Religiöse-Jugend-Woche ins Reich der Sinne

RJW2004

Schönes Wetter – ist das zum Sehen, Hören, Schmecken oder Riechen? Jeder von uns 30 erfuhr es anders – aber eines ist sicher: wir wurden eine gute Gemeinschaft und sind uns näher gekommen.
Wenn man genau hinhört, kann man viele Geräusche in der Natur hören; wenn man genau hinsieht, kann man viele schöne Blumen, Gräser und Augen sehen; wenn man in sich hineinfühlt,
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kann man den eigenen Körper ganz neu fühlen; wenn man die Nase spitzt, das Meer riechen; das wahre Brot kostet, die Eucharistie schmecken – und dabei haben wir viel Interessantes über unseren Glauben erfahren.
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Bei unserer Nacht im Zelt konnten wir Stock-brot und Würstchen überm Lagerfeuer schmecken und bei der Radtour, die für manche fast zu lang war, um anzukommen, für andere wieder viel zu kurz, gab es viel von der schönen Landschaft der Insel Usedom zu sehen.
Das wohltemperierte Meer am wunderschönen Sandstrand fühlte sich beim Baden einfach gut an, und die Fische im Wasser werden uns sicher vermissen.
Sternschnuppen waren des Nachts zu beobachtet. In der Freizeit luden die vielen Geschäfte dazu ein, leer geräumt zu werden.
Zu hören gab es die besten Sprüche von Radio „Horst“ ganz live nicht nur am Morgen sondern zu allen wichtigen Tageszeiten. Und nicht nur zum Hören waren die vielen schönen Lieder, sondern auch zum Singen.
Fürs Feeling waren die ruhigen Abendgebete mit Kerzenschein in der Kapelle und auch der morgendliche Schaukelwett-bewerb oder Katrins Geburtstag. Die Nächte waren immer sehr „ruhig und erholsam“, insbesondere für die Betreuer.
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Das eigene Kochen, das für alle sehr spaßig war, bescherte uns immer ein leckeres, abwechslungsreiches Essen und neue Erfahrungen, für 30 anstatt für 3 Personen zu kochen.
Eindrucksvoll war das Hörempfinden beim Live-Konzert von „Asbest“ und auch bei unserer Party. Und wie heißt eigentlich das Spiel, bei dem alle unbedingt ein Ding berühren wollen: natürlich Volleyball.
Ein Genuss für die Augen waren so manche kreativen Haarfrisuren und für die Nase unsere duftenden Gelkerzen.
Alles in allem hat uns die Fahrt viel Spaß gemacht, dass am Ende nur noch unsere Besten ausgezeichnet werden mussten: die Nachtaktivste, die Liebenvollste, der Hilfsbereitteste…
Und dann der Abschied von der Insel und von einander: ein feucht warmes Feeling…
Die RJW-Teilnehmer auf der Heimfahrt




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