RKW Gott find ich gut 2010 Zinnowitz

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Freitag, 20.8. Ab und Anreise

Nach einer viel zu kurzen sternenklaren letzten RKW-Zinnowitznacht sind wir froh im Sonnenschein zum Morgengebet im Wald bei unserem Kreuz und haben den Segen für unsere Abreise hier und Anreise zu Hause erbeten.

Wir werden mit dem Bus und den Sachen gegen 15.30 Uhr in St. Dominicus ankommen. Der Zug wird um 15.32 am Bahnhof Südkreuz einfahren. Alle Sachen möchten Sie bitte bis 18.00 Uhr aus dem Gemeindezentrum abgeholt haben. Unsere Abschlussmesse ist am Sonntag um 9.30 Uhr in St. Dominicus, Lipschitzalle 74, direkt am U-Bhf U7 mit allen Liedern und Teamern und der Erinnerungsdvd beim Gemeindetreff. Dort können dann auch noch die fehlenden Sachen gesucht und die versehentlich mitgenommenen Sachen getauscht werden. Es wäre schön, wenn Sie als Eltern den Teamern, die hervorragende Arbeit geleistet haben, Ihren Dank bekunden.

Ich verabschiede mich von der Berichtsseite und freue mich, das unsere Gottsuche so Erfolgreich war. Er versteckt sich tatsächlich, lächelt uns aber ständig an und unser Herz kann ihn mit den Augen der Seele sehen, hören, schmecken, fühlen und mit IHM unserem Gott sprechen.


Donnerstag, 19.8. Auftrag erfüllt? – jetzt geht es erst richtig los!

Ein Lagerfeuergeruch liegt über dem Aussencamp. Ein Traktor in voller Größe stand vor dem Überzelt und kam nicht auf seine Wiese. Herr Maier hatte seine wirkliche Freude an uns Abenteuern. Aber 8.00 Uhr hieß Platz machen für den Traktor, dann Frühstück und Sachen mit Lagerfeuergeruch einpacken. Es wird noch Monate duften: der Schlafsack, die Isomatte, die Jacke – einfach alles. Erinnerungsduft. Das ganze Gepäck einschließlich Zelten schleppten wir nun zum Kornfeld, weil der Pfarrer nicht in der Lage war mit dem Bulli durch den Wald zu fahren. Die Sonne scheint. Ein wundervoller Tag lässt uns gemeinsam am Kornfeld Gottes Schöpfung im Morgengebet preisen. Der Weg führt durch den diesmal sonnig, schattigen Wald an Kornfeldern vorbei und der einsam dastehenden Erdölpumpe von Neuendorf. An der Waldschranke nach gut 1,5 h Fußweg fuhr uns der Pfarrerchattel zum Mittagessen. Der Reis musste nachgeholt werden, weil er so lecker war und wir so hungrig.
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Die Sonne scheint und das Programm: Strand mit klarem Horizont und herrlichem Wasser. Das letzte Mal Ostseebaden für dieses Jahr. Der Abschlussabend mit der ultimativen Perfekten Minute war spitze. Das Abendgebet innig und wir konnten Jesus, der sich im Brot versteckt alles erzählen: von der RKW, den neuen Freundinnen und Freunden und den Liedern, den Abenteuern, den Erlebnissen und und und und einfach alles. Amen.


Mittwoch, 18.8. der Sehnsucht folgen – nur nicht aufgeben

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Nach Morgengebet und Frühstück wurde schnell deutlich, das das Tagesthema es in sich hatte. 39 Kinder entschlossen sich zum Abenteuer Aussenlager, trotz der witterungsbedingten Unpässlichkeiten.

Unsere Bigband brachte uns inhaltlich in Schwung. Dass Gott Liebe ist und dass Er bei uns ist, konnten wir aus vollem Herzen singen. Die Videoclips der Jugendlichen mit den chassidischen Geschichten führten uns vor Augen, das Gottvertrauen ganz und gar sein muss, das Versöhnung eine Sehnsucht des Menschen und Gottes ist und das Gott in Freude und Leid uns versteckt begegnen. In den Katechesengruppen vertieften wir diese Sehnsucht, die den Beginn der Ewigkeit andeutet. Das Essen war schnell vorbei und der Bulli gepackt. Auf geht’s und der Pfarrer blieb auf dem Rückweg erst einmal im Wald stecken. Mit sechs Männern und einem GOCar wurde unser gutes Stück wieder flott in die Spur gesetzt. Die Kids erreichten derweil das Achterwasser und die Sonne schaute kurz vorbei. Die Zelte wurden der Zufluchtsort für Essen, Sachen und Kinder. Heute Abend stehen Suppe, Grillwürste, Brötchen auf dem Speiseplan der Kinder am Achterwasser. Während dessen der übrige Rest zwei Häuser von oben bis unten putzten und nach vollbrachter Arbeit einen Film schauten. Unser Gebet bringt uns zu Bett, ins Zelt, in den Schlafsack und in Gottes Hand.

Zu Dir, mein Gott, da komme ich
und preise mit der Schöpfung Dich.
Zu dir will ich mich stets bekennen,
und nichts soll mich von Dir je trennen.
Voll Sehnsucht ruf ich Bist Du da?
Sei mir in meinem Alltag nah!
Dur sprichst mich an mit meinem Namen.
Ich bleib in Deiner Liebe. Amen.


Dienstag, 17.8. sein Versteck – in Freud und Leid

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Die Sonne scheint beim Morgengebet durch den Kiefernwald und der Duft des Regens der Nacht ist frisch zu riechen. Wir singen und beten unseren Dank und unsere Bitten für den neuen Tag. Die Band spielt sich ein und wir spüren Gott ist in Freude und Leid gegenwärtig, verborgen zwar aber sehr real da (Preist den Herrn). Die Psalmentexte werden in den verschiedenen Gruppen daraufhin untersucht. Die vielzuwenigen Gästebucheintragungen auf der Internetseite unter www.sankt-dominicus.de / Kontakt u Service / Gästebuch werden von den Kindern intensiv gelesen. 47 Kinder gehen wieder ohne Gruß aus. Die wenige Post, die ankommt, kann das auch nicht wett machen. Schade.
Aber das Mittagessen ist mit Kohlrabi, Kartoffeln und leckerem Schweinebraten ratzeputz aufgegessen. Der Tischdienst muss Nachschlag holen. Alle wissen, es geht um die
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sportlichen Erfolge der kommenden Strandolympiade. Die Sonne guckt sich das Spektakel intensiv an und wir flüchten in die herrlich ruhig vor uns liegende Ostsee mit klarem Blick zum Horizont. Die Sieger sind schwer auszumachen. Das Leistungsgefälle ist äußerst gering, der Wettkampf bis zum Schluss spannend. Der ganze Strand fiebert mit. Die Teamer verlieren eindeutig das Tauziehen mit den Kindern. Der Abend ist der Flirtparty vorbehalten.
Das Abendgebet wird die Emotionen zur Ruhe kommen lassen und wir werden wieder unser Gebet sprechen auch für Sie. Tun Sie es für uns – heute Abend. Der Segen Gottes möge über uns allen sein.


Montag, 16.8. Wer hat IHN erlebt? - Zeugen gesucht

Beim Morgengebet kam die Sonne hervor. Wir haben dann Zeugen für den Glauben gesucht und viele unter den Mitarbeitern im St. Ottoheim gefunden. Auch sind uns Heilige beim nachmittäglichen Stadtspiel begegnet. Sie hatten sich mitten im Ort aufgehalten und wurden von den Kindern an Ihren Symbolen erkannt, befragt und die zusammengetragenen Informationen entscheiden über den Siegerplatzierung beim Spiel. Der Spatziergang in die Nacht ließ uns nach einem abenteuerlichen Fangspiel die Dunkelheit und Stille der Nacht erleben. Das Abendgebet mitten im nächtlichen Wald war voller Dankbarkeit.

Zu Dir, mein Gott, da komme ich

und preise mit der Schöpfung Dich.

Zu dir will ich mich stets bekennen,

und nichts soll mich von Dir je trennen.


Sonntag, 15.8. Fest Aufnahme Marias in den Himmel

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Länger Schlafen und doch pünktlich zum Morgengebet, Frühstück lecker und richtig Arbeit für die Band und den Chor so ist Sonntag. Wir durften den ganzen Wortgottesdienst mit unserer RKW-Musik füllen. Das haben wir getan mit Schlagzeug und Geige, Bass und E-Piano, Saxophonen und Gitarren, Cello und Gesang. Es war nicht nur eine Freude, sondern mit Leib und Seele haben wir Gott die Ehre erwiesen. Eine Freude für alle, die dabei waren. Kräuter wurden gesegnet, weil durch Maria Heil in die Welt kam und die Welt für uns der Weg zum Heil. Nach einem voll guten Mittagsmahl gings zum Strand. Die Sonne ließ sich blicken und wir stürzten in die Wellen – voll krass. Das Lagerfeuer mit Stockbrot und Stockwurstgrill füllt den Abend und wir können aus ganzem Herzen Gott sagen:

Zu Dir, mein Gott, da komme ich

und preise mit der Schöpfung Dich.

Gute Nacht und einen guten Traum und Sie dürfen auch etwas von dem Segen Gottes abhaben, der uns auf die Fürsprache der Gottesmutter zugesagt ist für die Nacht.

Tagesbild


Samstag, 14. August Ostsee von Oben, Land unter

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Der gestrige Film „Oben“ gab uns nach dem Morgengebet schon eine kleine Kostprobe von oben. Während wir nach dem Frühstück uns mit der musikalischen Gottesdienstvorbereitung und dem Aufnehmen unserer echt super coolen RKW-Musik beschäftigt waren, bereitete sich für uns ein Wetterchen vor, das uns den Nachmittag über beschäftigen sollte. Während es nach dem Mittagessen trocken aussah, haben wir unser Nachmittagsprogramm „Strand“ in Stadtgang umgewandelt. Voller Begeisterung zogen wir los – vorsichtshalber mit Regensachen. Diese hätten wir aber zu Hause lassen sollen. In Zinnowitz angekommen, teilten wir uns in Gruppen und jeder Teamer zog mit seinen Kindern in ein Abendteuer. Denn es begann der ca. 3h lang anhaltende dauerstarke Regen. Zuerst in irgendein Geschäft, dann Flucht in ein nächstes usw. bis wir alle bis auf die Haut durchnässt unter der warmen St. Ottoheim Dusche standen. Die Sachen zum irgendwie Trocknen aufgehängt und aus Begeisterung haben wir dann gebastelt, was das Zeug hält. Der Abend gestaltete sich trocken und durch unsere super Party zum Höhepunkt des Tages. Das Abendgebet entzündete uns Kerzen zum Gebet. Gute Nacht im Schein der Kerzen. Ein schöner, ereignisreicher Tag geht zu Ende. Morgen ist Sonntag und wir freuen uns, dass wir mit den anderen Gruppen des St. Ottoheims den großen Gottesdienst musikalisch mitgestalten dürfen.
Gute Nacht und träumen Sie so schön wie die Kinder.


Freitag, der 13. In der Schöpfung den Schöpfer suchen … Spuren sichern …

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Das Geburtstagskindmorgengebetkuchenfrühstück bringt uns zu Ralf, Klara und Willi und die bringen uns zu den Schöpferspuren in der Schöpfung und die zum Staunen in der Phänomenta: Autoheben kinderleicht, Seifenblasen Gefängnis, Irrgartendunkel, Lasershow, Trommelkerzenausblasrhythmus, Dick und Dünnspiegel, Worte die spiegelgleich sind, Bummerangrücklauftonne, servierte Köpfe (im Bild unser Geburtstagskind im Mittagsteller) u.v.m.. Nach dem Abendbrot haben wir mit unserer Band musiziert u.a. Gottes Liebe ist wie die Sonne. Unsere Bigband (13 Instrumente) ist echt Klasse. Der Film „OBEN“ ist sehr gefühlvoll und voller Action. So waren wir den ganzen Tag zwischen Oben und Unten, zwischen Himmel und Erde. Die Audiophon gestaltete Schöpfungsgeschichte war unser Abendgebet in der Kapelle:

Zu Dir mein Gott da komme ich und preise mit der Schöpfung dich


Donnerstag, Die Gottsuche beginnt ... Wo finde ich IHN?

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Um 8.00 war das Morgengebet, wegen der bewegten Nacht, für einige eindeutig zu früh. Nur der Wald und die frische Morgenluft entschädigte die verlassene Bettdecke. Mit Ralf, Klara und Willi haben wir die Gottsuche begonnen. In den katechetischen Gruppen halfen uns Symbole in die Gegenwart Gottes zu schauen. Nach dem Mittag waren für fünf Weltreligionen jeweils 12 Puzzelteile zu suchen. Sie gaben Auskunft über die wichtigsten Fakten des Denkens und Tuns in den einzelnen Religionen. Am Strand wurde der Sieger ermittelt und alle konnten in der warmen Ostsee baden. Mit Spiel und Spass ging es zum Abendbrot. Das Singen und Basteln brachte uns richtig in Schwung mit Jonas und Band. Wo kann ich dich finden Gott hören Sie selbst.

Mittwoch Abschied und Anfang
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Auf verschieden Wegen erreichten wir die Begegnungs- und Familienferienstätte St. Otto in Zinnowitz. Der Bus war schneller als die Bahn. Mit einer super Showeinlage begrüßten uns die Jugendlichen der RJW. Sie hatten einen tolle Woche und halfen uns beim Gepäcktransport. Die Zugfahrtkinder kamen und die Jugendlichen fuhren mit Herrn Fischer und unserm Bus wieder nach Berlin. Wir nahmen das Otto-Heim in Besitz. Ein erster Spatziergang am Strand machte uns Hunger fürs Abendbrot – Königsberger Klopse, Kartoffeln, Mischgemüse an Kapernsoße.

Dann hieß es“ Gott find ich gut“ weil er gut ist und weil er sich gut suchen lässt. Ein von Jugendlichen unserer Gemeinde gedrehter Videoclip half uns die chassidische Geschichte vom Suchen und Finden zu verstehen. Ob sich Gott so versteckt, dass wir ihn finden können, dass das Suchen und Gefundenwerden Freude macht und Freunde? So sangen wir uns ins Abendgebet

Du sei bei uns in unserer Mitte, sei du bei uns, Gott.

Angefangen haben wir das Suchen und Gefunden haben wir die Insel Usedom, das St. Ottoheim, die Ostsee, 53 Kinder und 11 Teamer.

Schlafen Sie gut und träumen Sie wie wir von der schützenden Nähe Gottes, die die Seele weit, das Herz froh und den Menschen glücklich macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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