Liturgische Kolumne

Donnerstag früh 8.00 Uhr, Gl Nr. 675 ff…

…singen wirdie Laudes (lat. = Lobgesänge), das Morgenlob der Gemeinde. Sie sind ein Teil des Stundengebetes, das die Ordensleute seit altersher am frühen Morgen singen. So gibt es immer wieder einen Augenblick des Innehaltens zwischen den Arbeitsstunden des Tages eine Hinwendung zu Gott. Im modernen Zeitmanagement entdeckt man wieder, dass es einen guten Rhythmus geben sollte zwischen Pause und Belastung. Die Laudes erinnern uns auch an die Auferstehung Christi. Sie beginnen mit einem Hymnus zur Morgenzeit oder zum Tagesfest. Ein Morgenpsalm, ein alttestamentliches Canticum (Lied) und ein Lobpsalm werden gesungen.. Nach der Lesung und dem Antwortgesang folgt der Lobgesang des Zacharias (der Mann der Elisabeth, einer Verwandten der Gottesmutter), als „Lob und Dank für die Erlösung“ (AES 50*). In den Fürbitten werden „der Tag und die Arbeit Gott geweiht“ (AES 51).

Wir fügen die Laudes in alter Tradition in die hl. Messe ein. So heiligen wir den Morgen – auch stellvertretend für die Vielen, die schon arbeiten oder in der Schule sind.

 

Cb

 

*AES Allgemeine Einführung in das Stundenbuch

 

 




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