RKW 2006 im St. Ottoheim in Zinnowitz auf der Insel Usedom

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Freitag, 18.8.

Auf Wiedersehen. Die RKW geht zu Ende. Schön war es. Danke guter Gott für diese Tage mit Tobit und deinem Engel Rafael. Am Sonntag 20.8.06 sind wir um 9.30 Uhr zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst in St. Dominicus zusammen. Anschließend ist das Fundbüro eröffnet, die Bilder-und Lied-DVD wird als Erinnerung an unsere schöne Zeit allen geschenkt. Dem Team Jarek, Vio, Natuscha, Steffi, Antonia, Chris, Damian und Agnes sei an dieser Stelle für die viele Zeit, für die Vorbereitung, für das Zeugnis des Glaubens und für die Durchführung gedankt.
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Gott vergelt´s. Es war wunderschön. Danke!

 

Nächste RKW 15. bis 24.August 2007. Anmeldung ab Advent 2006, Ausschreibung im Gemeindebrief Dez 2006 auch www.sankt-dominicus.de

Bericht und Bilder Pfarrer Bertram Tippelt

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Donnerstag, 17.8.

Tobit kann wieder sehen! Nach dem leisen Morgengebet führt uns Kelew mit Tobias und Sara nach Hause.
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Rafael entpuppt sich als Engel Gottes. Das hatten wir ehrlich gesagt die ganze Zeit vermutet. Ob wir die Engel in unserem Leben auch so sicher aufspüren können? Allen Schauspielern der Tobitgeschichte Applaus und Dank für die künstlerische Leistung. Gottes guter Geist und seine Botschaft vom Leben und der Liebe begleitet uns jeden Tag. Das haben wir neu spüren gelernt. Bei herrlichem Sonnenschein war die Strandolympiade ein besonderer Höhepunkt: Murmelbahnbau, Rückwärtslauf, Sackhüpfen, Tauziehen im Wasser … und Baden mit Ring … Abendbrot, Pärchenbrötchenteilen, Schickmachen und Party in die Nacht. Gute Nacht lieber Gott es war wunderschön und so viele Freundinnen und Freunde. Gott hat uns längst seine Engel gesandt, das tut gut, das macht Mut… Danke und gute Nacht.

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Mittwoch, 16.8.

Die Kinder im Zeltlager hatten eine gute Nacht. Guten Morgen lieber Gott und
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Danke für die Nacht. Sachen packen, Zelte zusammenbauen, der Bulli kommt alles rein – scheint mehr geworden zu sein… Der Rückweg durch Wald und Feld geht schneller. Die Sonne scheint. Der letzte Straßenwegteil wird im Bullitaxi zum Ottoheim zurückgelegt. Willkommensgruß der Daheimgebliebenen und Mittagessen.
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Wir nutzen das schöne Wetter am Strand mit Buddeln, Baden und Ballspielen. Nach dem Abendbrot gehen die Holzfäller in den Wald und holen Baumstämme fürs Lagerfeuer.
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Der selbstgebackene Geburtstagskuchen schmeckt und wird mit Stockbrot, Nutella und Marmelade verschiedener Geschmacksrichtungen zum abendlichen Lagerfeuerspass. Wir stehen im Kreis halten uns bei der Hand: Solang der Mond am hohen Himmel steht … bist du da Herr … in meinem Gebet … Danke für diesen schönen Tag. Gute Nacht.

Dienstag, 15.8.

Der Tag grüß zunächst mit kleinen Tränen beim Morgengebet. Tobias möchte die Sara heiraten, erfahren wir im Spiel der Tobiasgeschichte. Wir machen uns echt Sorgen um die Hochzeitsnacht.
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Wird die Liebe den Tod bringen. Wir lernen Liebe, die nur an sich denkt, bringt Zerstörung und ist keine echte Liebe. Die Liebe ist eine Gabe Gottes, ein Geschenk des Himmels. Wir freuen uns mit den beiden der schönen Sara und dem jungen Tobias. Wir erkennen, dass es auch heute unter uns Liebe gibt, die zum Hass wird. Es ist wirklich böser Geist, der das bewerkstelligt. Wir erkennen auch: Die Liebe, die den Himmel schenkt, ist das Glück der Menschen, das Leben schafft. Oh wie heute ist die Geschichte des Tobias.

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Nach den Königsberger Klopsen packen wir für das Zeltlager. Wassertonne, Spaten (Toilette), Brote, Käse, Wurst, Marmelade … das Geburtagsgeschenk für Melanie, Schlafsäcke, Isomatten, Bratwürste, Grillgitter, zwei SG20 Zelte … der Bulli ist bis oben voll. 32 abenteuerlustige Kinder samt Rucksack erbitten den Segen für die Unternehmung und machen sich mit dem Team auf die weite Wanderung an den Gnitz zum Fliederberg ans Krumminer Wiek. Die Sonne scheint. Es hat aufgehört zu regnen. Der Wind bläst vom Festland.

Die Kinder, die keinen Bock auf Zelt hatten, machen die Grundreinigung der beiden Küchen, fegen die Gruppenhäuser. In erstaunlich einer Stunde ist die ganze Putzaktion zu Ende gebracht. Zeit für einen Stadt-Strand-Bummel (hin Stadt zurück Stand). Wegen der starken Reinigungsleistung wird die Daheimgebliebenen wohl heute Abend noch ein Filmereignis überraschen.

Gute Nacht im Haus und stabile Zelte den Kindern am Achterwasser. Gottes schützende Hand ist bei uns. Das merkt nicht nur Tobias.

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Montag, 14.8.

Um 8.00 Uhr stehen wir müde beim Morgengebet mitten unter Kiefern um unser Holzkreuz und bewundern, dass die ganze Natur schon aufgewacht ist. Heut ist Reisetag. Wie Tobias machen wir uns auf die Reise. Zunächst wird kräftig Proviant in den Rucksäcken verstaut. Dann geht´s mit dem Zug nach Zempin. Wir besetzen von der UBB einen ganzen Wagen. Die Reisenden wundern sich über so viele Kinder.

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Pascal und Niklas können die Wanderkarte lesen. Wir gelangen an den Achterwasserdeich. Dann laufen wir in kleinen Gruppen bei herrlichem Sonnenschein über Koserow Hafen nach Loddin Hafen. Eine herrliche Wanderung durch unberührte Natur: Wildenten, Störche, Kühe, Frösche, Fischreiher, üppiges Grün …

Sonne, ein leichter Wind, immer mit dem Blick auf das Achterwasser … Naturromantik

pur… Picknick in Loddin –

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Jarek kommt mit Getränken, Brot, Eiern, Gurken … Dann Spiele für und mit allen. Pause – Wir wandern zum Bahnhof Kolpinsee und die Pizzaüberraschung im Ottoheim lässt uns alle satt werden. Ein Erinnerungsengel wird am Abend zum Halsschmuck gebastelt und der Weg des Tages endet bei Dir Gott – Danke und Gute Nacht.

Sonntag 13.8.
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8.30 Uhr „Guten Morgen lieber Gott“ eine halbe Stunde später als sonst. Es ist Sonntag und der Himmel ist bewölkt. Mit vielen Urlaubsgästen und allen Kindern des St. Ottoheims versammeln wir uns im Amphitheater zum Gottesdienst. Unsere Musiker haben mit Kai-Uwe und Dominic ihre Instrumente gestimmt. Wir singen uns ein. Eine große Schar Ministranten ziehen mit der schönen Sara, Kelew, Tobias, Tobit, Rafael, einem Diakon, Pater Theo und Pfarrer Tippelt feierlich in den Gottesdienst. Die Musik lässt uns zusammen Gemeinschaft erfahren. Alles Beklagenswerte legen wir auf die Klagemauer am großen Kreuz. Tschechisch, Polnisch und Deutsch werden die Texte im Gottesdienst gelesen. Wir sind international. Kelew führt uns zu Tobias und Rafael und erzählt die ganze Geschichte. Allen ist klar: Rafael macht Mut. Durch das Evangelium wird deutlich: Jesus ist unser Mutmacher. Er selbst ist sogar das Brot des Lebens.

Jetzt fängt es an zu regnen. Wir flüchten ins große Esszelt vom Zeltlager. Alle sind zwar nass aber inzwischen im Zelt angekommen. Der Kelch und die Schalen ebenso. Das Mikrofon versagt seinen Dienst. Stromausfall. Der Regen prasselt aufs Zelt. Wir singen uns in Stimmung – Das macht Mut – das tut gut – Dank Saxofon und Klarinette. Wir feiern im Esszelt improvisiert Eucharistie. Die Kartons der Klagemauer sind aufgeweicht. Das Altarkreuz steht oben auf. Es ist eine intensive Atmosphäre. Christus ist da. Wir spüren das. Er macht uns Mut zum Leben. Loben wolln wir dich o Gott – das Zelt bebt unter dem Gesang. Der Segen kommt zu jedem wie der Regen. Wir singen: Du bist so gut zu mir o Herr… Wir klatschen: ein unvergesslicher Gottesdienst.
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Das Stadtspiel führt die Kinder durch die Stadt. An der Seebrücke gibt es für die Sieger eine Taxifahrt zum Hotel. Der heiße Tee und die leckeren Kekse schmecken allen nach der Anstrengung. Der bewegte Quizzabend in der Benschhalle erwartet derzeit die Kinder und danach sagen wir noch: „Gute Nacht lieber Gott und danke für diesen aufregenden Tag.“

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Samstag 12.8

Ein toller Tag voller Sonne und Bewegung. Mit Tobias sind wir auf die Reise gegangen und haben Rafael seinen Begleiter kennen gelernt. Er hat ihm Mut gemacht. So konnte er – was er sonst nicht konnte – tun. Über gute Freunde, die mir Mut machen,
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haben wir lange gesprochen und sind es dabei selbst geworden. Der Stadtgang in die City Zinnowitz war längst überfällig und durch die quirlige Promenadenstraße geshopt, trafen wir uns an der Seebrücke mit der neuen Tauchgondel. Der Wellenspass war heut beim Baden mit dem Truckreifen riesig groß.
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Das abendliche Basteln der Händysocke, der selbst gegossenen Reisekerze, der Engel in verschiedenen Ausführungen brachte die geruhsame Einstimmung auf das Abendgebet. Wir merkten der Freund der uns nicht verlässt und nie verlassen wird und auch heut bei uns war, segnete uns für die Nacht und gibt uns einen guten Schlaf. Ihnen übrigens auch – das hatten wir für Sie erbeten. Gute Nacht.

(Es gab große Freude über die Eintragung in unser Gästebuch auf der Homepage unter Kontakt & Service.)

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Freitag 11.8

Unser Morgengebet im Kiefernwald öffnet die Seele für den Tag. Das zubereitete Frühstück wird selbstverständlich. Mit Kelew lernen wir die Schicksalsschläge Tobits kennen. Das Drama mit Sara und ihren sieben Männern ist ebenso heftig. Das lässt uns die Klage vor Gott bringen. Manche Zustände der Welt sind beklagenswert und nicht so leicht zu ändern: Hass und Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit, Krankheit und Streit. Wir schreiben alles auf Steine und bringen sie beim Abendgebet auf den Altar. Gott wird uns helfen die Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Jede und Jeder ist aufgerufen auf seine Weise die Not der Welt zu lindern. Das Geländespiel von den geklauten Süßigkeiten lässt uns den Dieb fangen, der sich vom Süssigkeitendieb zum Süssigkeitenverteiler verwandelte durch Einsicht und Umkehr in der Kirche des St. Ottoheims. Mit einem bewegten Bunten Abend ging der Tag zur Neige. Unsere Klagesteine legten wir auf den Altar und vertrauten im Abendgebet unsere Sorgen und Fragen Gott an. Er nahm unsere Last und schenkte uns einen ruhigen Schlaf. Gute gesegnete Träume.

(Wenn ihnen unsere Berichterstattung gefällt, nutzen Sie bitte auf dieser Internetseite das Gästebuch unter "Kontakt&Service" ich werde Ihre Grüße ausdrucken und den Kindern auf unseren Tagesplänen veröffentlichen Pfr.).

Donnerstag 10.8.
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Der Morgen beginnt. Ein herrlicher Tag. Das Morgengebet atmet Kiefernduft und dann das Frühstück – lecker. Wir lernen Tobits Familie kennen, die Umstände unter denen sie im fremden Land leben und die Macht des Königs Sanherib. Haben Sie auch schon im Buch Tobit gelesen? Die gestern 
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gestalteten Bilder zu den Worten Tob 1,3; Tob 1,12 Tob 1,17a oder Tob 1,3 haben wir jetzt in einem neuen Zusammenhang gesehen. In kleinen Gruppen sprachen wir darüber. Zu Mittag gab es Geschnezeltes und ab zum Strand mit unserem großen Truckreifen – ein einziger Wasser und Strandspaß. Nach dem Abendbrot die super „Get knowparty“ Wir sind glücklich, sagen Gott Dank für diesen schönen Tag und Gute Nacht.

Abschied und Ankunft
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Mit der Bahn und dem Zug haben wir die Insel erstürmt. Das Wetter war der Reise angemessen. Im Ottoheim angekommen, erwartete uns das gemeinsame Mittagessen mit den Jugendlichen der RJW. Freude und Wiedersehen mit Altbekannten. Wir überließen Ihnen den Bus für die Heimfahrt und belegten unsere Zimmer. Regen, Blitz und Donner – wir waren im Trocknen. Dann auf zum Strand und die Sonne kam – frische Luft. Die Natur und wir atmen auf. Nach dem Abendbrot lernten wir Kelew kennen. Ein toller Typ – ein treuer Hund. Er scheint klug zu sein. Viele Sprüche hatte er mit. Die können Sie in der Heiligen Schrift nachlesen im Buch Tobit. Jeder bekam einen und wir gestalteten auf verschiedene Weise kleine Bilder, die diese Sprüche darstellen. In der neu gestalteten Kirche sagten wir Gute Nacht – hab dank lieber Gott.

 




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