Bericht aus dem Kirchenvorstand

Unsere Küche schaut erfolgreich auf das erste Jahr zurück. Mit unserem Koch, Herrn Dirk Lessing, entstand ein abwechslungsreiches Menüprogramm für die Versorgung von über 200 Kindern täglich. Das Projekt „sozialer Mittagstisch“ in Bio-vollwertkostqualität für Kinder und Jugendliche ist in Gang gekommen. Das erworbene Bio-Zertifikat zeigt den Qualitätsanspruch. Es geht nicht nur darum, dass Kinder ein warmes Essen mittags einnehmen, sondern auch, und das ist genauso entscheidend, was auf den Tisch kommt und wie die gemeinsame Malzeit eingenommen wird.

Wir haben Herrn Andreas Olonschek als zweiten Koch gewinnen können. Das Malteser Familienzentrum „Manna“ hat über der Post auf dem Lipschitzplatz neue größere Räume bezogen. Auch hier wird das Essen aus der Küche St. Dominicus Kindern angeboten.

Wir als Kirchengemeinde haben unseren Gemeindesaal einer Doppelnutzung zugeführt. Bis 16.00 Uhr ist unser Gemeindesaal Mensa für über 120 Kinder täglich. Unser Projekt hat bundesweite Beachtung gefunden. Durch eine großherzige Spende ist es gelungen, eine Speisenausgabestrecke im Gemeindesaal einzubauen, die der Doppelnutzung Mensa und Gemeindesaal optimal entgegenkommt. Endlich können die verschiedenen Gläser, die teilweise 20 Jahre alten Pappkartons verlassen und in zur neuen Geschirrspülmaschine passenden Körben in eigens dafür angefertigten Schränken untergebracht werden. Die Gemeindeküche hat durch die Ausgabestrecke mit den verschiedenen Hängeschränken und dem großzügigen Serviertisch eine echte Vergrößerung erfahren. Eine gute Möglichkeit, die Materialien zur Tischdekoration im Saal übersichtlich zu verstauen, ist entstanden und eine wesentliche Vereinfachung für die Vorbereitung und Durchführung des sonntäglichen Gemeindetreffs hat sich ergeben. Mit den Servier-  und Speisetransportwagen kann man auch hinter der Ausgabestrecke bequem fahren. Die Präsentation aller Speisen ist punktgenau ausgeleuchtet und schafft ein großzügiges Raumgefühl. Das Spülbecken im Saal, die neuen energiesparenden Kühlschränke unterhalb der Ausgabestrecke, die Anbindung der Gemeindeküche an die Wärmepumpen, gestützte zentrale Warmwasserversorgung und die solide Ausführung geben unserem Gemeindesaal eine neue Qualität. Die räumliche Verkleinerung der Saalfläche ist dadurch allemal kompensiert.

Die Kosten für diesen Nutzungsumbau des Saals wurden vollständig aus Spenden finanziert. Allen Spendern sei ganz herzlich „Gott vergelts“ gesagt. Wir sind auf die Zukunft vorbereitet. Gott sei Dank.

Pfarrer Bertram Tippelt

 

 




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