sein. Aus dem männlichen Gruppenleiterzelt seien Schnarrchgeräusche zu hören gewesen und dunkel war es im Vollmondwaldclo.

Der Morgen am Achterwasser war sonnenwarm und die Zelte werden nach dem lecker Schokocrem-Brötchen-Frühstück und dem Morgengebet abgebaut. Jonas ruft mich an, dass ich mit dem Bulli zum Einladen kommen könnte und ich nehme das Telefon direkt vor dem Lagerplatz ab. Wir lachen uns durchs Handy an. Alles in den Bulli und die Kinder auf die Wanderung. Ein wunderschönes Bilderbuchnaturerlebnis geht in die Zivilisation zurück. Die Shuttle-Logistik über die Verkehrsader 111 der Insel klappt problemlos. Alle kommen pünktlich zum verspäteten Mittag – es gibt Königsbergerklops, Mischgemüse, Kartoffeln und Puddingkompott. Das Equipment wird provisorisch (Schlafsack und Isomatte) im Zimmer ausgekippt und riecht duftvoll nach Lagerfeuer am Achterwasser. Wir machen uns aber beim herrlichen Sonnenschein auf zum Ostseestrand und baden, spielen, buddeln, spritzen und toben ohne Ende bis zum Abendbrot. Dann wird alles zur Bunten Abschiedsspielshow vorbereitet, die derzeit auf Hochtouren läuft.
Das Abendgebet wird uns in der Kirche einladen auf dem Esel unseren Dank als Gebet zu schreiben und Jesus im Brot in der Monstranz auf dem Altar wird uns zum Segen dieser Tage. Gute Nacht.
Wir freuen uns auf den Abschlussgottesdienst in St. Dominicus am Sonntag um 10.00 Uhr. Rut und Boas werden da sein. Die Kinder erhalten die Bilder und Lieder auf einer DVD und wir feiern mit den Kindern, die die RKW in St. Dominicus erleben und den Jugendlichen, die bei der RJW Freunde wurden. Kommen Sie einfach dazu und nehmen Sie sich die Zeit Gott zu danken.

Mittwoch,1.8.12

11 RKW12Morgengebetkl
Der Morgen beginnt mit dem Gebet im Wald. Jonas hat sein Klavier dabei und die Schüssel des Lebens ist nahrhaft gefüllt. Das Kreuz zeigt uns Christus ist mitten unter uns und schenkt uns Leben. Das Band der Liebe verbindet uns und eröffnet Glück und Leben. Ein schöner Segen am Morgen. Unser Weg mit Rut führt zur Hochzeit und wir freuen uns über Ruts und Boas Sohn. Er wird im Stammbaum Jesu erwähnt. Das ist der Grund für die wichtige Ruterzählung. Der königlich-davidische Stammbaum findet in der Erlösungsgeschichte Jesu seine weltgeschichtliche Bedeutung und für uns seine existentielle Glaubenswirklichkeit. Die Kinder denken in den kleinen Gruppen darüber nach. Das Mittagessen ist nicht wie auf dem Speiseplan Suppe, sondern Nudeln mit Tomatensoße – lecker. Alle Sachen werden gepackt für das Zelten am Achterwasser und ab geht’s. Die Wanderung dauert 3 Stunden und alle sind glücklich angekommen. Markus hat das ganze Material und die Zelte mit dem Bulli und mir ans Achterwasser geschafft und mäht mit der Motorsense die Zeltwiese. Das ist Luxus bemerken alle Gruppenleiter. Das Wetter ist ideal und beim Lagerfeuer werden die Bratwürste im bewährten Gluterdloch von Jonas gegrillt. Die Sonne geht in der Sillhouette von Wolgast im Achterwasser unter. Der Abendsegen wird zur Gitarre am Lagerfeuer gesungen und die Kinder werden wohl bald in ihre Schlafsäcke kriechen. Mal sehen ob das Mädchen- oder das Jungenzelt zuerst schläft. Gute Nacht.

Dienstag, 31.07.12

Die Sonne scheint. Wir sind im Wald. Alle fassen am Tau an und lassen sich nach hinten fallen. Die Gruppe hält. Wir sind gehalten. Wir singen für die Mutigen
Die Rutgeschichte entwickelt sich zur Gerichtsverhandlung am Tor der Stadt. Boas möchte Noomis Besitz lösen, d.h. als entfernter Verwandter Emimelechs ist es ihm möglich den Besitz zu erwerben unter der Bedingung die Witwe Rut zu heiraten. Das ist sein Ansinnen. Da es aber einen näheren Verwandten als Boas gibt, ist er zunächst berechtigt. So kommt es zur Verhandlung. Dem Näheren Verwandten gefällt aber die Notwendigkeit Rut zu heiraten nicht. Immerhin ist sie Ausländerin. So überlässt er sie Boas.
Mit diesem Beziehungshandel gehen wir in die Gruppen. Das Tagebuch der Kinder füllt sich: Mit wem möchte ich Zusammensein? Für wen stehe ich ein? Auf wen kann ich mich verlassen und wem kann ich vertrauen? Das Mittagessen – es gab Reis, Frikassee und lecker Vanillepudding – schmeckt allen. Die großen Mädchen haben dem Koch sogar zusätzlichen Schokopudding aus den Rippen geleiert. Die Mittagspause wurde von den
10 RKWStadtspiel2012kl.
Jungen zum Aufräumen ihrer Zimmer genutzt. Das nachmittägliche Stadtgeländespiel ließ die Kinder die Teamerinnen und Teamer suchen. Sie sind Abbild für Ausländer, die aus ihrem Heimatland ihre Kultur und ihr Denken mitbringen. Die Kinder lösen verschiedene Aufgaben z.B. singen sie als Straßenmusikanten RKW-Lieder und erwirtschaften sich so Geld zum Unterhalt. Die Sonne scheint und alle kommen erfolgreich an der Seebrücke Zinnowitz ins Ziel. Dann ab nach Hause, Abendbrot und Partner Party. Alle sind inzwischen wild am Tanzen und so wird es wohl bis zum Abendgebet gehen. Ob die Gruppe hält. Wir sind gehalten in Gott ein Leben lang. Gut zu Wissen. Gute Nacht.

 

Montag, 30.07.12

Der Tag beginnt im Wald beim Morgengebet. Wir legen ein Kreuz aus Kienäpfeln. Jeder legt seine Erwartungen des Tages in das Kreuz. Das Tauziehtau liegt als Herz darum. Wir sind im Herzen Jesu, in seiner Liebe geborgen. So singen wir: Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst Deine Hand über mir … Das Frühstück schmeckt. Nach dem Zimmeraufräumen – das natürlich noch nicht ganz so klappt – treffen wir uns mit Rut. Es gibt eine Möglichkeit wie sie und Noomi ihre ärmliche Lage in Bethlehem ändern können. Boas – ein reicher Verwandter hat ein Auge auf Rut. Nur wie soll sie sich als moabitische Frau angemessen verhalten und macht sie der Gedanke, dass Boas ihren Fleiß, ihre Zurückhaltung und ihr Selbstbewusstsein, sich um Noomi zu sorgen, bemerkt glücklich? In den Katechesengruppen vertiefen wir diesen sozialen Gedanken. Es gibt eine ganze Kette von Sorge füreinander. Boas sorgt für Rut, dass sie als Ausländerin auf seinem Acker die zurückgelassenen Ähren lesen darf. Er weist seinen Knechten an, Rut nicht anzufassen und Ähren extra für sie übrigzulassen ebenso darf sie aus dem Brunnen trinken. Rut sorgt für Noomi mit dem auf dem Feld Erwirtschafteten. Bei den Letzten der Gesellschaft kommt die Solidarität an.
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Das Mittagessen schmeckt teilweise. Die Nudeln sind super. Die paprikageschnetzelte Soße ist nicht jedermanns Sache – ist eben nicht Tomatentunke. Am Nachmittag geht´s zur Chaosrally über das ganze Geländer vom Ottoheim. Angi hat neue Regeln entwickelt. Das Spiel lässt alle in Bewegung kommen. Dann gehen wir durch den Wald in die Stadt shoppen. In kleinen Gruppen erkunden wir Zinnowitz. Die, die pünktlich nach Hause kommen, bleiben trocken, die anderen bekommen eine richtige wolkenbruchartige Husche ab. Beim Abendbrot sind alle wieder trocken und guter Laune. Die Bilder des Tages machen großen Spass und beim Abendgebet in der Kapelle schreiben wir einen Psalm in unser Tagebuch. Ihn beten wir im Wechsel zwischen Jungen und Mädchen. Dieses Gebet hat eine eigene Kraft. Beten Sie auch einmal einen Psalm aus dem Gotteslob im Wechsel zwischen Mann und Frau für die Familie.
Gute Nacht.

Sonntag, 29.07.1

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Der Sonntag beginnt im Regen. Das Morgengebet in der Kirche wird zum starken Gesang und die Bitte um Gottes Schutz und die Erfahrung der tollen Gemeinschaft bei der Schwarzlichtparty soll weiter leben. Beim weichen Frühstücksei wird selbst dem Letzten klar: heute ist Sonntag, obgleich es regnet. Wir feiern den Gottesdienst in der Alfred Bengsch-Halle und alle Gruppen, die im Ottoheim Urlaub machen mit. Die Kinder vom Caritasverband Görlitz mit über 80 Kindern waren mit der Frage Was ist für sie Glück am Strand unterwegs. Wir hören einpaar O-Töne mit Wellenrauschen. Die Zeltplatzgruppe aus Fürstenwalde mit Pater Theo sprechen die Kyrieworte. Die Familiensommer RKW des Ottoheims tanzt um den Altar. Wir singen: Lobet und preiset ihr Völker den Herrn dazu. Der Esel Chramor erlebt noch einmal mit uns die Trennung von Orpha und die Entscheidung Ruts zu Noomi: Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott. Auch im Evangelium wird Hunger zum Thema. Wir sind gespannt, wie Jesus das Problem meistert. Ob er auch ein Wirtschaftsflüchtling wird? Jesus macht alle satt, weil ein kleiner Junge ihm 5 Brote und 2 Fische gibt. Ein Junge steht auf und sagt es. Meine Frage: Kann Jesus auch mit Dir solche Wunder tun?, beantwortet er selbstbewusst mit: Ja. Uns allen wird deutlich, Jesus macht durch uns Wunder in unserer Welt. Den Hunger nach Liebe und Geborgenheit, nach Freiheit und Gerechtigkeit stillt Jesus durch unser Tun. Das ist ein Wunder. Wir fangen gleich damit an. Die Fürbitten tragen Kinder in vier Sprachen vor. Die Musik ist toll. Jonas am Piano, Henricke an der Geige, Carlotta am Schlagzeug und alle Kids im Chor auf der Bühne, Markus an der Technik und 10 Ministranten (zum Teil noch in der Ausbildung bei Raffaela und Angi). Nach dem Gottesdienst regnet es immer noch. Doch das Mittagessen (Kartoffeln mit Gemüse und Soße an Schnitzel Cordon bleu, Nachtisch Eis) lecker.
Nach der Mittagspause nehmen wir unseren Bastelspass auf. Alle sind fleißig am Tun. Besonders stark war das Tanzen mit Do Minh. Auf uns wartet heute noch das Lagerfeuer. Wir freuen uns schon. Starker Tag. Auch bei Ihnen?

Samstag, 28. Juli

Am Morgen regnete es leicht, so dass wir unser Morgengebet in der Kirche erlebten. Das Herz aus unserem Tauziehseil machte uns die Liebe Gottes deutlich, die uns geschenkt ist in der Familie, den Freunden und letzendlich von Gott kommt. Er schenkt alles Leben und ist selbst die Liebe, die wir uns schenken und die das Leben lebenswert macht. So haben wir für alle liebenswerten Menschen gesungen Vater unser im Himmel. Nach dem Frühstück haben wir Lieder gesungen und wir haben festgestellt, dass unsere Gruppe ähnlich wie Noomi die Heimat verlassen haben und an einem anderen Ort leben. 70% der Eltern haben ihre Heimat nicht in Deutschland und die Hälfte der Kinder kann die Muttersprache der Eltern als zweite Sprache sprechen und verstehen. Beim Schreiben und Lesen sind nur ca. 30% dabei. Das hat uns die Geschichte von Rut gegenwärtig gemacht. Neben den Liedern und den Gedanken zur Rutgeschichte wurden die Bastelaktivitäten vorgestellt. Alle wollten gleich alles machen. Unser Eselrennmerzedes gebaut unter der Leitung von Markus und Jonas ist echt der Renner aber auch Taos Knüpfkreuz und Angis Gebetslicht ist ein echtes Andenken. Allerdings Raffaelas Esel Chamor als Stiftaufsatz kann manch langweilige Schulstunde in der Zeit danach zur Traumstunde RKW Zinnowitz werden lassen.
05 RKW Strandgang 2012kl
Das Geschnetzelte auf Reis und Blumenkohl hat prima geschmeckt und ab ging es nach einer kurzen Mittagspause zum Strand. Wir hatten den Strand für uns. Der Wetterbericht hat alle vertrieben. Wir Mutigen wurden belohnt. Ein tolles Strand-Bade-und Spielerlebnis bei angenehmen Temperaturen in Luft und Wasser im Wechselspiel von Sonne und Wolken. Danach begannen die Bastelarbeiten und die Vorbereitungen zur Schwarzlichtparty. Die läuft gerade. Voll die Stimmung und ein Ende nicht in Sicht. Zum Abend werden wir in der Kirche der Liebe des Herzens nachgehen und merken, dass wir in der Liebe Gottes unseres Vaters gehalten sind mit allen, die wir lieb haben. Wir werden wieder das Vater unser füreinander – auch für Sie – beten und den Segen Gottes für alle erbitten. Machen Sie das eigentlich für ihre Kinder auch? Versuchen sie es mal. Es ist nicht nur ein gutes Gefühl, sondern das Erlebnis in der Liebe des Vaters verbunden zu sein.

Freitag, 27. Juli 2012

Am Morgen steht eine leere Schale in der Mitte unseres Morgengebetes im Wald. Wir haben sie mit Worten der Heiligen Schrift, mit Psalmen gefüllt, mit Gebet gefüllt und jetzt am Abend kann ich ihnen berichten, unser Beten hat sich erfüllt. Wir waren umgeben von seinem Segen, wir waren beschützt von Gottes Kraft, wir waren voll des Lobes. Ein unterwegs Tag liegt hinter uns. Aber der Reihe nach. Noomi macht sich mit den Schwiegertöchtern auf den Weg in ihre Heimat Juda nach Bethlehem. Die Witwen hat das Schicksal zusammengeschmiedet. Die moabitischen Frauen nehmen selbst die judäische Fremde in Kauf. Doch Noomi schickt sie nachhaltig nach Hause. Doch Rut bleibt. Ihr Wort gilt. Schön wenn es Menschen gibt auf die man sich verlassen kann. Deren Wort gilt. Das ist ein Bild für das Wort Gottes. Die gefüllte Morgenschale hat sich am Abend als übervoll erfüllte Worte erwiesen.
Wir haben uns wie Noomi auf den Weg gemacht. Unser Ziel die alte Klosterkirche der Zisterzienserinnen in Krummin. Wanderung in kleinen Gruppen über Feld und durch Wald. Die schattige Klosterkirchenwiese war frisch gemäht und ein super Spiel- und Picknickplatz.
Klostergartenfreudensprungk
Nach der Wanderung hatten alle Hunger. Das Fischfilet mit Kartoffelpüree und Mischgemüse fand im vom RBB durch Herrn Opahle spendierte Eis seinen desserthaften Abschluss. Die Andacht in der kühlen Klosterkirche war eindrucksvoll und zeigte uns: Wer auf Gott vertraut, wird die Führung durch ihn erfahren. Der anschließende RKW Kuchen war echt der Klosterwiesenhammer mit Zitronen- oder Orangenlimo satt für jeden. Der Rückweg über Trassenheide und Strand führte zum Baden in der Ostsee am Ottoheimstrand – traumhaft blauer Himmel, Sonne pure, Wellen und der Russische Traktorreifen Spassfaktor waren ein wundervolles Geschenk. Beim Abendbrot wurden die Kinokarten für Rapunzel verteilt. Eine Geschichte voller Vertrauen Gemeinschaft und Liebe. Das Abendgebet macht uns deutlich: Wir sind gehalten in der Liebe Gottes. Darauf dürfen wir vertrauen. Sie übrigens auch. Gute Nacht.

Donnerstag, 26. Juli 2012
Die Sonne kitzelte uns Morgen wach beim Morgengebet im Wald. Nach dem Frühstück waren wir bei Rut zu Gast. Haben Sie sich die kleine Bibellektüre gegönnt? In einem kunstvoll aufgearbeiteten Theaterstück wurde das Schicksal der Noomi von unseren Teamern dargestellt. Es ist schon eine starke Frau. Mit ihrem Mann und den zwei Söhnen entschließen sie sich ihren Besitz und die Heimat Bethlehem zu verlassen. Zu schlecht sind die wirtschaftlichen Prognosen und die Dürre will nicht enden. In der witschaftlichen Blüte Moabs in der Fremde versuchen sie ihr Glück. Die Söhne schaffen es in moabitische Familie einzuheiraten. Eine Ausländerehe war nicht anerkannt aber durch ihr Wissen und ihren Charme kam es sogar dazu, dass die Schwiegertöchter Noomi zu Freundinnen wurden. Zehn Jahre ging alles gut. Dann starb Noomis Mann und kurz darauf beide Söhne. Diese Schicksalsschläge schmiedeten die drei Frauen zusammen. Da entschloss sich Noomi in die Heimat zurückzukehren, um den jungen Witwen in Moab eine neue Zukunft zu ermöglichen. Rut, die eine der beiden, spricht ein großes Bekenntnis Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott... und Rut bleibt bei Noomi. Wir spüren dieser starken Frau in kleinen Gruppen nach und besingen diese Lebenskraft:
Durch das Dunkel hindurch, scheint der Himmel hell und … Dass ich wachse, blühe, reife, dass ich lerne und begreife, bist du Gott, bist du Gott, bei mir. Dass ich finde, wenn ich suche, dass ich segne, nicht verfluche, bleibst du Gott, bleibst du Gott bei mir.
Das Mittag schmeckt – Reis, Soße, Gemüse und Berliner Bulette mit Kompott zum Dessert. So gestärkt geht´s ab an den Strand: Sonne, Sand, Meer, blauer Himmel, Spielspass und Baden ohne Ende gleich viermal. Der Riesentracktorreifen ist wunderbar lustig und unser Candyman Dominh ist super. Der Strand gehört nach dieser Jagd uns. Das Abendbrot schmeckt natürlich nach dieser Wellnessanstrengung und jetzt toben alle Kinder über das Gelände des St. Ottoheims beim Geländespiel. Das Abendgebet wird die leere Schale vom Morgengebet mit unseren Eindrücken füllen. Wir werden sie Gott dankend erzählen und besingen. Wir schicken Ihnen auch den Segen zur Nacht aus Zinnowitz mit unserem Gott in Ihr Herz.

Mittwoch 25. Juli 2012
02 RKW12
Die Insel begüßte uns mit einer hochgeklappten Brücke. Unter Gesang überfuhren wir die Peene und landendeten im der Familienbegegnungsstätte St. Otto glücklich, wohlbehalten und zufrieden. Die Jugendlichen der RJW machten eine Laola Welle und die Begeisterung schwappte auch zu uns. Das Gepäck abgestellt und zwischen gelagert sind wir erstmal an den Strand. Wirklich Sonne pur wunderschön und wir lernen und spielerisch kennen.
Zurückgekehrt hat jeder sein Zimmer und Bett bekommen. Die Sachen haben wir in die Schränke verteilt. Die Betten bezogen. Das Abendbrot hergerichtet und alle sind satt geworden. In die Abendsonne wird nun die Geschichte von Rut erzählt. Wirklich aus dem Leben gegriffen. Haben Sie ihre Bibel zur Hand. Es ist eines der kürzesten Bücher der Bibel - nur vier Kapitel und voller Lebensthemen, Flucht und Hunger, Liebe und Tod, Heimat und Glück, Sättigung und immerwieder Liebe und Familie. Gott hält seine Hand über sein Volk und wunderbar ist es dies zu erkennen. Mit diesem Happyend gehen wir ins Bett voller Erwartung, was der morgige Tag uns schenken möchte.

 

 




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