PGR-Bericht 2006

wieder einmal stehen wir am Ende eines Jahres, das uns sowohl Schönes als auch Trauriges brachte. Im Januar hieß es in einer ergreifenden Auferstehungsmesse Abschied nehmen von unserem ehemaligen Pfarrer, Bruder Emil Panzner, der nun auf eine andere Weise mit seiner Gemeinde St. Dominicus, mit uns allen verbunden ist.

Im Februar auf der gemeinsamen Klausurtagung von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat beschäftigten wir uns eingehend mit dem „Spar“- Plan 2009. Die Präambel, sowie Gedanken zum Profil der Gemeinde stellten wir auf der Pfarrversammlung vor und diskutierten da­rüber. Die Formulierung der Stellungnahme der Gemeinde zum Plan 2009, sowie die Formulierung der konzeptionellen Überlegungen, wie mit immer geringeren finanziellen Mitteln, mit immer weniger hauptamtlichen Kräften eine zukunftsorientierte Arbeit der Kirche über die Gemeindegrenze hinaus gestaltet werden kann, war das zentrale Thema in den Gremien. Hierzu fanden auch mehrere Treffen mit den PGR – Vorständen unserer drei Nachbargemeinden statt, auf denen hart diskutiert wurde. Diese Treffen werden fortgesetzt, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern.

Aus der vielfältigen Zusammenarbeit mit unseren evangelischen Nachbargemeinden möchte ich hier nur die Präsentation unseres gemeinsamen Standes „Ökumene in der Gropiusstadt“ auf dem Stadtkirchenfest in Berlin Mitte im September erwähnen. Es war ein beeindruckendes Erlebnis für alle Beteiligten.

Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 2006 war das 40-jährige Jubiläum unserer Gemeinde, das wir zusammen mit unserem ersten Gemeindeleiter Herrn Pfarrer Soldes, mit vielen ehemaligen und jetzigen Dominicanern sowie mit vielen Freunden unserer Gemeinde feiern durften. Es war ein harmonisches, fröhliches Miteinander auf den verschiedensten Veranstaltungen. An dieser Stelle möchte ich im Namen des Pfarrgemeinderates allen herzlich danken, die durch ihren Einsatz zum Gelingen all dieser Aktivitäten beitrugen. – Natürlich ist uns allen bekannt, dass in St. Dominicus vieles geschah, vieles getan wurde, was hier nicht erwähnt, aber dennoch bemerkt wurde. All den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die unser Gemeindeleben auf die unterschiedlichste Art und Weise mitgestalten, sei ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gesagt. Ich hoffe, Sie machen weiter. Ich hoffe aber auch, dass im neuen Jahr neue Mithelfer, neue Mitgestalter dazukommen, damit unsere Gemeinde weiterhin so lebendig bleiben kann, weiterhin Zeugnis von christlichem Miteinander geben kann. Ein Dank für die gute Zusammenarbeit geht an dieser Stelle auch an Herrn Pfarrer Tippelt und sein hauptamtliches Team.

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Vergessen wir bei all unserem Tun nicht den, der mitten unter uns ist. Der Heilige Geist möge unser Miteinander mit seinen Gaben begleiten!

Anzumerken ist noch, dass sich die Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates verändert hat: Frau Siebert, Herr Jüngling und Herr P. Strelczak (Jugend­vertreter) traten aus persönlichen Gründen zurück; ein herzliches Dankeschön für ihre Mitarbeit sei auch an dieser Stelle gesagt. Herr Wichmann und Frau Matusewicz rückten nach. Leider haben wir noch keinen neuen Jugendvertreter.

Heike Bernsen, PGR – Vorsitzende




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