Bericht aus dem Kirchenvorstand für das Jahr 2005

Im Jahr 2005 schrieb Frau Polenz als Protokollführerin 24 Seiten im Kirchenvorstandsprotokollbuch, um das zweite Jahr der Amtszeit des XI. Kirchenvorstandes in seinen Entscheidungen zu dokumentieren. Personell hat sich der Kirchenvorstand im Jahr 2005 dreimal geändert. Der Kaplan der Gemeinde ist satzungsgemäßes geborenes Mitglied des Kirchenvorstandes und so verabschiedeten wir Kaplan Stefan Plitzner nach dreijähriger Tätigkeit und seinen „Sommer-Nachfolger“ Kaplan Zimmermann und haben Kaplan Karas im Gremium begrüßen können. Frau Ritter hat ihr Amt als Kirchenvorstandsmitglied aus familiären Gründen niedergelegt. Als Rendantin bleibt sie weiterhin tätig. Der Kirchenvorstand dankte Frau Ritter ausdrücklich für ihr Engagement und ihre eingebrachte Sachkompetenz. Herr Matthias Blach hat als erster Ersatzkandidat das Mandat im Januar angenommen.

Die Einrichtung einer Hortgruppe in den Räumen der Grundschule St. Marien in Trägerschaft der Gemeinde wurde durch einen Kooperationsvertrag mit dem EBO und eine verabschiedete Konzeption für das Schuljahr 2006/2007 vorbereitet.

Durch die österliche Bußzeit begleitete uns das große Bilderkreuz von Michael Posin, das von Papst Johannes Paul dem II. persönlich gesegnet worden war. Eine Kopie in Originalgröße zierte unseren Glockenturm und wurde zum Zeichen für die Vorbereitung auf das Osterfest in unserer Stadt.

Zum Weltjugendtag konnten wir 127 Gäste aus Chile begrüßen. Die finanziellen Voraussetzungen für das umfangreiche Programm schuf der Kirchenvorstand durch einen beherzten Beschluss schon weitsichtig im Mai 2004.

Eine Planungsgruppe für die Schließung des Durchgangs Schule-Kirchenvorplatz wurde eingesetzt. Hier ist geplant, dem Arbeitskreis St. Dominicus für Entwicklungshilfe und Mission einen Lagerraum für den Eine-Welt-Laden einzurichten, die Ministrantensakristei als Gruppenraum zu vergrößern und multifunktional zu nutzen. Damit wird auch ein Innendurchgang vom Pfarrhaus zur Kirche realisiert. Eine Tür zum Kirchenvorplatz ermöglicht einen kontrollierten Kirchenzugang. Der Bau und Förderverein hat eine Finanzierungshilfe zugesagt, so dass das Planungsverfahren durch den Kirchenvorstand eingeleitet worden ist.

Eine Arbeitsgruppe „St. Antonius“ wurde tätig und konnte Frau Mira Bergmüller beauftragen, für die Gemeinde St. Dominicus eine Antoniusfigur zu entwerfen. Der Vorschlag ist im Gemeindebrief zum Weihnachtsfest 2005 veröffentlicht. Ebenso ist in diesem Zusammenhang geplant, unsere Muttergottesfigur zu restaurieren, da „handgreifliche“ Beter und das trockene Klima in unserer Kirche der Figur zugesetzt haben.

Einige bauliche Maßnahmen haben die Funktionalität unseres Gemeindezentrums erhalten. Die Pfadfinder freuen sich über die neuen Fußböden in ihren Räumen. Der kleine Pfarrsaal hat ebenso einen neuen Belag erhalten müssen. Die Lichtschachtentwässerung wurde in allen zweiundzwanzig Lichtschächten mit einer eigens dafür entwickelten Siebabdeckung ausgestattet, um ein Verstopfen der Abflüsse zu verhindern. Die Beleuchtung im Flur des Pfarrhauses wird durch eine neue hochwertige Energiesparleuchtstofflampenlösung der hohen Beanspruchung wegen ersetzt. Die inzwischen defekten Kondensatoren der alten Beleuchtung lassen stellenweise Säure austreten. Daher ist diese Maßnahme notwendig geworden.

Ferner wurde dafür gesorgt, dass die Fluchtwege aus dem Untergeschoss der Kirche nicht mehr durch parkende Autos verstellt werden können. Die Fenster und Außentüren erhielten im Pfarrzentrum einen neuen Anstrich.

Beim Abnehmen des Fußbodenbelags der Bühne im Gemeindesaal wurde die marode Konstruktion sichtbar. Eine Reparatur stünde in keinem Verhältnis zur Neuanschaffung. Die Neuanschaffung einer mobilen Bühne wird uns im nächsten Jahr beschäftigen.

In der Advents– und Weihnachtszeit wurde aus der Gemeinde St. Laurentius die große aus Lindenholz geschnitzte Krippe ausgeliehen. Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand beider Gemeinden haben dies durch Beschluss ermöglicht. Die Figuren begleiten uns durch den Advent und der große Elefant trägt unsere Lasten zur  Krippe. Dort erwarten wir die Erlösung durch die Menschwerdung Gottes. Der Gemeinde St. Laurentius sei herzlich gedankt. Zusätzlich zu den baulichen Maßnahmen beschäftigten den Kirchenvorstand auch eine Vielzahl an Personalproblemen, die die Kindertagesstätte und das technische Personal betrafen. Im Jahr 2005 waren 15 Damen und Herren als Praktikanten und durch MAE- Maßnahmen in unserer Gemeinde tätig. Allen ehrenamtlich in der Gemeinde Tätigen, die durch ihr Tun zum Leben der Gemeinde St. Dominicus beigetragen haben, sei im Namen des Kirchenvorstandes herzlich gedankt und Gott vergelt´s gesagt.

Axel Bünner,
stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender

Pfarrer Bertram Tippelt

Kirchenvorstandsvorsitzender




Show details for Alle Dokumente in dieser RubrikAlle Dokumente in dieser Rubrik